Bologna - Il Cinema ritrovato

June 23 to July 1, 2018

Reihe: Ritrovati e Restaurati

C'era una volta il West

(Spiel mir das Lied vom Tod), Regie:   Sergio Leone, Italien, USA - 1968
Regisseur: Sergio Leone - Drehbuch: Sergio Leone - Dario Argento - Sergio Donati - Bernardo Bertolucci - Kamera: Tonino Delli Colli - Musik: Ennio Morricone - Darsteller: Henry Fonda Frank - Frank Wolff McBain - Fabio Testi /xx/ - Paolo Stoppa Sam - Lionel Stander - Jason Robards Cheyenne - Jack Elam Snaky - Gabriele Ferzetti Morton - Charles Bronson Harmonica - Claudia Cardinale Jill McBain -
Inhaltsangabe : Einer der grössten Western aller Zeiten von Sergio Leone ("Für eine Handvoll Dollar") mit der grandiosen Filmmusik von Ennio Morricone. Mit Claudia Cardinale, Henry Fonda, Charles Bronson und Jason Robards erzählt Leone die Geschichte eines mysteriösen Mundharmonikaspielers, der auf der Suche nach dem Mörder seines Vaters in die Machenschaften eines skrupellosen Eisenbahnchefs verwickelt wird.
Der verwitwete Farmer Brett McBain (Frank Wolff) besitzt eine abgelegene Ranch in den Weiten des Wilden Westens, der eben von der Eisenbahn erschlossen wird. In New Orleans hat Brett die Prostituierte Jill (Claudia Cardinale) geheiratet, die ihm in die Einöde folgen soll. Doch bevor sie dort eintrifft, wird Brett samt Kindern brutal vom Killer Frank (Henry Fonda) und dessen Bande umgebracht. Sie handeln im Auftrag des Eisenbahnmagnaten Morton (Gabriele Ferzetti), der die Ranch für seine Pläne benötigt. Den Mordverdacht lenken sie geschickt auf den Halbblutindianer Cheyenne (Jason Robards), auf den ein Kopfgeld ausgesetzt wird. Jill lässt sich als Witwe auf der Ranch nieder und entdeckt, dass das Land wegen einer Quelle für den Eisenbahnbau unschätzbar wertvoll ist.
Aus Angst vor Frank lässt sie die Ranch versteigern, doch allfällige Bieter werden von den Killern bedroht. Da tritt ein Fremder (Charles Bronson) auf, den man nur als Mann mit der Mundharmonika kennt. Er hat Cheyenne gefasst und ersteigert mit dessen Kopfgeld die Ranch. Es kommt zum Showdown mit Frank, der tödlich getroffen wird. Sterbend erfährt er, dass der Fremde den Tod seines Bruders rächt, den Frank vor langer Zeit grausam inszeniert hat: der Bruder wurde aufgeknüpft und auf die Schultern des Jungen gestellt, der so lange Mundharmonika spielen sollte, bis er zusammenbrechen und so den eigenen Bruder dem Tod ausliefern würde.

Es war einmal im Wilden Westen: Mit dem Zug kommt ein wortkarger Revolverheld (Charles Bronson) an einem gottverlassenen Viehbahnhof inmitten der Wüste an. Dort erwarten ihn bereits drei Revolvermänner, um ihn im Auftrag des Gangsters Frank zu ermorden. Doch der Fremde, den alle nur "Mundharmonika" nennen, da er statt zu reden meist auf seinem Musikinstrument spielt, ist schneller. Er erschießt die Männer. Etwa zur gleichen Zeit bereitet der Farmer McBain mit seinen Kindern ein Fest vor, um seine Ehefrau Jill (Claudia Cardinale) zu empfangen, die aus New Orleans anreist, um mit ihm auf der abgelegenen Farm Sweetwater zu leben. Doch die McBains werden von Frank (Henry Fonda) und seinen Männern aus dem Hinterhalt ermordet. Als Jill in Sweetwater ankommt, berichtet ihr der Sheriff von dem Verbrechen, für das er den Outlaw Cheyenne und seine Bande verantwortlich macht. Dass in Wirklichkeit Frank und der Eisenbahnunternehmer Morton hinter dem Massaker stecken, erfährt die Witwe erst von dem mysteriösen Mundharmonikaspieler, der ihr gemeinsam mit Cheyenne beisteht. Dabei hat der Mann mit der Mundharmonika noch eine persönliche Rechnung mit Frank offen, die er in einem Duell begleichen will ... (BR Presse)


Kritiken : "Ein Film von ungeheurer dramaturgischer und visueller Kraft. Der Mythos des strahlenden Westernhelden wird in Leones blutigem Epos zu Grabe getragen." (Gong)

"Eine schlichtweg umwerfende Pferdeoper entstand, mit kongenialer Musik von Ennio Morricone, der den vier Hauptfiguren jeweils ein musikalisches Leitmotiv zuwies" (tele)

"Sergio Leone und Ennio Morricone zelebrieren die Rituale des Westerns mit einer seltenen Kongenialität - gerade in seinen ruhigen Szenen hat der Film seine grössten Momente." (lhg)

"Grandioser Westernklassiker" (Tagesanzeiger)

"Eine Westernmelodie für die Ewigkeit - Die alten Westernmythen existieren hier nur noch als Märchen, wie der Originaltitel 'Es war einmal im Westen' verrät. Übrig bleibt ein 'Todesballett' mit lyrischer Note, untermalt von Ennio Morricones famoser Musik. Der schuf für jede Starrolle ein Thema, das von einem Instrument 'getragen' wird." (TV Spielfilm)

