Bologna Filmfestival 2007 - KinoTV

Alle Filme


Text?Der Absturz (The Decline), Directed by: Ludwig Wolff,Germany - 1923
Production: Art Film - Director: Ludwig Wolff - Scenario: Ludwig Wolff - Director of Photography: Georg Krause - Axel Graatkjär - Composer: Giuseppe Becce - Art Director: Siegfried Wroblewsky - Heinrich Beisenherz - Fritz Seyffert - Cast: Ida Wogau Kajas Dienstmädchen - Hans Wassmann Besucher - Charlotte Schultz Heinrike Thomsen, Karstens Verlobte - Adele Sandrock Peter Karstens Mutter - Asta Nielsen Kaja Falk, Operettendiva - Arnold Korff - Ivan Bulatov Graf Lamotte - Albert Bozenhard Frank Lorris, Kajas Mann - Gregori Chmara Peter Karsten, Fischer -

Text?Afgrunden (The Abyss, Woman Always Pays), Directed by: Urban Gad,Danmark - 1910
Production: Kosmorama - Distribution: Orientaliska Teaterns Filmbyrå - Producer: Hjalmar Davidsen - Director: Urban Gad - Scenario: Urban Gad - Hjalmar Davidsen - Director of Photography: Alfred Lind - Cast: Torben Meyer - Johannes Fønss Gast - Hulda Didrichsen Die Frau des Pastoren - Arne Weel Gast - Oscar Stribolt Kellner - Emilie Sannom Lilly d'Estrelle, Varieté-Sängerin - Robert Dinesen Knud Svane, Ingenieur, Magdas Verlobter - Asta Nielsen Magda Vang - Hans Neergaard Pastor Peder Svane - Betty Nansen - Poul Reumert Rudolf Stern, Artist, der Cowboy des Zirkus -

Text?Als ich tot war (When I Was Dead), Directed by: Ernst Lubitsch,Germany - 1916
Production: Projektions-AG Union (PAGU) - Producer: Paul Davidson - Director: Ernst Lubitsch - Scenario: Ernst Lubitsch - Cast: Julius Falkenstein Der Freier - Ernst Lubitsch Junger Ehemann - Luise Scheurich Ehefrau Paula - Helene Voss Schwiegermutter (AKA Lenchen Voss) -
Synopsis in German: Ernst trifft sich, gegen den Willen seiner Frau und seiner Schwiegermutter, mit seinen Freunden auf eine Partie Schach. Bei seiner Rückkehr wird er aus seinem trauten Heim verjagt. Er gibt sich für tot aus und kehrt als verkleideter Bediensteter in sein eigenes Haus zurück, das inzwischen unter dem strengen Regiment seiner Schwiegermutter geführt wird ...

Ernst, der ein leidenschaftlicher Schachspieler ist, begibt sich trotz des Einspruchs von Frau und Schwiegermutter in den Schachclub. Spät abends kehrt er nach Hause zurück, muss jedoch, da seine Schwiegermutter die Sicherheitskette eingehängt hat, auf der Stiege schlafen. Er zieht sich aus und deckt sich mit seinen Kleidern zu. Als er des Morgens erwacht, sind die Kleider weg.

Er klingelt an seiner Wohnungstür und wird nun eingelassen. Seine Frau teilt ihm schriftlich mit, dass einer von ihnen beiden das Haus verlassen müsse. Er packt seine Sachen und geht vergnügt davon, in der Absicht, nun seine Freiheit recht gründlich auszunutzen. Seiner Frau hinterlässt er einen Brief, in dem er ihr mitteilt, dass er nicht mehr am Leben sein werde, wenn sie diese Zeilen erhalte. Ihre Mutter entschliesst sich also, für die Tochter einen anderen Mann zu suchen.

Nach kurzer Zeit hat Ernst das Lotterleben bereits satt; er möchte sich seiner Frau wieder nähern und erfährt durch eine Zeitungsannonce, dass sie einen Diener sucht. Ernst verkleidet sich und bekommt die Stelle. Von nun an versucht er jeden Heiratsbewerber bei den beiden Damen unbeliebt zu machen, mit Erfolg wie sich später zeigen wird. (arte Presse)
Reviews in German: "Like every comedian, I longed to play a straight leading man, a sort of a ‘bon vivant´ role. So together with my collaborators, I wrote a screenplay, called ALS ICH TOT WAR. This picture was a complete failure as the audiences were unwilling to accept me as a straight leading man." (Ernst Lubitsch, 1947)

