Gone with the Wind

Vom Winde verweht

Regie: Victor Fleming, , USA, 1939

  • FSK 12  
  • Genre: Südstaaten, Romantik, Sezessionskrieg,
  • TV Tip:

Plakatmotiv Gone with the Wind, © Production Company


Stab und Besetzung

Produzent David O. Selznick
Regisseur Victor Fleming
Drehbuch Sidney Howard
Nach einer Vorlage von Margaret Mitchell [Roman]
Kamera Ernest Haller
Ray Rennahan
Darsteller Clark Gable [Rhett Butler]
Vivien Leigh [Scarlett O'Hara]
Leslie Howard [Ashley Wilkes]
Mary Anderson [Maybelle Merriwether]
Laura Hope Crews [Pittypat Hamilton]
Harry Davenport [Doctor Meade]
Olivia de Havilland [Melanie Hamilton]
Mickey Kuhn [Beau Wilkes]
Hattie McDaniel [Mammy]
Thomas Mitchell [Gerald]
Ona Munson [Belle Watling]
Carroll Nye [Frank Kennedy]
Barbara O'Neal [Ellen O'Hara]
Alicia Rhett [India - His Daughter]
Ann Rutherford [Careen O'Hara]
William Bakewell
Ward Bond
Louise Carter [Bandleaders Wife (uncredited)]
Jane Darwell
Cliff Edwards
George Hackathorne [Wounded Soldier (Nicht genannt )]
Paul Hurst
Isabel Jewel
Victor Jory
Evelyn Keyes
Eric Linden
Butterfly McQueen
Oscar Polk
George Reeves
Leona Roberts

Technische Angaben
Kategorie: Langspiel Film
Technische Info: Format: 35 mm, 1:1,37 - Ratio: 1:1,37 - Farbfilm,Länge: 222 Minuten
Tonsystem: mono
FSK ab 12 Jahren,
Vorhandene Kopien: Kopien des Films sind erhalten
Szenenphoto aus Gone with the Wind, © Production Company

Inhaltsangabe
Die kapriziöse Schönheit Scarlett O'Hara ist behütet auf der Plantage ihrer Familie in Georgia aufgewachsen. Einer Frau ihres Standes scheint der Lebensweg vorgezeichnet - und dass sie sich selbst einen Mann aussucht, ist im Plan nicht vorgesehen. Aber Scarlett weiss genau, was sie will: Sie hat sich in den vornehmen, gebildeten Nachbarssohn Ashley Wilkes verliebt. Als Ashley sich mit seiner sanften Cousine Melanie verlobt, bricht für Scarlett eine Welt zusammen. Und im selben Moment besiegelt die Nachricht vom Beginn des Sezessionskriegs das Schicksal der aristokratischen Südstaaten-Gesellschaft: Nichts wird je wieder so sein, wie es war.

Um sich an Ashley zu rächen, der sich, wie sie glaubt, nur aus Vernunftgründen für Melanie entschieden hat, heiratet Scarlett den ungeliebten Charles - und findet sich nach kurzer Zeit als Witwe wieder. Nur der undurchsichtige Geschäftemacher und Abenteurer Rhett Butler weiss, wie es um sie bestellt ist. Und obwohl er ahnt, dass Scarlett Ashley nie ganz aufgegeben hat, beginnt er sie auf seine eigene, ruppige Art zu umwerben.

In den Wirren des Kriegs und des Wiederaufbaus, während die junge Frau versucht, das väterliche Gut Tara und ihre Familie über die Runden zu bringen, kreuzen sich die Wege der beiden immer wieder - als ob sie füreinander bestimmt wären ... (mdr Presse)

Szenenphoto aus Gone with the Wind, © Production Company
Kritiken : "Das ist er, der Koloss, der Riesen-Super-Gala-Film, der Längste, der Grösste, der Teuerste von allen, der Bunteste, der Erste - wenn er auch noch der Beste wäre. (Münchner Merkur, 1953)

"Vom Winde verweht hat Stil und Form, sein Pathos macht nicht lächeln, sondern packt." (Süddeutsche Zeitung, 1953)

"Eine Sternstunde des internationalen Unterhaltungsfilms, der vielfach kopiert, aber nie mehr erreicht wurde." (Rhein-Neckar-Zeitung, 1967)

"Trotz mancher bloss äusserlicher Effekte fasziniert der Film immer noch durch hervorragende schauspielerische Leistungen und die fesselnden Schilderung vor dem Hintergrund der Bürgerkriegswirren." (film-dienst)

"Dreieinhalb Stunden Krieg, Familie und Leidenschaft, Schmelz." (tele)