«Mit seiner "Dollar-Trilogie" etablierte Regisseur Sergio Leone den Italowestern, mit "Spiel mir das Lied vom Tod" schlug er die Brücke zum US-Vorbild. Leone verschachtelt die eigentlich simple Handlung wie einen Krimi und setzt auf opulente Panoramen. Zudem ordnete Komponist Ennio Morricone jeder Hauptfigur ein Thema zu. Die Musik trägt viel zur Unsterblichkeit des Klassikers bei.
Warum wir ihn lieben: Schon die Eingangssequenz, in der vier finstere Männer in den berühmten langen Mänteln am Bahnhof auf Charles Bronsons Ankunft warten, ist ganz grosses Kino.» (Cinema)
Anmerkungen: "Der Rhytmus des Films ist darauf angelegt, die Spannung der letzten Atemzüge eines Menschen kurz vor seinem Tod wiederzugeben. SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD ist von Anfang bis zum Ende ein Tanz mit dem Tod. Alle Charaktere des Films, mit Ausnahme von Claudia, sind sich der Tatsache bewusst, dass sie am Ende nicht überleben werden." (Sergio Leone)

Nach drei Western mit Clint Eastwood war der italienische Regisseur Sergio Leone auch in den USA anerkannt. Mit den Produktionsgeldern der Paramount konnte er sein bis dahin grösstes Vorhaben verwirklichen. Leones "Spiel mir das Lied vom Tod" wurde zum bekanntesten und besten Vertreter des Italowestern. Erstmals drehte Leone nicht nur im spanischen Almeira, sondern auch im legendären Monument Valley in den USA. Zuerst engagierte er den Topstar Henry Fonda. Er überliess ihm die Wahl zwischen der Rolle des schurkischen Frank und der des Harmonikaspielers. Fonda entschied sich fürdie des Killers. " Der Film war ein reines Vergnügen. Ich habe jede Minute genossen, Leone ist eine unglaubliche Type", sagte er nach den Dreharbeiten. Fonda wollte zuerst Kontaklinsen, da er glaubte, seine strahlend blauen Augen Passen nicht zu einem brutalen Mörder. Sein Gegenspieler wird von Charles Bronson dargestellt. Leone konnte den damals noch relativ unbekannten Schauspieler erst nach harten Kämpfen mit der Produktionsgesellschaft engagiern. Die Musik schrieb Ennio Morricone, dessen Mundgarmonikathema weltberühmt wurde. "Ganz einfach gesagt: das ist Sergio Leones Meisterstück. Es verdient, als einer der grössten Western, die jemals entstanden sind, angesehen zu werden." (Motion Picture Guide) Sergio Leone starb am 30.04.1989 im Alter von 60 Jahren.

«Es ist nicht primär die Geschichte - an der auch Sergio Donati, Dario Argento und Bernardo Bertolucci mitgearbeitet haben -, welche «C'era una volta il West» zum Kultfilm hat werden lassen, es sind Sergio Leones bravouröse, bildgewaltige Regie und die kongeniale Musik von Ennio Morricone, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiern kann. Dazu kommt ein perfekt besetztes Schauspielerensemble. Henry Fonda, der in seinen amerikanischen Filmen zum Sinnbild für Rechtschaffenheit und Ehrenhaftigkeit geworden ist, darf hier einmal einen ganz üblen Schurken spielen - und seine berühmten hellblauen Augen strahlen eine tödliche Kälte aus.

"Es war einmal der Westen" lautet der italienische Originaltitel von Sergio Leones Meisterwerk "Spiel mir das Lied vom Tod", das zu den großen Kultfilmen der Filmgeschichte zählt. Tatsächlich ließ sich Leone für sein luxuriös ausgestattetes und opernhaft inszeniertes Westernepos von Märchen ebenso wie der klassischen Mythologie inspirieren, zitiert dabei den US-amerikanischen Western ebenso wie den Italowestern, den er mit Filmen wie "Für eine Handvoll Dollar" Mitte der 60er-Jahre begründet hatte. "Spiel mir das Lied vom Tod", der seinerzeit in Deutschland von geschätzten 13 Millionen Zuschauern im Kino gesehen wurde, gilt heute Westernfans als "Apotheose des Westerngenres", als einer der letzten großen Höhepunkte des "amerikanischsten" aller Genres. Tatsächlich entstand Leones Western-Endspiel jedoch weitgehend in Europa, wo in den italienischen Cinecittà-Studios und im spanischen Almería gedreht wurde. Aus den USA kamen vor allem die Stars des Films: Charles Bronson, der in der Rolle des schweigsamen Rächers zur Ikone wurde; Henry Fonda, der hier gegen seinen Typ als Schurke besetzt ist sowie der Charakterschauspieler Jason Robards, der den Banditen Cheyenne spielt. Im Zentrum des Westernmärchens steht jedoch die überragende Claudia Cardinale, die über alle Männer triumphiert. Unvergessen ist auch die opernhafte Filmmusik Ennio Morricones, die Filmgeschichte schrieb. (BR Presse)

Während sich Henry Fondas Filmkarriere damals bereits ihrem Ende näherte, bedeutete «C'era una volta il West» für Charles Bronson den Aufstieg zur Kultfigur. Vor allem in Europa galt der kantige US-Amerikaner danach als Inkarnation des wortkargen Killers. Claudia Cardinale schliesslich spielte sich mit ihrer Darstellung der Prostituierten Jill in die Herzen eines vornehmlich männlichen Publikums und wurde so zur erotischen Offenbarung für eine ganze Dekade.» (SF Presse)