"Seltsam, dass Lubitsch sich seiner Hauptrolle als der eines straight leading man erinnert. Wohl spielt er einen »Bonvivant« - trotz des Protests von »Ehefrau Paula« (Louise Scheurich) und »Schwiegermutter« (Helene Voss) sucht er am ersten Abend der Filmhandlung seinen geliebten Schachclub auf und bleibt da bis spät in die Nacht. Die Vergegenwärtigung dieser Herrengesellschaft, die karikierende Beschreibung männlicher Wichtigtuerei ist tatsächlich ein Schritt hinaus über die Situationskomik der von Carl Wilhelm inszenierten frühen Lubitsch- Filme, wohl auch seiner eigenen, verlorenen Einakter. Aber spätestens mit der Rückkehr des jungen Ehemannes ins »traute Heim« - die Schwiegermutter hat die Kette an der Wohnungstür vorgelegt und zwingt ihn, auf der Treppe zu nächtigen - kommt die alte Schwankkomik wieder zum Zuge. »Ein famoses Lustspiel« nennt das Wiener Fachblatt Kinematographische Rundschau den Film, und von seinem Hauptdarsteller sagt es: »Lubitsch gibt diese Rolle in so urdrolliger Weise, dass man faktisch aus dem Lachen nicht herauskommt.«

Von anderen Hauptrollen Lubitschs unterscheidet sich die dieses Bonvivants am ehesten dadurch, dass sie nicht ausdrücklich als jüdisch charakterisiert ist. Lubitsch heisst hier nicht »Moritz Abramowsky«, »Siegmund Lachmann«, »Sally Pinkus« oder schlicht »Sally«, sondern »Ernst Lubitsch« . Der aus dem Haus vertriebene und daraufhin angeblich aus dem Leben geschiedene Ehemann Lubitsch verdingt sich auf eine Anzeige hin als Diener bei Frau und Schwiegermutter. Wie »Ernst«, der Held des Films, des Bonvivant- Lebens überdrüssig wird - Zwischentitel: »Viel Zweck hat das Bummeln eigentlich nicht« -, so lässt der Schauspieler Lubitsch, wenn er den »Bonvivant« sich als »Diener« maskieren lässt, wieder den jederzeit zu Streichen aufgelegten »Sally« heraus - wenn er etwa dem bei seiner »Witwe« um seine Nachfolge bemühten Julius Falkenstein den Appetit an der Suppe verdirbt, indem er ein Loch in den Löffel bohrt. Der Weg zur sophistication der Hollywoodkomödien ist von hier aus noch weit. Die erhaltene und auf Sicherheitsfilm umkopierte Version von ALS ICH TOT WAR weist nur wenige Lücken auf. Es fehlt ein kurzes Stück im ersten Akt: Der Ehemann hat sich, als er die Wohnungstür verschlossen findet, ausgezogen und auf der Treppe zur Ruhe gelegt. Als er aufwacht - das fehlt -, sind seine Kleider weg; beim Anblick des Unbekleideten fällt eine alte Dame in Ohnmacht; er klingelt an seiner Wohnungstür und wird nun von den Frauen eingelassen... Und am Ende, wenn er die Schwiegermutter in die Flucht geschlagen hat, fehlt die Versöhnung der Eheleute: Gattin Paula sitzt, das Bild des vermeintlich aus dem Leben Geschiedenen liebevoll betrachtend, am Schreibtisch, als der Totgeglaubte, noch als Diener maskiert, sich an sie heranschleicht und küsst - Empörung, Demaskierung, Versöhnung..." (Enno Patalas: Ernst unterwegs zu Lubitsch, in: Als ich tot war, Slovenska Kinoteka, Ljubljana 1995)

«In dem Schwank 'WO IST MEIN SCHATZ?' tritt Ernst Lubitsch in der Rolle eines vielgeplagten jungen Ehemannes auf, dem es gelingt, ein böses Exemplar von Schwiegermutter zu überlisten und auf Nimmerwiedersehen in die Flucht zu jagen» (Der Film N° 8 vom 18. März 1916)
Remarks and general Information: Der Film galt jahrzehntelang als verschollen !

"Lange schlummerte es unbekannt auf einem einsamen Dachboden - jetzt wird das vergessene Frühwerk von Ernst Lubitsch, der Stummfilm "Als ich tot war", wieder in Berlin und Potsdam gezeigt. 1916 hatte der Film in der Hauptstadt Premiere. Lubitsch schrieb das Drehbuch, führte Regie und spielt die Doppelrolle des Ehemanns und Dieners Ernst.

Schon in diesem Film zeigt sich die Handschrift eines selbstbewussten "jungen Wilden": 24-jährig zählt Lubitsch zu den Pionieren des aufstrebenden, deutschen Films. "Das Wilde daran ist die Hemmungslosigkeit, mit der er vor der Kamera agiert", erklärt Hans Helmut Prinzler, Direktor des Filmmuseums Berlin. "Wie er sich umkleidet und die Zähne fletscht und in unglaublich direkter Weise der Mittelpunkt des Films ist."

