La Déesse

Shen Nu

Mise en scène: Yonggang Wu, China, 1934

China, 1934
Szenenphoto aus La Déesse, © Lianhua Film Company


Génénerique

Production Lianhua Film Company
Producteur Luo Mingyou
Metteur en scène Yonggang Wu
Scénariste Yonggang Wu
Directeur de la Photographie Yonggang Wu
Acteurs Li Junpan [Der Schuldirektor]
Li Keng [Das Kind, Sohn der Göttlichen]
Lingyu Ruan [Prostituierte, die Göttliche]
Lingyu Ruan
Lingyu Ruan [Zhang]

Spécifications techniques
Categorie: Long Métrage
Infos techniques: Format: 35 mm, 1:1,33 - Aspect: 1:1,33 - Noir et Blanc,Durée: 80 minutes
Sonorisation: silent
Copies existants: Des Copies de ce film existent [Archiv: China Film Archive]
Szenenphoto aus La Déesse, © Lianhua Film Company

Sommaire (en Allemand)
Eine junge Frau arbeitet in Shanghai als Prostituierte, um sich und ihren Sohn zu ernähren. Auf der Flucht vor der Polizei versteckt sie sich im Haus des notorischen Spielers Zhang. Der erpresst die junge Frau damit, das Geheimnis ihres Berufs zu verraten, und bedrängt sie massiv. Auch durch einen Umzug kann sie ihren Widersacher nicht abschütteln. Als in der Schule ihres Sohnes bekannt wird, womit seine Mutter ihr Geld verdient, kann selbst der ihr wohlgesonnene Direktor nichts am Schulverweis des Jungen ändern. Um der Verzweiflung und dem grossen Druck zu entgehen, der auf ihr lastet, beschliesst die junge Frau, mit ihrem Kind fortzugehen und einen Neuanfang zu versuchen. Doch ihre mühsam erworbenen Ersparnisse sind verschwunden... (arte Presse)

Critiques (en Allemand): «Der Regisseur thematisiert in diesem Melodram mit großer Sympathie und zugleich sozialkritischer Attitüde das Leben einer Prostituierten im urbanen China jener Zeit. Die junge Frau, die sich und ihren Sohn in Shanghai nur dadurch am Leben erhalten kann, dass sie ihren Körper verkauft, kämpft verzweifelt um ein besseres Leben für ihren durch den Beruf der Mutter vor der Gesellschaft gebrandmarkten Sohn. Anders als bei amerikanischen Vorbildern wie Joseph von Sternbergs BLONDE VENUS steht hier nicht die Selbstverwirklichung der Frau im Vordergrund, die – selbst ohne Familie geblieben – angesichts der Bedeutungslosigkeit ihres Geschlechts in der chinesischen Gesellschaft längst mit ihrem Leben abgeschlossen hat. Vielmehr betont Wu Yonggang ihre Mutterliebe, die alle Dogmen und gesellschaftlichen Riten in den Schatten stellt.» [Stefan Kramer: Geschichte des chinesischen Films. Stuttgart/Weimar 1997]
Szenenphoto aus La Déesse, © Lianhua Film Company
Remarques géneraux (en Allemand): "Shen nü - Die Göttliche" ist ein Klassiker des chinesischen Stummfilms. Das in den Studios von Shanghai gedrehte Drama spiegelt in der Figur der Prostituierten die nationale Demütigung Chinas nach der Besetzung der Mandschurei durch Japan 1931. Doch trotz des harten und ungerechten Schicksals, das die Protagonistin erleidet, entlässt "Shen nü - Die Göttliche" das Publikum mit einem Hoffnungsschimmer.

Regisseur Wu Yonggang realisierte den höchst anspruchsvollen Film als 27-Jähriger und taucht erst über 40 Jahre später wieder in der Filmgeschichte auf mit Beteiligungen an den Filmen "Evening Rain" (1980), "Dong Bowu - A Veteran Revloutionary" (1981) und "My Memories of Old Beijing" (1982).