Carita de cielo

Regie:   José Díaz Morales, Mexico - 1947
Regisseur: José Díaz Morales - Story : José Carbo - José Díaz Morales - Kamera: Domingo Carrillo - Schnitt: Jorge Bustos - Darsteller: Fernando Soto - Ceferino Silva - Jorge Rachini - Jorge Mondragón - María Elena Marqués - Miguel Manzano - Queta Lavat - Alfonso Jiménez - Pepe Guízar - Antonio Badú - Ninón Sevilla -

Central do Brasil

(Central Station), Regie:   Walter Salles jr., Frankreich, Brasilien - 1998
Produktion: Mact Productions - Riofilme - Produzent: Arthur Cohn - Robert Redford - Walter Salles jr. - Martine de Clermont-Tonnerre - Executive Producer: Lillian Birnbaum - Thomas Garvin - Donald Ranvaud - Associate Producer: Paulo Carlos De Brito - Jack Gajos - Paulo Brito - Line Producer: Afonso Coaracy - Elisa Tolomelli - Regisseur: Walter Salles jr. - Drehbuch: Marcos Bernstein - João Emanuel Carneiro - Story : Walter Salles jr. - Kamera: Walter Carvalho - Musik: Jaques Morelenbaum - Antonio Pinto - Schnitt: Felipe Lacerda - Isabelle Rathery - Architekt: Carla Caffé - Cassio Amarante - Kostümbild: Cristina Camargo - Darsteller: Fernanda Montenegro Isadora - Othon Bastos Cezar - Marilia Pera Irene - Vinícius de Oliveira Josué - Malcon Soares Isadora's Client - Roberto Andrade Isadora's Client - Manoel Gomes Isadora's Client - Socorro Nobre Isadora's Client - Caio Junqueira Moisés - Matheus Nachtergaele Isaías - Stela Freitas Yolanda - Otávio Augusto Pedrão - Maria Fernandes Isadora's Client - Soia Lira Ana - Sheyla Kenia Isadora's Client -
Inhaltsangabe : Am Hauptbahnhof von Rio de Janeiro herrscht totales Chaos, tausende drängeln durch die Hallen. Mittendrin sitzt die pensionierte Lehrerin Dora (Fernanda Montenegro) an einem klapprigen Tisch und verfasst Briefe für Analphabeten. Als eine ihrer Kundinnen von einem Bus überfahren wird, kümmert sich die grantige alte Dame widerwillig um deren kleinen Sohn Josué. Genervt lässt sie sich schliesslich breitschlagen, ihn zu seinem Vater zu bringen, der irgendwo in der Provinz lebt. (s1tv Presse)
Anmerkungen: Ex-Dokumentarfilmer Walter Salles inszenierte eine wunderschöne, poetische Geschichte mit erfrischendem Witz und zwei Hauptdarstellern, die man nicht sofort, doch dann umso inniger ins Herz schliesst. (s1tv Presse)

Det sjunde Inseglet

(Das siebente Siegel), Regie:   Ingmar Bergman, Schweden - 1957
Produktion: Svensk Filmindustri AB - Regisseur: Ingmar Bergman - Drehbuch: Ingmar Bergman - Story : Ingmar Bergman play - Kamera: Gunnar Fischer - Gunnar Fischer - Musik: Erik Nordgren - Schnitt: Lennart Wallén - Architekt: P.A. Lundgren - Darsteller: Ove Svensson Leichnam auf dem Hügel - Max von Sydow Antonius Blok - Erik Strandmark Skat - Nils Poppe Jof - Gunnar Olsson Maler in der Kirche - Gunnel Lindblom The Girl - Lars Lind Junger Mönch - Inga Landgré Blok's Wife - Bibi Andersson Mia - Bengt-Ake Benktsson Händler - Gunnar Björnstrand Jöns - Gudrun Bost Frau in der Wirtschaft - Anders Ek Der Mönch - Bengt Ekerot Der Tod - Åke Fridell Plog - Inga Gill Lisa - Maud Hansson The Witch - Ulf Johansson Soldat - Bertil Anderberg Raval -
Inhaltsangabe : Sweden 14th century: A knight returns from crusade to find black plague spreading death across his land. One of the greatest films of the era (****)
Kritiken : "Der Ritter Block kehrt von einem Kreuzzug in seine schwedische Heimat zurück. Hier wütet die Pest. Er begegnet dem Tod, dem er aber noch eine letzte Gnadenfrist abtrotzen kann. In seiner verbleibenden Zeit zieht er mit seinem Knappen durch eine Landschaft, die von der Angst vor dem Sterben gezeichnet ist. Man begegnet verzweifelten Menschen, Leichenfledderern, Wanderkomödianten und Menschen voller Hass und religiösem Wahn. Bergman beschwört die mittelalterliche Vergangenheit in apokalyptischen Visionen herauf, die aber immer auch das Düstere mit dem Komödiantischen und das Mystische mit dem Realistischen verbinden. Ein Meisterwerk, das bis heute nichts von seiner Wirkung verloren hat." (bonner kinemthek)

Die Flucht aus dem Goldenen Kerker

(Christian Wahnschaffe, 2. Teil), Regie:   Urban Gad, Deutschland - 1921
Produktion: Terra-Film AG, Berlin - Regisseur: Urban Gad - Drehbuch: Bobby E. Lüthge - Hans Behrendt - Nach einer Vorlage von: Jakob Wassermann novel 'Christian Wahnschaffe' - Kamera: Willy Hameister - Musik: Alexander Schirmann - Architekt: Robert A. Dietrich - Darsteller: Reinhold Schünzel - Jenny Marba - Emil Heyse - Magda Madeleine - Fritz Feld Idiot - Margarete Kupfer Mutter Engelschall - Rose Müller Ruth Hofmann - Ernst Pröckl Amadeus Voß - Werner Krauss Niels Heinrich - Conrad Veidt Christian Wahnschaffe - Esther Hagan Dirne Karen Engelschall -