Der Film-Ernst verbringt die Nächte lieber im Schachclub statt mit seiner Frau und der bösen Schwiegermutter. Doch lange geht das Spiel nicht gut: Der Heimlichtuer muss büssen. Erst sperrt ihn die Schwiegermutter aus, dann setzt sie ihn ganz vor die Tür. Von der geliebten Gattin getrennt, wächst in Ernst die Sehnsucht. Da alle glauben, er sei tot, greift er zu einer List - er bewirbt sich unerkannt als Diener im eigenen Haus.

Die Geschichte spielt sich ganz im Stil der Zeit ab. "Das ist sicherlich in der Auflösung ein eher konventioneller Film", sagt Prinzler. "Er spiegelt Theatralisches wider, er löst es nicht in raffinierter Dramaturgie auf, sondern ganz direkt zum Publikum hin." Nach 1916 verliert sich die Spur des Films vollständig. Erst vor knapp zehn Jahren wird eine Kopie im Archiv eines slowenischen Sammlers entdeckt. Bis 1916 hatte Lubitsch in Komödien am Deutschen Theater in Berlin gespielt. In diesem Film, so sagt er später ironisch, habe er endlich mal einen geradlinigen, aufrechten Kerl spielen wollen. Doch leider sei sein Film beim Publikum komplett durchgefallen. Aller schauspielerischen Mühe zum Trotz.

"Ich denke schon, dass von diesem Film bis zum Lubitsch-Touch gewisse Jahre vergingen", meint Prinzler. "Als ich tot war" ist demnach nicht mehr als das Gesellenstück Lubitschs - und doch der Anfang zu einer grossen Filmkarriere. 1922 geht er nach Hollywood und entwickelt mit Erfindung des Tonfilms seinen legendären Lubitsch-Touch, frech-frivol und doppelbödig. Frech springt auch Ernst - Diener und Schwiegersohn in einem - mit seiner Schwiegermutter um. Die Gehässige ist zum Schluss auch die Blamierte. Gerade will sie mit dem vermeintlichen Diener ein Techtelmechtel anfangen, da entpuppt er sich - ganz in Lubitscher Manier - als ihr höchstlebendiger, ungeliebter Schwiegersohn." (3Sat Presse)

«Wie jeder Komiker wollte ich gerne eine ernste Hauptrolle spielen, eine Art "Bonvivant"-Rolle. So schrieb ich mit meinen Mitarbeitern ein Drehbuch mit dem Titel ALS ICH TOT WAR. Der Film war ein völliger Fehlschlag, weil das Publikum nicht bereit war, mich in einer ernsten Rolle zu akzeptieren.» (Ernst Lubitsch)

«Von anderen Hauptrollen Lubitschs die dieses Bonvivants am ehesten dadurch, dass sie nicht ausdrücklich als jüdisch charakterisiert ist. Lubitsch heisst hier nicht 'Moritz Abramowsky', 'Siegmund Lachmann', 'Sally Pinkus' oder schlicht 'Sally', sondern 'Ernst Lubitsch'. (Enno Patlas)

«Jahrzehnte lang galt der Debütfilm von Ernst Lubitsch als verschollen, bis Mitte der 1990er Jahre eine Kopie im Archiv eines slowenischen Sammlers auftauchte. Dieses Material ist nun auf Sicherheitsfilm umkopiert und weist noch die Schnitte auf, mit denen die damalige Filmzensur selbst harmlose Komödien fürs Kino freigegeben hat: Es fehlt ein Stück im ersten Akt (Der Ehemann hat sich, als er die Wohnungstür verschlossen findet, ausgezogen und auf der Treppe zur Ruhe gelegt. Als er aufwacht - dieses Stück fehlt -, sind seine Kleider weg; beim Anblick des Unbekleideten fällt eine alte Dame in Ohnmacht; er klingelt an seiner Wohnungstür und wird nun von den Frauen eingelassen ...) und am Ende (der Versöhnungskuss der beiden Eheleute).

"Ein famoses Lustspiel" nennt das Wiener Fachblatt Kinematographische Rundschau den Film, und von seinem Hauptdarsteller sagt es: "Lubitsch gibt diese Rolle in so urdrolliger Weise, dass man faktisch aus dem Lachen nicht herauskommt." Von anderen Hauptrollen Lubitschs unterscheidet sich die dieses Bonvivants am ehesten dadurch, dass sie nicht ausdrücklich als jüdisch charakterisiert ist. Lubitsch heisst hier nicht "Moritz Abramowski", "Siegmund Lachmann", "Sally Pinkus" oder schlicht "Sally", sondern "Ernst Lubitsch".