Die in Shanghai geborene Ruan Lingyu war trotz ihrer kurzen Karriere ein Star in ihrer Heimat. Als "chinesische Garbo" gefeiert, spielte sie zwischen 1927 und 1935 in zahlreichen Stummfilmen die elegante Diva. Ihr facettenreiches und ausdrucksstarkes Spiel wurde bald auch international gewürdigt. Ruan Lingyu drehte in neun Jahren 29 Filme, bevor sie im Alter von 24 Jahren Selbstmord beging, nachdem ihr unglückliches Privatleben von der Boulevardpresse an die öffentlichkeit gezerrt worden war. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen neben "Die Göttliche" das Sozialdrama "Peach Blossom Weeps Tears of Blood" (1931) und "New Woman" (1935), ein Film über die chinesische Schauspielerin Ai Xia, die sich selbst tötete. Ruan Lingyus Schicksal gab die Anregung für den Film "The Actress" ("Yuen Ling-yuk", 1992) von Stanley Kwan, in dem Maggie Cheung die Rolle der Ruan Lingyu spielt.

Die eigens für den Film neu komponierte Musik ist mit traditionellen chinesischen Instrumenten sowie Flöte, Klarinette, Perkussion, Cello, Horn und Violine besetzt. Die Komponistin Xu Yi wurde in Nanking geboren und ging 1988 nach Frankreich. Eingespielt wurde die Filmmusik vom "L'Ensemble Orchestral Contemporain" unter der Leitung des international renommierten Dirigenten Daniel Kawka. Das Orchester widmet sich in Kooperation mit GRAME vor allem den Werken chinesischer Komponisten" (arte Presse)

»Ein lebendiges Bild der von rastlosem Chaos und leidvollem Kummer geprägten Stadt. Im alten China nannte man Strassenmädchen ›Göttinnen‹. Eine Prostituierte verkauft sich, um ihren Sohn grossziehen zu können. Trotz aller Widrigkeiten und Erniedrigungen gelingt es ihr nicht, ihm in der Schule Achtung zu verschaffen. Als sie mit ihm die Stadt verlassen will, stellt sie fest, dass ihr Zuhälter ihr gesamtes Geld verspielt hat. Als letztes wichtiges Werk der chinesischen Stummfilmepoche ist dies der künstlerische Höhepunkt der Filmproduktion im Shanghai jener Zeit. Ruan Lingyu zeigt die menschliche Würde einer ›Göttin‹ durch ihre subtile, von tiefer innerer Erfahrung geprägten Körpersprache ebenso überzeugend wie natürlich. Die letzte Szene zeigt die inhaftierte, ins Dunkle blickende Mutter und, darüber geblendet, das lächelnde Gesicht ihres Sohnes. In ihrem Blick scheint eine bestimmte Erwartung mitzuschwingen. Tragischerweise setzte Ruan Lingyu, eine der schönsten Schauspielerinnen des 20. Jahrhunderts, kurz nach Fertigstellung dieses Films mit 25 Jahren ihrem Leben ein Ende. Sie konnte im Alltag die Beleidigungen, die sie in der von Männern dominierten Gesellschaft erleiden musste, sowie die Erniedrigungen durch Verleumder nicht mehr ertragen.« (Zheng Dongtian) Filmmuseum München

«Im alten China nannte man die Straßenmädchen „Göttinnen“. Der Titel des Films, der als Meisterwerk des chinesischen Stummfilms gilt, bezieht sich auf eine alleinerziehende Mutter, die sich in der Anonymität der Großstadt prostituiert, um ihrem Sohn ein besseres Leben zu ermöglichen und ihm in der Schule Achtung zu verschaffen. Die Schauspielerin Ruan Lingyu nahm sich ein Jahr nach Fertigstellung des Films mit nur 25 Jahren das Leben und wurde zur Leinwandlegende.» [www.internationale-stummfilmtage.de]

General Information

La Déesse is a motion picture produced in the year 1934 as a China production. The Film was directed by Yonggang Wu, with Li Junpan, Li Keng, Lingyu Ruan, , , in the leading parts.

Szenenphoto aus La Déesse, © Lianhua Film Company

Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:

    Unter anderem wurde der Film bei folgenden Filmfestivals aufgeführt:

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