Entr'acte

(Zwischenakt), Regie:   René Clair, Frankreich - 1924
Produktion: Les Ballets Suédois - Rolf de Maré - Regisseur: René Clair - Regieassistent: R Caillaud - Georges Lacombe - Drehbuch: Francis Picabia - René Clair - Kamera: Jimmy Berliet - Musik: Eric Satie - Darsteller: Pierre Seize - Man Ray Un joueur d'échecs (AKA Man-Ray) - Francis Picabia Un homme qui charge le canon - Eric Satie - Jean Mamy - Roger Lebon - Inge Fries La ballerine (AKA Mlle Frïss) - Marcel Duchamp Un joueur d'échecs - Rolf de Maré - Georges Charensol - Jean Borlin Le chasseur au chapeau tyrolien / Le prestidigitateur - Georges Auric - Marcel Achard -

Ladri di biciclette

(Fahrraddiebe), Regie:   Vittorio De Sica, Italien - 1948
Regisseur: Vittorio De Sica - Drehbuch: Suso Cecchi d'Amico - Oreste Biancoli - Adolfo Franci - Gerardo Guerrieri - Cesare Zavattini - Vittorio De Sica - Kamera: Carlo Montuori - Musik: Alessandro Cicognini - Darsteller: Vittorio Antonucci der Dieb - Giulio Chiari der Bettler - Fausto Guerzoni Amateurschauspieler - Michele Sakara Sekretär der Wohltätigkeitsorganisation - Elena Altieri Dame der Wohltätigkeitsorganisation - Lianella Carell Maria Ricci, seine Frau - Enzo Staiola Bruno, sein Sohn - Gino Saltamerenda Baiocco - Lamberto Maggiorani Antonio Ricci - Sergio Leone deutscher Priester - Carlo Jachino ein Bettler -
Inhaltsangabe : Italien nach dem Zweiten Weltkrieg: Der arbeitslose Antonio findet endlich eine Stelle als Plakatkleber. Doch erst muss seine Frau die Betten versetzen, um sein Fahrrad aus dem Pfandhaus auszulösen.
Schon am ersten Tag wird Antonio das Rad gestohlen. Die Polizei interessiert sich nicht für den Diebstahl. Als Antonio mit seinem kleinen Sohn Bruno das Rad entdeckt, kann er dem Dieb, ebenso mittellos wie er selbst, nichts beweisen. In seiner Verzweiflung beschliesst Antonio, nun seinerseits ein Fahrrad zu stehlen. Doch Bruno, der seinen Vater liebt und achtet, soll davon nichts mitbekommen. (3Sat Presse)

Rom nach Ende des Zweiten Weltkrieges: In der italienischen Hauptstadt herrschen keine rosigen Zeiten. Unzählige Männer sind vergeblich auf der Suche nach Arbeit. Doch Antonio Ricci hat Glück: Sofort könnte er eine Stelle als Plakatkleber antreten. Die Stelle ist gut, bei der Stadt, allerdings braucht er dafür ein eigenes Fahrrad. Um sich dieses leisten zu können, gibt er gemeinsam mit seiner Ehefrau Maria die letzte Habe der Familie in Zahlung.

Voller Stolz und Freude beginnt Antonio seinen ersten Arbeitstag, als ihm das Fahrrad plötzlich gestohlen wird. Blitzartig nimmt er die Verfolgung des Diebes auf, doch dieser kann entwischen. Nachdem er aussichtslos zur Polizei gegangen ist, um den Diebstahl zu melden, versteht er, dass ihm nur eine Möglichkeit übrig bleibt: sich auf die Suche nach dem Fahrrad zu machen. In der Morgendämmerung, zusammen mit seinem Sohn Bruno, der in einer Tankstelle arbeitet, und einem Parteikameraden, sucht er sein Fahrrad zuerst an der Piazza Vittorio Emanuele II und dann an der Porta Portese, wo gebrauchte und oft auch gestohlene Gegenstände normalerweise weiterverkauft werden.

Aber er kann nichts tun: Das Fahrrad, wahrscheinlich jetzt in viele Teilen zerstückelt, ist nicht zu finden. Gemeinsam mit seinem Sohn Bruno macht sich Antonio weiter auf die verzweifelte Suche nach dem Dieb seines Fahrrads. (Arte Presse)

Kritiken : «Ein Arbeitsloster findet eine neue Stelle als Plakatkleber. Sein Velo, das er dringend braucht um zu arbeiten, wird ihm gestohlen. Vergeblich streift er mit seinem kleinen Sohn durch Rom, um die Diebe zu stellen. Ausgestattet mit einer erzählerischen Fülle, ohne Sentimentalität, dafür voller Wärme und Sensibilität, schuf de Sica mit seinem Film ein Meisterwerk des italienischen Neorealismus, welches das internationale Kino der fünfziger Jahre nachhaltig beeinflusst hat.» (Zoom)

«Niederschmetternd poetisch und voller Herzlichkeit...» (tele 16/2011)
Anmerkungen: «Vittorio de Sicas berührender Filmklassiker "Fahrraddiebe" machte den italienischen Neorealismus auch bei einem grösseren Publikum bekannt. Der Film erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter auch 1949 den "Oscar" in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film".» (3Sat Presse)

Madame De ...