Die in London ausgebildete Violinistin Sabrina Hausmann begleitet seit 1992 Stummfilme. Ihre Liebe zum frühen Film hat sie von ihrem Vater Aljoscha Zimmermann (1944-2009) geerbt, mit dem sie lange Jahre als Duo (Klavier/Violine) oder in Kammerensemble-Besetzungen Filme begleitete. Nun führt sie das musikalische Erbe ihres Vaters weiter, der über 400 Filmmusiken hinterlassen hat, und tritt zusammen mit Mark Pogolski am Klavier auf. Geblieben ist der typische 'Zimmermann-Sound', der im virtuosen Spiel von Sabrina Hausmann noch einmal an Qualität und Präsenz gewinnt.» (arte Presse)

Text?Anatomy of a murder Directed by: Otto Preminger,USA - 1959
Production: Columbia Pictures Corporation - Producer: Otto Preminger - Director: Otto Preminger - Vorspann: Saul Bass - Scenario: Wendell Mayes - Story: R Traver Novelle - Director of Photography: Samuel Leavitt - Composer: Duke Ellington - Cast: Kathryn Grant Quills Stieftochter - George C. Scott Staatsanwalt Claude Dancer - James Stewart Paul Biegler - Lee Remick Laura Manion - John Qualen - Arthur O'Connell Parnell Emmett McCarthy - Ben Gazzara Frederick Manion - Eve Arden Maida Rutledge -
Synopsis in German: Paul Biegler ist als Anwalt bisher noch nicht besonders hervorgetreten, als Laura Manion ihn bittet, die Verteidigung ihres Mannes zu übernehmen. Lt. Manion soll Barny Quill aus Rache für die Vergewaltigung seiner Frau erschossen haben. Ob aus bloßer Eifersucht oder in Reaktion auf die angebliche Vergewaltigung seiner Frau bleibt fraglich. Laura Manion behauptet zwar, Quill habe sich an ihr vergangen, aber die junge Frau wirkt nicht besonders glaubwürdig. Ihr ist durchaus zuzutrauen, dass sie mit dieser Behauptung nur ihre Beziehungen zu Barny Quill vertuschen will. Biegler erkennt rasch, wie wenig Chancen Manion vor Gericht haben dürfte. Dennoch reizt ihn der Fall, obwohl er damit rechnen muss, den Prozess zu verlieren. Manion behauptet, er sei zur Zeit der Tat vor Wut außer sich gewesen. Auf diese Aussage und das Gutachten eines Psychiaters baut Biegler seine Verteidigung vor Gericht auf. Dabei wird er tatkräftig unterstützt von seinem alten Freund Parnell Emmett McCarthy. Auch Maida, seine treue Sekretärin, tut das Ihrige, um dem Chef das Leben zu erleichtern. In Oberstaatsanwalt Dancer findet Biegler einen ebenbürtigen und daher gefährlichen Gegner. Doch Biegler gibt nicht auf: In seinen Methoden nicht gerade zimperlich, treibt er tatsächlich eine Zeugin auf, die dem Fall eine Wende geben könnte - Quills Stieftochter.... (BR Presse)
Remarks and general Information: «James Stewart spielt die Hauptrolle in diesem vielfach ausgezeichneten Film von Otto Preminger - ein Gerichtsthriller der Extraklasse, der allein für sieben Oscars nominiert war und doch gegen das opulente Epos "Ben Hur" im Grunde chancenlos war. Auch Stewart war nominiert und verlor (gegen Charlton Heston), in Venedig aber erkannte man seine grandiose Leistung an und zeichnete ihn mit dem "Volpi-Cup" aus. Seine Darstellung wird von vielen Kritikern als die reifste seiner Karriere eingeschätzt. Für das "Lexikon des Internationalen Films" schuf Preminger hier "ein hervorragend gespieltes Dialog-Drama. Die brillante Regie macht aus dem Stoff ein klar strukturiertes Experiment, das mit nahezu wissenschaftlicher Präzision die 'seelische Anatomie' aller Beteiligten seziert".» (BR Presse)

Text?L' Angelo bianco Directed by: Raffaello Matarazzo,Italy - 1955
Production: Titanus - Labor Film - Producer: Silvio Clementelli - Director: Raffaello Matarazzo - Scenario: Aldo de Benedetti - Based on : Raffaello Matarazzo - Piero Pierotti - Giovanna Soria - Director of Photography: Tonino Delli Colli - Composer: Michele Cozzoli - Editor: Mario Serandrei - Art Director: Ottavio Scotti - Cast: Paola Quattrini Alda - Ignazio Balsamo - Franca Parisi - Oscar Andriani - Rina Franchetti - Silvana Jachino - Giuseppe Chinnici - Olga Solbelli Madre Superiore - Emilio Cigoli - Virgilio Riento dott. Marini - Nerio Bernardi avv. Rossi - Philippe Hersent Mario la Torre - Flora Lillo Flora - Amedeo Nazzari Ing. Guido Carani - Yvonne Sanson Lina Mercolin - Enrica Dyrell Elena Carani - Alberto Farnese Poldo -

