Okhotnik

Der Jäger

Regie: Serik Aprymov, , KZ, Frankreich, Japan, Schweiz, 2004

    Plakatmotiv Okhotnik, © Production Company

    Stills and posters © Production Company


    Stab und Besetzung

    Regisseur Serik Aprymov
    Darsteller Dogburbek Kidiraliev
    Gulnazid Omarova
    Alibeb Zhuasbaev

    Technische Angaben
    Technische Info: Farbe,Länge: 90 Minuten
    Tonsystem: Keine Angabe
    Szenenphoto aus Okhotnik, © Production Company

    Inhaltsangabe
    In einem abgelegenen kasachischen Bergdorf wohnt der 12-jährige Erken mit seiner Mutter: einer schönen, verführerischen Frau. Der schweigsame, verschlossene Junge gilt als gefühlskaltes «Wolfskind». Eines Nachts, als seine Mutter einen Jäger empfängt, stiehlt Erken dessen Pferd und Gewehr, um einen Laden zu überfallen. Die Polizei ist ihm auf den Fersen, doch der Jäger findet ihn und stellt ihn vor die Wahl: entweder Gefängnis oder ein Leben mit ihm, dem Jäger, in den Bergen. Während der folgenden Initiationsreise versucht der Jäger, dem Jungen seine Lebensfreude und Erkenntnisse zu vermitteln und ihm ein wenig Wärme einzuflössen, einen neuen Lebenshauch, indem er ihm die Schönheit der Natur und der Frauen nahe bringt und ihn Freundschaft und Tod entdecken lässt. Der Junge lernt, dass der Mensch nicht allein ist, sondern im Austausch steht zu seinen Mitmenschen, zu Tieren und Landschaften. Seine Probe besteht Erken, als er seine Mutter aufzuwärmen vermag, die auf der Suche nach ihrem Sohn in den Bergen vor Kälte in Ohnmacht fiel. Erken bringt seine Mutter ins Krankenhaus und muss in der Folge die Gefängnisstrafe absitzen. Gleichzeitig muss sich der Jäger einem weiteren Wolf stellen: Kokjal, einem Tier mit fünf Zehen, das die Unausweichlichkeit seines Schicksals verkörpert... (Pressetext)

    Kritiken : "Der zwölfjährige Erken wird nach einem Amoklauf, bei dem jedoch nur Sachschaden entstand, von seiner Mutter in die Obhut eines Jägers gegeben, der allein in den Bergen lebt. In der abgelegenen, wilden Landschaft Kasachstans begleiten wir das ungleiche «Männer»-Paar und erhalten aus der Perspektive des Buben Einblicke in die fremde Welt, in der Tier und Mensch, Natur und Kultur, Legendenhaftes und Tatsächliches einen dauernden Dialog miteinander führen. Die schönsten Momente im Film von Serik Aprimow sind solche, wo die Inszenierung beiläufig wirkt und die Bilder der rauen Natur den Grossteil ihres Mysteriums bewahren. Doch manchmal wird dem ethnographischen Klischee zu leichtfertig der Weg geebnet." (T.Br. in NZZ)

    Anmerkungen : "Serik Aprymow vereint in diesem Film beschauliche Sequenzen mit Action und burlesken Elementen. Er findet ein stimmiges Gleichgewicht aus Legende, Epos und einer Form von sozialem Realismus. «Wolfskind», Jäger, Schamane, Prostituierte: Ihnen, die mit ihren Körpern und mit den Mysterien der Erde verbunden sind, gilt die Zuneigung des Regisseurs, der mit ausdauernden Grossaufnahmen die Harmonie, die Feindseligkeit oder einfach die Gleichgültigkeit der Natur auszudrücken weiss." (Locarno 2004)

    Okhotnik ist ein Film, der im Jahr 2004 in KZ, Frankreich, Japan, Schweiz produziert wurde. Regie führte Serik Aprymov, mit Gulnazid Omarova, Dogburbek Kidiraliev, Alibeb Zhuasbaev, in den wichtigsten Rollen.



    Literatur Hinweise Locarno Festival 2004 Katalog

    Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:

      Unter anderem wurde der Film bei folgenden Filmfestivals aufgeführt:


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