Regie:   Max Ophüls, Frankreich, Italien - 1953
Produktion: Franco London Film - Rizzoli Film s.p.a., Roma - Produzent: Ralph Baum (/xx/) - Regisseur: Max Ophüls - Drehbuch: Marcel Achard - Annette Wademant - Louise de Vilmorin novel - Max Ophüls - Kamera: Christian Matras - Musik: Georges von Parys - Oscar Straus - Schnitt: Borys Lewin - Architekt: Jean d'Eaubonne - Tonmeister: Antoine Petitjean - Darsteller: Mireille Perrey Kammerfrau - Beauvais maggiordomo - Madeleine Barbulée amica de Madame De - Charles Boyer General André de ... - Jean Galland M. de Bernac - Danielle Darrieux Comtesse Louise de ... - Vittorio De Sica Baron Fabrizio Donati - Gérard Buhr Zöllner (/xx/) - Paul Azaïs Léon, Louises Kutscher - Josselin - Jean Debucourt M. Rémy, Juwelier - Lia di Leo Lola, Mätresse - Jean Degrave uomo del club -
Inhaltsangabe : "Madame de ..." ist ein präzises Porträt der gehobenen Klassen des 19. Jahrhunderts. In den Hauptrollen sind Danielle Darrieux, Vittorio de Sica und Charles Boyer zu sehen.
Madame de ..., die Gattin eines wohlhabenden Pariser Generals, hat sich durch ihren Lebensstil verschuldet. Um die Verbindlichkeiten zu begleichen, verkauft sie ihre wertvollen Diamantohrringe und erzählt ihrem Mann, die Schmuckstücke seien unauffindbar. Als der Gatte von einem Juwelier die Wahrheit erfährt, kauft er die Ohrringe heimlich zurück und schenkt sie seiner Mätresse. Diese verkauft sie ebenfalls weiter, wodurch sie dem italienischen Baron Donati in die Hände fallen. Der verliebt sich in Madame de ..., schenkt ihr die wertvollen Ohrringe als Beweis seiner Liebe - und beschwört damit eine Tragödie herauf.... (HR Presse)

Das Melodram von Max Ophüls verfolgt den Weg eines Paars Diamantohrringe, das, stets begleitet von Liebe und Leidenschaften, in der Pariser Gesellschaft mehrfach die Besitzer wechselt...

Die attraktive Madame de ... lebt als Gattin eines angesehenen Generals, des Monsieur de ..., in Paris. Sie gehört zu den begehrtesten und schönsten Frauen der gehobenen Gesellschaft - aber auch zu den verwöhntesten. Nun hat ihr kostspieliger Lebensstil sie in beträchtliche Schulden gestürzt, von denen ihr Mann natürlich nichts erfahren darf. Madame de ... sieht keinen anderen Ausweg, als ihre wertvollen herzförmigen Ohrringe zu verkaufen, ein Hochzeitsgeschenk ihres Gatten. Diesem spielt sie den unerklärlichen Verlust der Schmuckstücke vor - nicht damit rechnend, dass schon am folgenden Tag die Nachricht von dem vermeintlichen Juwelendiebstahl in den Zeitungen zu finden ist. Das ruft den Juwelier auf den Plan, der die Ohrringe erstanden hat. Er erzählt Monsieur de ... die Wahrheit, woraufhin dieser die Ohrringe ohne Wissen seiner Frau zurückkauft und seiner Mätresse schenkt. Doch auch diese macht die Ohrringe während einer Reise nach Konstantinopel bei einem Juwelier zu Geld. Dort wecken sie das Interesse des reichen Barons Donati, der sich als Diplomat auf dem Weg nach Paris befindet. Er kauft die kostbaren Schmuckstücke und nimmt sie mit nach Frankreich. In Paris angekommen, lernt er schon bald Madame de ... kennen und verliebt sich unsterblich in sie. Er macht ihr nach allen Regeln der Kunst den Hof und gewinnt schliesslich ihr Herz. Als die Madame de ... Paris für längere Zeit verlässt, schenkt Donati ihr zum Abschied die Ohrringe. Zum Beweis ihrer Liebe trägt sie diese anlässlich eines Balls und erzählt ihrem Mann kurzerhand, sie habe die Schmuckstücke überraschend wiedergefunden. Monsieur de ... weiss natürlich, dass dies eine Lüge ist. Er findet heraus, von wem seine Gattin die Ohrringe bekommen hat, stellt Donati zur Rede und erzählt ihm die ganze Wahrheit über seine Frau. Doch obwohl Donati sich daraufhin enttäuscht von Madame de ... abwendet, erkennt Monsieur de ..., dass seine Gattin dem Italiener hoffnungslos verfallen ist. Er fordert Donati zu einem Duell heraus ... (ARTE Presse)

Kritiken : "Die drei Hauptpersonen und ihr Drama mit tödlichem Ausgang sind bloss Anhängsel an einem Paar Diamantohrringe. Frauen, in der Gesellschaft, die Ophüls beschreibt, haben keinen Platz für ein eigenes Leben. Sie zirkulieren als die teuersten Waren in den Geschäften der Männer." (Frieda Grafe)
Anmerkungen: "Auch die schöne, kluge Madame de... spielt scheinbar leicht und harmlos mit den Männern und ihrem Geld, und wird sich dem Ernst ihres Spieles erst bewusst, als es zu spät ist, und sie mit ihrem Leben bezahlen muss. Ophüls betrachtet die Intrigen der Madame de... wie durch einen Brennspiegel und stellt seine Figuren in reiche, kunstvolle Dekors. Immer wieder schaut die Kamera durch Glasscheiben und Spiegel hindurch und rückt das Geschehen so einerseits in eine analytische Ferne, und spiegelt unsere ewigen Sehnsüchte doch andererseits ganz nah zu uns. Ophüls betrauert so, das die Liebe längst ihre Unschuld verloren hat und zu einem Intrigenspiel verkommen ist." (Albrecht Simons)