Text?Die arme Jenny Directed by: Urban Gad,Germany - 1912
Production: Projektions-AG Union (PAGU) - Deutsche Bioscope GmbH., Berlin - Distribution: Internationale Film-Vertriebs GmbH (Frankfurt am M - Director: Urban Gad - Scenario: Urban Gad - Director of Photography: Guido Seeber - Art Director: Robert A. Dietrich - Cast: Helene Voss - Hans Staufen Fritz Hellmann, ein Kellner - Berthold Weiss Kellner - Ferdinand Richter Kommis im Modenmagazin - Leo Peukert Eduard Reinhold - Max Obal - Asta Nielsen Jenny Schmidt - Bruno Lopinski - Paula Helmert Frau Schmidt, Jennys Mutter - Emil Albes Werkmeister Schmidt, Jenny's Vater -
Synopsis in German: Ein armes Mädchen wird von einem adretten, jungen und reichen Mann verführt und gerät infolge dessen immer tiefer ins Elend. Von ihren Eltern fortgejagt und vom Geliebten verlassen, ernährt sie sich erst als Tänzerin und schliesslich als Dirne und sieht den einzigen Ausweg aus ihrer Lage im Selbstmord.


«Jenny ist die hübsche, aber unerfahrene und kindlich-naive Tochter braver Bürger aus einfachen Verhältnissen. Eines Tages lernt sie einen charmanten Herrn kennen, der ihr schöne Augen macht, sie ausführt und behandelt wie eine Dame. In ihrer Sehnsucht nach der grossen Liebe erkennt die arme Jenny nicht, dass der Kerl ein gewissenloser Verführer ist, der keine Liebe kennt und vor dem keine Frau sicher ist.

Als sie endlich das wahre Wesen ihrer „grossen Liebe“ erkennt, ist es zu spät - zu sehr ist sie dem Mann verfallen, als dass sie den Schmerz über die Enttäuschung verwinden könnte. Sie verfällt in Depressionen, stumpft schliesslich ab gegen ihr Elend und führt ein erbärmliches Leben.

Als sie eines Tages von der Verlobung ihres Verführers erfährt, bricht das ganze Leid noch einmal aus ihr hervor - so will Jenny nicht weiterleben, deshalb fasst sie schweren Herzens und voller Verzweiflung den Entschluss, ihrem leidvollen Leben ein Ende zu bereiten.» (www.filmportal.de)
Reviews in German: Melodram auf der Hintertreppe - die "arme Jenny" erliegt den Verführungen ihres Liebhabers Eduard und wird verstossen. Asta Nielsen kann die ganze Palette ihrer Schauspielkunst von den dem naiven Mädchen über die resolute Emanzipierte bis zur tragisch verkommenen Dirne auspielen. Auch heute noch bemerkenswertes Melodram. (lhg 2007)
Remarks and general Information: 6. Film der Asta Nielsen / Urban Gad Serie 1911/12
Der Film ist in einer Länge von 549 m erhalten geblieben bei der Stiftung Deutsche Kinemathek.

Text?L' Armée des Ombres (Army of Shadows, The Shadow Army), Directed by: Jean-Pierre Melville,France, Italy - 1968
Producer: Jacques Dorfmann - Director: Jean-Pierre Melville - Scenario: Jean-Pierre Melville - Story: Joseph Kessel - Director of Photography: Pierre Lhomme - Composer: Eric de Marsan - Editor: Françoise Bonnot - Art Director: Théobald Meurisse - Cast: Lino Ventura Philippe Gerbier - Simone Signoret Matilde - Paul Meurisse Luc Jardie - Claude Mann - Paul Crauchet - Jean-Pierre Cassel -
Reviews in German: "Melville zelebriert eine kühl ritualisierte Liebeserklärung an die Résistance-Kämpfer" (tz, München)

Aux deux colombes Directed by: Sacha Guitry,France - 1949
Director: Sacha Guitry -

Baden verboten Directed by: Johann Schwarzer,Austria - 1907
Production: Saturn Film Wien - Producer: Johann Schwarzer - Director: Johann Schwarzer --??-- -

