La jument verte



Production: S.N.E.G., Sopag, Sopag, Sopag France, 1959

Director: Claude Autant-Lara
Assistant Director: Ghislaine Autant-Lara
Scenario: Jean Aurenche, Pierre Bost
Story: Marcel Aymé [Novel]
Director of Photography: Jacques Natteau
Composer: René Cloërec
Editor: Madeleine Gug
Art Director: Max Douy
Costume Design: Rosine Delamare
Production Manager: Yves Laplanche
Cast: Amédée [Ernest], Michel Bardinet, Guy Bertil, Francis Blanche [Ferdinand], Bourvil [Honoré (as Bourvil)], Marie Déa [Zèphe''s wife], Martine Havet, Benoite Labb, Valérie Langrange [Juliette], Marie Mergey, Sandra Milo [Marguerite], Nicole Mirel, François Nocher, Mireille Perrey [Mme Haudouin], Lucien Raimbourg [As Raimbourg], Yves Robert [Zèphe], Claude Sainlouis, Claude Sainlouis, Claude Sainlouis, Georges Wilson [Haudoin Vater], Achille Zavatta [Déodat]
Technical Details: ,Length: 95 minutes
Sound System: not indicated


German title: Die grüne Stute Reviews in German: "Das ländliche Bauernmilieu war für den französischen Film schon immer eine ì
Fundgrube dankbarer und interessanter Sujets. Begreiflich, denn das ländliche ì
Leben ist voller Reserven an Kraft, an kluger Bedachtsamkeit, an Mut und vor ì
allem an zwar oft verschütteter, aber reeller Poesie. Unter den Bauern finden ì
sich markante, für die Kamera eindrückliche Figuren, Originale, weise ì
Lebensphilosophen. Umso schlimmer, wenn solche positive Werte sich ins ì
Gegenteil verkehren; wenn Liebe sich zu Hass wandelt und wahres Wohlwollen zu ì
Missgunst und Eifersucht umgedeutet, das Zarte und Menschliche zur ì
Rücksichtslosigkeit und Grausamkeit wird, und das Leben, statt von ì
gegenseitiger Achtung, nur von der gierigen Sinnlichkeit beherrscht ì
erscheint. Ein Leben ohne höhere Ideale, bar aller tieferen, letztlich einzig ì
wirksamen religiösen Motive. - In einer solchen geistig trostlosen Welt ì
spielt die Geschichte des Films "La jument verte". Es ist die Chronik der ì
hasserfüllten Beziehungen zwischen zwei nachbarliche Familien. Der Sohn und ì
spätere Familienvater der einen Sippe war in jungen Jahren als flüchtiger ì
Franctireur (1870), unter dem Ehebett seiner Eltern versteckt, Zeuge der ì
Vergewaltigung seiner Mutter durch einen preussischen Unteroffizier. Er ì
schwört dem Sohn der feindlichen Familie, den er als Angeber erkannte, ì
unversöhnliche Rache. Sein Groll wird erst dadurch gekühlt, dass er gegenüber ì
der Frau seines Rivalen das gleiche begeht. Es wird niemand daran zweifeln, ì
dass die im Film beschriebenen Zustände da oder dort der Wirklichkeit ì
entsprechen mögen, leider. Was wir aber im höchsten Masse bedenklich finden, ì
ist der Hang zur Verallgemeinerung: in einem grossen Teil der neuen ì
französischen Filmwerke wird fast ausnahmslos mit grösster ì
Selbstverständlichkeit eine Welt beschrieben, in der es keine Anständigkeit ì
mehr gibt, keine eheliche Treue, in der überhaupt die Menschen wie Tiere ì
dahinleben. Daran ändert nichts die Kunst, mit der Autant-Lara den Film ì
schuf, die schöne Farbgebung und das ausgezeichnete Spiel von Bourvil. - V. ì
Abzulehnen" (Filmberater 1496)

Bibliography Filmkritik 1960 # 2, pg 62



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KinoTV Database Nr. 4703


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