«"Madame de ..." ist ein Meisterwerk des legendären Regisseurs Max Ophüls. In exquisiten Bildern und getragen von einem herausragenden Darsteller-Ensemble erzählt der Film von der Sehnsucht nach Romantik und den Auswüchsen menschlichen Besitzanspruchs.» (HR Presse)

«"Madame de ..." ist ein Meisterwerk des legendären Regisseurs Max Ophüls, der hier wie bei seinem berühmtesten Film "Der Reigen" (2005) mit einer kreisförmigen Dramaturgie arbeitete - roter Faden dieses Reigens ist ein Schmuckstück. In exquisiten Bildern und getragen von einem herausragenden Darstellerensemble erzählt der Film von der Sehnsucht nach Romantik und den Auswüchsen menschlichen Besitzanspruchs. Zugleich ist "Madame de ..." ein präzises Porträt der gehobenen Klassen des 19. Jahrhunderts. In den Hauptrollen sind Danielle Darrieux ("8 Frauen", 2002), Vittorio de Sica, der Regisseur von "Fahrraddiebe" (1948), der damals noch als Schauspieler arbeitete, und Charles Boyer ("Das Haus der Lady Alquist", 1944) zu sehen....» (Arte Presse)

«"Madame de ..." ist ein Meisterwerk des legendären Regisseurs Max Ophüls nach einem Roman von Louise de Vilmorin. In exquisiten Bildern und getragen von einem herausragenden Darsteller-Ensemble erzählt der Film von der Sehnsucht nach Romantik und den Auswüchsen menschlichen Besitzanspruchs. In der tragisch-romantischen Titelrolle ist Danielle Darrieux in ihrer wohl besten Rolle zu sehen. Danielle Darrieux wird schon 1931 als 14-Jährige fürs Kino entdeckt. In den Folgejahren spielt sie in etlichen Filmen das niedliche Mädchen von nebenan, später wird sie als vornehme Dame Synonym für französisches Stilempfinden. Sieben Jahrzehnte gehört sie zu den vielseitigsten und populärsten Schauspielerinnen Frankreichs. Zu ihren besten Filmen gehören "Der Reigen" (1950), "Die Wahrheit über unsere Ehe" (1951) und "Der Frauenmörder von Paris" (1963). Für Francois Ozons "8 Frauen" (2001) wird sie gemeinsam mit sieben ihrer Kolleginnen mit dem "Silbernen Bären" ausgezeichnet.» (mdr Presse)

Rosauro Castro

Regie:   Roberto Gavaldón, Mexico - 1950
Regisseur: Roberto Gavaldón -

Rosita

(Die Strassensängerin), Regie:   Ernst Lubitsch, USA - 1923
Produktion: Mary Pickford Company - Verleih: United Artists - Regisseur: Ernst Lubitsch - Regieassistent: James Townsend - Drehbuch: Hanns Kräly - Edward Knoblock - Nach einer Vorlage von: Adolphe D'Ennery Don Cesar de Bazan (play) - Kamera: Charles Rosher - Musik: Louis F. Gottschalk - Architekt: William Cameron Menzies - Svend Gade - Darsteller: George Walsh Don Diego - Marian Nixon - Charles Farrell - Doreen Turner Rosita's Sister - Bert Sprotte Big Jailer - Irene Rich The Queen - Mary Pickford Rosita - Holbrook Blinn The King - Mario Carillo Major Domo - Mathilde Comont Rosita's Mother - Mme. de Bodamere The Maid - Philippe de Lacy Rosita's Brother - Snitz Edwards Little Jailer - Frank Leigh Prison Commandant - Donald McAlpin Rosita's Brother - George Periolat Rosita's Father - Charles Belcher The Prime Minister -
Inhaltsangabe : Der König von Spanien verliebt sich in die Strassensängerin Rosita, deren Herz dem verarmten Don Diego gehört. Beide landen im Kerker und werden zum Tod verurteilt… United Artists und Mary Pickford produzierten diesen ersten Film Lubitschs in den USA. Pickford hatte Lubitsch selbst ins Land geholt, mäkelte aber: «Einzig Türen interessieren ihn!» (Locarno 2010)
Kritiken : «Lubitschs Debütfilm in Amerika ist eine seltsame Mischung zwischen einem höfischen Kostümfilm, einer als Carmen verkleideten Mary Pickford mit einer halben Geschichte der Tosca - ein Mélange, bei welchem man sich nie im klaren ist, in welchem Film man eigentlich sitzt. Mary Pickford hatte wohl recht damit, dass sie in diesem Film eine Fehlbesetzung war...» (lhg 2010) «Rosita ist Mary Pickford, und mit den ersten Tanzschritten auf einem kleinen Podest inmitten der quirligen Menge, eindrucksvoll von oben gefilmt, steht fest, dass sie diese Rosita als die herzensgute kleine Schelmen-Schwester einer Carmen spielen wird. Sie ist eine Strassensängerin mit losem Maul, Stiefkind einer malerisch armen Nichtstuer- und Lebenskünstler-Familie und ein Star, der handfest das Kostüm zurechtrücken, schwärmerisch tänzeln und mit ausgeprägtem Handwedeln sprechen kann. Natürlich erlebt diese bodenständige Kindfrau in ROSITA eine zarte, reine Liebesgeschichte über alle Ränke und Missverständnisse hinweg.» (Claudia Lenssen, filmmuseum münchen 2006, Heft 10)
Anmerkungen: Es war der erste Film, den Lubitsch nach seiner Ankunft in Amerika drehte: Mary Pickford hatte den deutschen Erfolgsregisseur verpflichtet und erwartete von ihm einen Film, der ihren Rollen ein reiferes Image geben werde. Lubitsch hatte erst geplant, mit Mary Pickford einen Faust-Film zu drehen, gab dieses Projekt dann aber nach einigen Probeaufnagmen auf. ROSITA wurde zu einem Erfolg bei Presse und Publikum, in den späteren Jahren distanzierte sich Mary Pickford allerdings von dem Film und trug sich gar mit der Idee, diesen Film (wie auch viele andere, an welchen sie die Rechte besass) zu zerstören. Lubitsch, so äusserte sie sich, sei ein Regisseur, der sich nicht für Schauspieler, sondern nur für Türen interessiere, aus welchen die Schauspieler ein und ausgehen. Es soll Lillian Gish gewesen sein, die ihr dies ausredete. Seitdem ist der Film vorwiegend im Archiv des Mary Pickford Estate unter Verschluss. Das Filmmuseum München besitzt eine unvollständige (??) Kopie mit russischen Zwischentiteln. (lhg 2010)