Text?Balletdanserinden (The ballet dancer), Directed by: August Blom,Danmark - 1911
Production: Nordisk Films Kompagni N° 801 - Director: August Blom - Scenario: Alfred Kjerulf - Director of Photography: Axel Graatkjær - Cast: H.C. Nielsen - Svend Bille - Otto Lagoni - Emilie Sannom - Valdemar Psilander Poul Rich, maler - Karen Lund Yvette, Simons kone (AKA Karen Poulsen) - Johannes Poulsen Jean Mayol, forfatter - Asta Nielsen Camille Flavier, balletdanserinde - Valdemar Møller Simon, fabrikant og rentier - Karen Thalbitzer (AKA Thalbitzer) (--??--) -
Synopsis in German: Schauspielerin erkennt, dass sie nur ein Flirt für den Autor war, der Maler sie aber wahrhaft liebt. (German Early Cinema Database)
Remarks and general Information: German Early Cinema Database gibt andere Rollen an: Valdemar Psilander als Jean Mayol (Schriftsteller) und Johannes Poulsen als Paul Rich (Maler), ebefalls wird ein Schauspieler namens Thalbitzer genannt, möglicherweise Karen Thalbitzer. Die Länge des Films wird mit 1000 Meter, 3 Akte, angegeben. (lhg 2016)

Text?The Bank Directed by: Charles Chaplin,USA - 1915
Production: Essanay Film Manufacturing Company - Distribution: The General Film Company, Inc. - Producer: Jess Robbins (AKA Jesse T. Robbins) - Director: Charles Chaplin - Assistant Director: Ernest Van Pelt - Scenario: Charles Chaplin - Director of Photography: William C. Foster - Harry Ensign (/xx/) - Cast: Carrie Clark Ward Bank Customer (/xx/) - Wesley Ruggles Bank Customer (/xx/) - Paddy McGuire Cashier in White Coat (/xx/) - Lee Hill Tall Robber with Moustache (/xx/) - Frank J. Coleman Bank Robber (/xx/) - Lawrence A. Bowes Bond Salesman (/xx/) - Lloyd Bacon Bank Robber (/xx/) - Leo White Clerk (/xx/) - Carl Stockdale Cashier - John Rand Bank Robber and Salesman (/xx/) - Edna Purviance Stenographer - Charles Inslee Bank President (AKA Charles Insley) - Fred Goodwins Bald Cashier / Bank Robber with Derby (/xx/) - Charles Chaplin Janitor - Billy Armstrong Another Janitor -

Barbe Bleue Directed by: nicht genannt,France - 1907
Production: Pathé Frères, Paris -

Battle Hymn Directed by: Douglas Sirk,USA - 1957
Producer: Ross Hunter - Director: Douglas Sirk - Scenario: Charles Grayson - Director of Photography: Russell Metty - Composer: Frank Skinner - Editor: Russell F. Schoengarth - Art Director: Alexander Golitzen - Cast: Dan Defore - Anna Kashfi Soon Yang - Martha Hyer - Rock Hudson Dean E. Hess - Dan Duryea -

Ben Hur Directed by: Frank Rose,USA - 1907
Production: Kalem Company, Inc. - Distribution: Kalem Company, Inc. - Director: Frank Rose - Sidney Olcott - Harry T. Morey - Assistant Director: H. Temple - Scenario: Gene Gauntier - Based on : Lewis Wallace novel - Cast: William S. Hart Messala - Herman Rottger Ben Hur - Beal - Sheridan - Matler -
Remarks and general Information: Die erhalten gebliebenen Fragmente zeigen in einer sehr theatralisch wirkenden Inszenierung die Revolte der Einwohner Jerusalems gegen die römische Misswirtschaft, das Attentat auf den römischen Prokonsul vor dem Hause Ben Hurs und seine Gefangennahme, sowie Teile der Szene, in welcher Ben Hur zum römischen Bürger proklammiert wird.
Die Backgrounds zum Film sind noch gemalt, die Aufnahmen weitgehend statisch in Totalen gedreht, erklärende Zwischentitel (in der visionierten Fassung auf Deutsch) sind nur ganz kurz eingeblendet. (lhg 2007)