«Produzent David O. Selznick wollte den Bestseller von Margaret Mitchell auch im Kino versilbern und steckte in die PR-Kampagne ebenso viel Energie wie in die aufwändige Produktion (für die Scarlett wurden 1400 Kandidatinnen getestet). Gemessen an den Zuschauerzahlen hält das in über 60 Jahren kaum gealterte Bürgerkriegsdrama über Lieben und Leiden der Gutsherrntochter Scarlett O’Hara den Rekord als erfolgreichster Film – zumindest der westlichen Welt. Als Rhett Butler kam nur einer in Frage: Clark Gable. Doch der lehnte erst ab, weil er sich den Part nicht zutraute.
Unvergessen:
Der Brand von Atlanta, bei dem Selznick alte Studiokulissen abfackelte – z. B. das grosse Tor aus "King Kong". » (Cinema, 2000)

«Mit seiner "Dollar-Trilogie" etablierte Regisseur Sergio Leone den Italowestern. Mit "Spiel mir das Lied vom Tod" schlug er die Brücke zum klassischen US-Vorbild – und schuf so eine Apotheose beider Genres.

Die uralte Story: Der Gute (ein namenloser Mundharmonikaspieler, dargestellt von Charles Bronson) rächt sich am Bösen (ein genüsslich gegen sein Heldenimage anspielender Henry Fonda) für den Mord an seinem Bruder. Leone verschachtelt die biblische Handlung um Schuld und Sühne wie einen Krimi, setzt ganz auf opulente Panoramen und zerdehnt die martialische Konfrontation zu einem überdimensionalen Epos, das jahrelang ununterbrochen in den Kinos lief. Denn die Fans sahen es immer wieder an – zunächst, um es überhaupt zu verstehen, dann, um jedes Mal neue Details zu entdecken. Im Sinne der klassischen Oper ordnet Filmkomponist Ennio Morricone jeder Hauptfigur ein schon vor den Dreharbeiten eingespieltes Musikthema zu. So werden die Bildfolgen vom Soundtrack wesentlich mitgestaltet. Als Bestseller-Ohrwurm trägt er viel zur Unsterblichkeit dieses Klassikers bei.
Unvergessen:
Das Lächeln auf Henry Fondas Gesicht, als er einen kleinen Jungen erschiesst. » (Cinema, 2000)

«Gemessen an seinen Zuschauerzahlen, hält das in 60 Jahren kaum gealterte Bürgerkriegsepos über Liebe und Leiden der Gutsherrentochter Scarlett ("Tara!") O’Hara den Rekord als erfolgreichster Film, zumindest in der westlichen Welt. Als Rhett Butler kam nur einer in Frage: Clark Gable. Doch der lehnte zunächst ab, weil er sich den Part nicht zutraute.
Warum wir ihn lieben: Der Brand von Atlanta ist eines der besten flammenden Infernos der Filmhistorie.» (Cinema, 2006)
Szenenphoto aus Gone with the Wind, © Production Company
Anmerkungen : "Oft kopiert, doch nie erreicht: In Verbindung von Romanze und historischem Epos, Glamour und handwerklicher Perfektion ist David O. Selznicks Verfilmung des Bestsellers von Margaret Mitchell noch immer der Inbegriff all dessen, was das "System Hollywood" über Jahrzehnte so erfolgreich gemacht hat. Der wohl populärste Film der Kinogeschichte widerlegt aufs Schönste das Sprichwort, dass viele Köche den Brei verderben. Neben einem "cast of thousands" und einer ganzen Riege von Stars arbeiteten an der Adaption von Margaret Mitchells Bestseller, den David O. Selznick für damals sagenhafte 50.000 Dollar eingekauft hatte, sechs Autoren und fünf Regisseure. Das Ergebnis war nicht nur ein Kassenhit von bis dahin unbekannten Dimensionen: In seinem Themen- und Figurenreichtum, mit seiner stimmungsvollen Farbdramaturgie und der komplexen, von zwei aussergewöhnlich starken Charakteren getragenen Liebesgeschichte ist der Film ein "all time classic" geworden. Seine Rekordmarke von zehn Oscars - darunter einer für die aus England importierte, zuvor unbekannte englische Schauspielerin Vivien Leigh - wurde erst 20 Jahre später von "Ben Hur" überboten." (mdr Presse)

General Information

Gone with the Wind is a motion picture produced in the year 1939 as a USA production. The Film was directed by Victor Fleming, with Clark Gable, Vivien Leigh, Leslie Howard, Laura Hope Crews, Mary Anderson, in the leading parts.

Preise und Auszeichnungen
Der Film erhielt 10 Oscars



Literatur Hinweise -Das neue Film-Progrann

Hinweise auf Datenbanken
KinoTV Database Nr. 3612

Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:

    Unter anderem wurde der Film bei folgenden Filmfestivals aufgeführt:

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