Rue de la Paix

(Sind Frauenherzen käuflich?), Regie:   Henri Diamant-Berger, Frankreich - 1927
Produktion: Films Diamant - Natan Productions - Verleih: Matador Film-Verleih (Deutschland) - Les Grands Spectacles Cinématographiques - Regisseur: Henri Diamant-Berger - Nach einer Vorlage von: Abel Hermant - Marc de Toledo - Kamera: René Guissart (AKA René Guissard) - Maurice Guillemin - Darsteller: De Chavardez Le couturier Dufour - Marcel Cendrars Le groom - Jules Moy Robert - Armand Bernard Abramson - Léon Mathot Ally - un millionnaire - Flore Deschamps L'arpète - Malcolm Tod Laurent Baudry - Suzy Pierson Mady - la directrice - Andrée Lafayette Thérèse - un mannequin - Henri Diamant-Berger -

Saikaku ichidai Onna

(Das Leben der Frau O'Haru), Regie:   Kenji Mizoguchi, Japan - 1952
Produktion: Shin Tôhô - Regisseur: Kenji Mizoguchi - Drehbuch: Yoshikata Yoda - Nach einer Vorlage von: Saikaku Ibara novel - Kamera: Yoshimi Hirano - Yoshimi Kono - Musik: Ichiro Saito - Schnitt: Toshio Goto - Architekt: Hiroshi Mizutani - Darsteller: Kinuyo Tanaka O'Haru - Ichiro Sugai - Eitaro Shindo - Toshiro Mifune - Masao Shimizu - Matsura Tsuke - Yuriko Hamada - Uno Jukichi -
Kritiken : "Ein Meisterwerk, das erzählerische Leichtigkeit mit geistiger Tiefe verbindet" (Lexikon des Internationalen Films)

The Exorcist

(Der Exorzist), Regie:   William Friedkin, USA - 1973
Executive Producer: Noel Marshall - Regisseur: William Friedkin - Drehbuch: William Peter Blatty - Musik: Krzysztof Penderecki - Anton Webern - Hans Werner Henze - Mike Oldfield - Set Decoration: Jerry Wunderlich - Darsteller: Kitty Winn Sharon - Max von Sydow Pater Merrin - William O'Malley Pater Dyer - Jason Miller Pater Karras - Jack MacGowran Burke Dennings - Barton Heyman Dr.Klein - Lee J. Cobb Lt.Kinderman - Ellen Burstyn Chris MacNeill - Linda Blair Regan Mac Neill -