Text?Bhowani Junction Directed by: George Cukor,USA - 1955
Production: Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) - Producer: Pandro S. Berman - Production Manager: Stanley Goldsmith - Director: George Cukor - Scenario: Ivan Moffat - Sonya Levien - Based on : John Masters novel - Director of Photography: Freddie Young - Composer: Miklós Rózsa - Editor: Frank Clarke - George Boemler - Art Director: Gene Allen - John Howell - Costume Design: Elizabeth Haffenden - Cast: Peter Illing Ghanshyam / Darvay - Bill Travers Patrick Taylor - Alan Tilvern - Abraham Sofaer Surabhai - Edward Chapman Thomas Jones - Ava Gardner Victoria - Stewart Granger Colonel Savage - Francis Matthews Ranjit Kasel - Marne Maitland Govindaswami - Lionel Jeffries - Freda Jackson -
Synopsis in German: Indien im Jahr 1947: Grossbritannien hat beschlossen, die riesige Kronkolonie in die Unabhängigkeit zu entlassen. Im Land herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände, vor allem das Grenzgebiet um den Eisenbahnknotenpunkt Bhowani wird von Unruhen erschüttert. Grund dafür ist nicht nur der Hass auf die Engländer, sondern vor allem der Religionsstreit zwischen Hindus und Muslimen. Dorthin kehrt die Angloinderin Victoria, Angehörige des englischen Hilfskorps, zurück. Seit langem werben der Halbinder Patrick und der Inder Ranjit um die Gunst der aufregend schönen Victoria, doch sie kann sich nicht entscheiden. Da lernt sie den englischen Oberst Savage kennen. Beide wehren sich anfangs gegen ihre Gefühle, weil sie ihrer Verbindung keine Chance einräumen, doch ihre Liebe ist stärker. Als ein Attentäter ein Massaker unter den ungeliebten Besatzern anrichtet, gerät Victoria in einen schweren Konflikt. Sie kennt den Täter, auf den Savage Jagd machen muss... (BR Presse)
Reviews in German: "Ein Melodram über das Ende des britischen Kolonialismus. Es ist 1947, das Jahr, in dem Indien die Unabhängigkeit erlangte. Eine hitzige Atmosphäre, Demonstrationen, Terroristen, Bomben in menschenüberfüllten Zügen - das Land ist ein Schlachtfeld der Emotionen. Der richtige Stoff für einen schmutzigen kleinen Film, aber hierproduziert von Holylwoods Megastudio MGM, in Farbe und CinemaScope. Mit Ava Gardner, die sich als Mischlingsmädchen Vicky nicht an die Grenzlinien zwischen den Rassen und Religionen halten will." (Süddeutsche Zeitung 4/5. 9. 2004)

"Opulent" (TV Spielfilm 14/2008)

«Mitreissendes Frauenschicksal vor weltpolitischer Kulisse...» (tele 25/2011)
Remarks and general Information: "Hollywood-Regisseur George Cukor hatte für sein Schicksalsdrama ein höchst attraktives Liebespaar zur Verfügung: die überwältigend schöne Ava Gardner im Zenit ihrer Karriere und den Briten Stewart Granger, als Abenteurer, romantischer Liebhaber, schneidiger Offizier und unerreicht eleganter Degenfechter zu Weltruhm gekommen.
Hollywoodstar Ava Gardner (1922 - 1990), wie Elizabeth Taylor eine aufregende Schönheit mit einem bewegten, schlagzeilenträchtigen Privatleben, zeigt in der spannenden Bestseller-Verfilmung "Knotenpunkt Bhowani" unter der Regie des als Frauenregisseur bekannten George Cukor eine ihrer beeindruckendsten Leistungen, "ausserdem hat noch niemand so gut in einem Sari ausgesehen wie sie. Der Film fand durchweg Lob und war ein grosser Erfolg" (John Daniell). "Eins von Cukors Lieblingsthemen, die individuelle und gesellschaftliche Identitätskrise, wird hier mit der Identitätskrise einer Nation im Umbruch verbunden und als glaubwürdiges Drama mit eindrucksvollen Massenszenen dargeboten", urteilt das "Lexikon des Internationalen Films". Der historische Hintergrund des Filmstoffs waren die schwierigen Monate im riesigen Kolonialreich vor der Entlassung in die Unabhängigkeit, die am 15. August 1947 offiziell vollzogen wurde. Durch die willkürliche Teilung des Landes in Indien und Pakistan, von Gandhi eigentlich abgelehnt, barg die Selbstständigkeit von Anfang an Konfliktstoff in sich, der sich immer wieder in kriegerischen Auseinandersetzungen Luft machte und macht.
Weitere Informationen zu Ava Gardner:
Einige privat geschossene Fotos waren für Ava Gardners Kinokarriere verantwortlich. Sie brachten ihr 1941 einen Vertrag bei MGM ein. Nach schleppendem Beginn erlangte sie mit der Rolle des zerstörerischen Vamps in dem "film noir" "Rächer der Unterwelt" endgültig Starruhm. Die "schönste Frau der Welt", ein Prädikat, das ihr sogar Elizabeth Taylor zugestand, glaubte selbst nicht an ihr Talent: "Ich habe das Filmen nie richtig genossen. Ich habe immer das Gefühl, dass ich dem Film so wenig gebe, weil ich eine so erbärmlich schlechte Schauspielerin bin ... Wenn ich mich auf der Leinwand sehe, ist mir das nur peinlich." Dabei gehören zu den 40 Filmen, die sie drehte, etliche, die Filmgeschichte gemacht haben, so neben "Rächer der Unterwelt" und "Knotenpunkt Bhowani" die beiden Hemingway-Adaptionen "Schnee am Kilimandscharo" und "Zwischen Madrid und Paris" oder John Fords "Mogambo", das Drama "Die barfüssige Gräfin" an der Seite von Humphrey Bogart und die Tennessee-Williams-Adaption "Die Nacht des Leguan". Die Filme machten sie zum Star, ihr Lebenswandel machte die Venus des 20. Jahrhunderts zur Diva ähnlich wie Rivalin Elizabeth Taylor. "Die Gardner scheute kein Klischee, das der Glamour Hollywoods mit sich bringt. Sex und Alkohol waren fast immer im Spiel, wenn sie in den Klatschspalten erschien. Ihre drei Ehen - mit Mickey Rooney, dem Jazzer Artie Shaw und dem Sänger-Superstar Frank Sinatra - gingen sämtlich in die Brüche" (Spiegel-Nachruf) und sorgten für saftige Schlagzeilen." (Walter Greifenstein, BR-Presse)

