Silver River

Der Herr der Silberminen

Regie: Raoul Walsh, , USA, 1948

  • Genre: Silbermine, Western,
  • TV Tip:

Plakatmotiv Silver River, © Production Company


Stab und Besetzung

Regisseur Raoul Walsh
Drehbuch Harriet Frank jr.
Stephen Longstreet
Story Stephen Longstreet [Roman oder Erzählung]
Kamera Sidney Hickox
Musik Max Steiner
Darsteller Bruce Bennett [Stanley Moore]
Monte Blue [Buck Chevigee]
Alan Bridge [Sam Slade]
Tom d'Andrea [Pistol Porter]
Errol Flynn [Mike McComb]
Jonathan Hale [Major Spencer]
Barton MacLane [Banjo Sweeney]
Thomas Mitchell [John Plato Beck]
Ann Sheridan [Georgia Moore]
Arthur Space [Major Ross]

Technische Angaben
Technische Info: Format: 35 mm - Schwarz-Weiss Film,Länge: 110 Minuten
Tonsystem: mono
Szenenphoto aus Silver River, © Production Company

Inhaltsangabe
Mike McComb, Captain der Nordstaaten-Armee, wird gegen Ende des Bürgerkrieges unehrenhaft aus der Armee entlassen. Er raubt mit Hilfe von Soldaten, deren Kommando er übernimmt, ein Spielcasino aus und wird erfolgreicher Spieler auf einem Riverboat. Zu denen, die er an Bord ausnimmt, gehört Georgia Moore, in die er sich verliebt. Georgia ist auf dem Weg zu ihrem Mann, einem Mineningenieur in Silver City. Dort eröffnet McComb einen Spielsalon und bringt sich in kurzer Zeit und mit Hilfe eines cleveren Anwaltes in den Besitz zahlreicher Minen. Krönung ist die Gründung einer Bank und bald ist McComb der reichste und einflussreichste Mann der Gegend. Er empfängt den Präsidenten der Vereinigten Staaten und bringt Georgia in seinen Besitz, indem er den Ehemann zuvor auf eine tödliche Expedition schickt. Die Konkurrenten schliessen sich zusammen. Es gibt einen Börsencrash. McComb ist ruiniert. Seine Frau verlässt ihn, nachdem sie erfahren hat, dass ihr erster Mann von ihrem zweiten in den Tod geschickt worden ist. Einer von McCombs Konkurrenten errichtet nun eine wüste Schreckensherrschaft. Das provoziert neue und wiederum erfolgreiche Aktivitäten McCombs: Vermeintlich geläutert, wird er plötzlich, und nicht ohne Demagogie zum kämpferischen Anwalt der Armen und Unterdrückten... (wdr Presse)

Kritiken : «... stürzt nach solidem Anfang ab...» (tele)
Anmerkungen : "Der Film ist in mancher Hinsicht eine Kritik an den vorangegangenen Flynn-Western, entstanden nach einem grandiosen Drehbuch (mit Einflüssen von Macbeth und der Geschichte von David und Bathseda), faszinierend vom ersten bis zum letzten Meter." (NFT Programmschrift)

«Mit viel Routine und grosser Professionalität inszeniert und mit einer beeindruckenden Starbesetzung - angeführt von Errol Flynn, der als skrupelloser Geschäftemacher überzeugend gegen sein Image als sympathischer Draufgänger anspielt. Der strahlende Errol Flynn, furchtlos-fröhlicher Draufgänger und Kämpfer für lauter gute Sachen zeigte sich von seiner finstersten Seite - vielleicht die Kehrseite all der bewunderten Virilität. Hier war er plötzlich rüde, skrupellos, machtgierig, ein Kriegsgewinnler und heilloser Opportunist - ein "Citizen Kane" des Westerns. Raoul Walsh hat diesen düsteren und aufwendigen Film - 94 Drehtage - gegen alle Romantik des Genres inszeniert, was von den drastisch-zynischen Dialogen noch einmal nachdrücklich unterstrichen wird.» (wdr Presse)

Der Film wurde in Deutschland in den Kinos in einer 10 Minuten kürzerer Version gezeigt.

General Information

Silver River is a motion picture produced in the year 1948 as a USA production. The Film was directed by Raoul Walsh, with Arthur Space, Monte Blue, Alan Bridge, Tom d'Andrea, Errol Flynn, in the leading parts.



Hinweise auf Datenbanken
KinoTV Database Nr. 37054

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