Liebesbriefe aus dem Engadin

Regie: Werner Klinger, Luis Trenker, , Deutschland, 1938


    Genre: Komödie, Ski,

Szenenphoto aus Liebesbriefe aus dem Engadin, © Production Company

Stills and posters © Production Company


Stab und Besetzung

Regisseur Werner Klinger
Luis Trenker
Drehbuch Hanns Sassmann
Luis Trenker
Kamera Hans Ertl
Karl Puth
Walter Riml
Klaus von Rautenfeld
Musik Giuseppe Becce
Darsteller Charlott Daudert [Constance Farrington]
Robert Dorsay [Jack, Kammerdiener]
Luis Gerold [Madlener, Hilfsskilehrer]
Paul Heidemann [Lord Horace Baxter]
Herti Kirchner [Germaine]
Reginald Pasch [Rechtsanwalt Podger]
Anton Pointner [Amtsrichter Rung]
Carla Rust [Dorothy Baxter]
Umberto Sacripanti [Dr. Sacripanti]
Erika von Thellmann [Anni Anewanter]
Otto Wernicke [Thomas Viertinger]
Luis Trenker [Toni Anewanter]

Technische Angaben
Technische Info: Format: 35 mm - Schwarz-Weiss Film,Länge: 95 Minuten
Tonsystem: mono

Inhaltsangabe
Constance, die Witwe eines reichen Amerikaners, bekommt einen Liebesbrief aus dem Engadin. Unterschrieben ist er vom berühmten und schneidigen Bergführer und Skilehrer Toni Anewater, den sie beim Urlaub im vorigen Jahr kennengelernt hatte.
Constance und ihre Freundin Dorothy fahren also kurz entschlossen in die winterliche Schweiz. Aber gleichlautende Liebesbriefe waren auch an andere vermögende Damen in London, Paris und Rom gegangen, verfasst von einem geschäftstüchtigen Hotelbesitzer. Bergführer Toni weiss nichts von dieser Machenschaft. Er wundert sich nur über die verliebten Blicke, die ihm seine Schülerinnen im Skilehrgang gleich reihenweise zuwerfen.
Ganz ernsthaft aber verguckt sich Dorothy in Toni - und er sich in sie. Doch dann kommt die Geschichte mit den Liebesbriefen heraus, es wird gar ein Haftbefehl wegen Heiratsschwindel gegen Toni ausgeschrieben. Empört und verzweifelt fährt Dorothy ob dieses Verrates ab. Aber ein Mann wie Toni lässt sich nicht so leicht abschütteln.... (BR Presse)

Anmerkungen : «Zum erstenmal in einem Trenker-Film gibt nicht mehr der männliche Hauptdarsteller durchgängig den Ton an - es sind die Frauen, die diesen Film prägen und die Trenker, trotz der Beschwingtheit, mit der er aufspielt, einiges von der Schau stehlen ... Die [Tobis-Film, der Weltvertrieb] sendet den Film auch nach Amerika ... Doch was die Amerikaner sehen müssen, ist nicht dazu angetan, den Film landesweit zu verbreiten. Zum Auftakt ein von Goebbels erzwungenes leinwandfüllendes Hakenkreuz ... 1938 ist nicht mehr 1934. Für die Symbole des deutschen Faschismus lässt sich in den Staaten so leicht keine Freundschaft mehr gewinnen. Die amerikanischen Verantwortlichen lehnen dankend ab.» (Stefan König, Florian Trenker, Berla Luis - Das Phänomen Luis Trenker, München 1992)

«Luis Trenker ist bei dieser amüsanten Komödie der Irrungen und Wirrungen Produzent, Koregisseur, Koautor und Hauptdarsteller in Personalunion. Als Toni Anewater kann er seinen ganzen männlichen Charme und sein Können als Bergsteiger und Skifahrer einbringen. Die wundervollen Bilder aus dem Engadin verantworteten Walter Riml - Kameramann, Skifahrer und Gelegenheitsschauspieler ("Abenteuer im Engadin", "Der weisse Rausch") - und Hans Ertl, der zu den bedeutendsten Kameramännern und zu den Pionieren der Filmreportage zählte.
Ertl (1908 - 2000) begann seine Laufbahn in den frühen Zwanzigerjahren mit Sport- und Bergfilmen. Er entwickelte eigene Spezialkameras, so auch die erste Unterwasserkamera der Geschichte. Er war der Erste, der eine Skiabfahrt und den Aufstieg in eine senkrechte Bergwand in ihrer Dramatik einfangen konnte. In den Dreissigerjahren drehte er Dokumentarfilme im Himalaya und in Grönland. Hier begegnete er auch seinem künftigen Lehrmeister Arnold Fanck. Durch ihn lernte er Leni Riefenstahl kennen, die ihm bei ihrem gigantischen Projekt über die Olympiade 1936 die gesamte Kameratechnik anvertraute. Propagandaminister Goebbels lockte mit verschiedenen Posten, doch Ertl ging lieber als Berichterstatter an die Front. 1945 wurde ihm die Leitung der Bavariastudios angeboten, doch wieder lehnte er ab und machte weiter Filme, so u. a. die grandiose Dokumentation "Nanga Parbat 1953", die ihm einen deutschen Filmpreis einbrachte.» (BR Presse)

Liebesbriefe aus dem Engadin is a motion picture produced in the year 1938 as a Deutschland production. The Film was directed by Werner Klinger, Luis Trenker, with Otto Wernicke, Robert Dorsay, Luis Gerold, Paul Heidemann, Herti Kirchner, in the leading parts. There are no reviews of Liebesbriefe aus dem Engadin available.

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