The Producers

(Frühling für Hitler, Total verrückter Broadway), Regie:   Mel Brooks, USA - 1968
Produktion: U-M Productions - Crossbow Productions - Springtime Productions - Verleih: Jugendfilm-Verleih (Germany) - AVCO Embassy Pictures Corp. - Produzent: Sidney Glazier - Executive Producer: Joseph E. Levine - Associate Producer: Jack Grossberg - Regisseur: Mel Brooks - Regieassistent: Michael Hertzberg - Drehbuch: Mel Brooks - Kamera: Joseph Coffey - Musik: John Morris - Schnitt: Ralph Rosenblum - Ausstattung: Charles Rosen - Set Decoration: James Dalton - Kostümbild: Gene Coffin - Casting: Alfa-Betty Olsen - Darsteller: Betty Mae Crane Showgirl (/xx/) - Robert Dahdah Theatre Audience Member (/xx/) - Michael Davis Production Tenor (/xx/) - Diana Eden Showgirl (/xx/) - David Evans Lead Dancer (/xx/) - Anthony Gardell Auditioning Hitler (/xx/) - Trent Gough Auditioning Hitler (/xx/) - Robert Paget Auditioning Hitler (/xx/) - Arthur Rubin Auditioning Hitler (/xx/) - Clifton Steere Nazi in Play (/xx/) - Dick Shawn L.S.D. - Lorenzo St. DuBois - Ron Charles Auditioning Hitler (/xx/) - John Braden Bar Patron (/xx/) - William Hickey The Drunk (AKA Bill Hickey) - David Patch Goebbels - Leo Meredith Ulla - Christopher Hewett Roger de Bris - John Zoller Drama Critic - Andreas Voutsinas Carmen Giya - Estelle Winwood Alte Dame - 'Hold Me Touch Me' - Gene Wilder Leo Bloom - Renee Taylor Eva Braun (AKA Renee Taylor) - Zero Mostel Max Bialystok - Barney Martin Göring - Shimen Ruskin The Landlord - Frank Campanella The Bartender - Rusty Blitz Auditioning Hitler (/xx/) - Bernie Allen Auditioning Hitler (/xx/) - Mary Love Lady - Nell Harrison Lady - Lisa Kirk Lady (AKA Elsie Kirk) - Amelia Barleon Lady - Anne Ives Lady - Brutus Peck Hot Dog Vendor - Madelyn Cates Concierge (AKA Madlyn Cates) - Josip Elic Violinist - Kenneth Mars Franz Liebkind -
Inhaltsangabe : Früher landete der Broadway-Produzent Max Bialystock (Zero Mostel) einen Kassenschlager nach dem anderen. Doch diese Zeiten sind lange vorbei. Heute produziert Bialystock nur noch Flops. Seine Geldgeber sind reiche alte Damen, denen Bialystock als Gegenleistung in jeder erdenklichen Form zu Diensten sein muss. Das Blatt scheint sich zu wenden, als eines Tages der neurotische Buchprüfer Leo Bloom (Gene Wilder) bei Bialystock vorbeischaut. Bloom entdeckt, dass Bialystock für sein letztes Stück ein offizielles Budget von 60.000 Dollar veranschlagt und erhalten hat, davon aber nur 58.000 Dollar ausgegeben wurden. Diese lapidare Unstimmigkeit bringt Bloom auf eine großartige Idee: Man könnte zunächst mit der Aussicht auf eine hohe Gewinnbeteiligung zahllose Geldgeber ködern; dadurch käme ein riesiges "offizielles Budget" zusammen, von dem man jedoch in Wahrheit nur einen Bruchteil ausgibt. Würde man anschließend einen gigantischen Flop produzieren, könnte man den "inoffiziellen" Differenzbetrag für sich einstreichen - denn ohne Kassenerfolg gibt es auch keine Gewinnbeteiligung für die Geldgeber, deren prozentualer Anteil insgesamt ohnehin höher wäre, als Bialystock und Bloom je einnehmen könnten. Bialystock ist von Blooms Plan hellauf begeistert. In einem Stück des durchgeknallten deutschen Autors Franz Liebkind (Kenneth Mars) finden die beiden die perfekte Vorlage für ihren "vorsätzlichen" Flop: "Frühling für Hitler" ist eine Art Rechtfertigung für die Taten des Diktators. Als Regisseur wird der dilettantische Roger De Bris (Christopher Hewett) angeheuert, die Titelrolle geht an den langhaarigen Hippie und verhinderten Shakespeare-Mimen Lorenzo St. DuBois (Dick Shawn). Mit dieser Kombination aus Peinlichkeit, Frechheit und Unvermögen kann eigentlich nichts schief gehen. Um jedoch ganz sicher zu gehen, brüskiert Bialystock am Premierenabend auch noch den Starkritiker der "New York Times" (John Zoller). Als der Vorhang hochgeht, sind Bloom und Bialystock in bester Laune - bis sich herausstellt, dass ihr "Frühling für Hitler" einschlägt wie eine Bombe: Das Publikum ist von der Nazi-Farce hellauf begeistert... (ARD Presse)
Kritiken : «Zeitlos komisches, oscargekröntes Regiedebüt von Brooks ...» (tele 24/2010)
Anmerkungen: "Mit "Frühling für Hitler" hat Mel Brooks ("Spaceballs") eine aberwitzige Showbiz-Komödie gedreht. Von exzentrischen Produzenten über eitle Darsteller bis hin zu snobistischen Kritikern nimmt der Film sämtliche Berufsgruppen aufs Korn, die mit dem Showgeschäft ihr täglich Brot verdienen. Gene Wilder ("Frankenstein Junior") wurde für seine komödiantische Glanzleistung als neurotischer Buchprüfer mit einer Oscar-Nominierung belohnt. Regisseur und Autor Mel Brooks erhielt den Oscar für das "Beste Originaldrehbuch". Im Frühjahr 2001 inszenierte Brooks am Broadway eine Bühnenversion des Films - abermals mit durchschlagendem Erfolg bei Kritik und Publikum." (ARD Presse)

Víctimas del pecado

Regie:   Emilio Fernández, Mexico - 1951
Produktion: Cinematográfica Calderón S.A. - Verleih: Películas Mexicanas (Peli-Mex) - Produzent: Guillermo Calderón - Pedro A Calderón - Regisseur: Emilio Fernández - Drehbuch: Emilio Fernández - Story : Mauricio Magdaleno - Emilio Fernández - Kamera: Gabriel Figueroa - Musik: Antonio Díaz Conde - Schnitt: Gloria Schoemann - Architekt: Manuel Fontanals - Set Decoration: Manuel Parra - Darsteller: Pedro Vargas Cantante - Tito Junco Santiago - Rodolfo Acosta Rodolfo - Rita Montaner Rita - Ismael Pérez Juanito (AKA Poncianito) - Margarita Ceballos Rosa - Arturo Soto Rangell Director de prisión - Francisco Reiguera Don Gonzalo - Lupe Carriles Doña Longina, portera (AKA Guadalupe Carriles) - Jorge Treviño Vendedor de zapatos - Ninón Sevilla Violeta -

What ever happened to Baby Jane?

(Was geschah wirklich mit Baby Jane?), Regie:   David Green, USA - 1991
Regisseur: David Green - Darsteller: Erinn Canavan - John Scott Clough - John Glover - Samantha Jordon - Lynn Redgrave - Vanessa Redgrave - Amy Steel - Bruce A. Young -