Text?Il birichino di Papà Directed by: Raffaello Matarazzo,Italy - 1943
Production: Lux Film, Roma - Director: Raffaello Matarazzo - Scenario: Raffaello Matarazzo - Cesare Zavattini - Alessandro De Stefani - Story: Henry Koch novel - Director of Photography: Clemente Santoni - Composer: Nino Rota - Editor: Mario Serandrei - Art Director: Gastone Medin - Cast: Aristide Garboni - Giulio Alfieri Filippo, Fahrer - Alessandra Adori - Gorella Gori Zimmermädchen - Liliana Zanardi Lehrerin Brinarelli - Armandina Bianchi Marianella - Lina Tartara Minora - Gina Moneta Cinquini - Gorella Gelli - Alfredo Salvadori - Enrico Luzi Gegé, Photograph - Lina Bacci Giustina - Edda Soligo Die Frau des Herrn am Telephon - Armando Falconi Leopoldo Giovannini - Chiaretta Gelli Nicoletta - Dina Galli Marchesa - Amelia Chellini die Tante - Anna Proclemer Livia (AKA Anna Vivaldi) - Nicoletta Parodi Irene della Bella - Franco Scandurra Roberto della Bella - Carlo Campanini avv. Giulio Marchi - Giuseppe Pierozzi Veterinär - Renato Chiantoni Der Herr am Telephon - Paola Borboni Leiterin des Kollegiums -

Text?Blind Husbands (The Pinacle (Working title)), Directed by: Erich von Stroheim,USA - 1919
Production: Universal Pictures (AKA Universal-Jewel Production de Luxe) - Distribution: Universal Film Manufacturing Company - Producer: Erich von Stroheim - Carl Laemmle presenter - Director: Erich von Stroheim - Assistant Director: K.C. Stewart - Scenario: Erich von Stroheim - Based on : Erich von Stroheim The Pinnacle - Titles: Lilian Ducey - Director of Photography: Ben F. Reynolds - Camera Operator: William H. Daniels (/xx/) - Editor: Grant Whytock (/xx/) - Eleanor Fried - Frank Lawrence - Viola Mallory (AKA Viola Lawrence) - Erich von Stroheim (/xx/) - Art Director: Erich von Stroheim - Cast: Richard Cummings The Village Physician - Sam de Grasse Dr. Robert Armstrong, The Husband - Percy Challenger Man from 'Home' - Ruby Kendrick A Village Blossom - Fay Holderness The 'Vamp' Waitress - Jack Mathes Man from 'Home' - Jack Perrin Honeymooner - Gibson Gowland Sepp Innerkofler, The Mountain Guide (AKA T.H. Gibson Gowland) - Valerie Germonprez Honeymooner - Erich von Stroheim Lt. Erich von Steuben, The Other Man - Louis Fitzroy The Village Priest - William Duvalle Man from 'Home' - Francelia Billington Margaret Armstrong, The Wife -
Synopsis in German: Mit salbungsvollen Worten von "unsterblichen Bergen, wo die Menschen klein und Gott gross sind", mit der Präsentation untadeliger Charaktere, die "ihr Leben riskieren, um das anderer zu schützen", beginnt BLIND HUSBANDS und erinnert damit zunächst an zeittypisches Bergpathos. Doch da ist auch der leichtlebige Kavallerieleutnant von Steuben (Erich von Stroheim), dessen Bergbegeisterung nur Tarnung ist, um sich an wohlhabende junge Touristinnen heranzumachen. In der Gattin des amerikanischen Arztes Dr. Armstrong (Francelia Billington) hat er ein neues Opfer gefunden. Denn Armstrong (Sam de Grasse) selbst findet zwischen ärztlichem Pflichtbewusstsein und Bergsteigerei kaum Zeit für seine Frau. Höhenmoral stösst hier, karikaturhaft zugespitzt, auf Amoral und Hedonismus. Am Ende gewinnt erwartungsgemäss die Askese, und von Steuben scheitert sowohl an der Charakterfestigkeit von Mrs. Armstrong als auch im alpinen Zweikampf mit ihrem Mann. Doch bis es soweit ist, spielt Stroheim genüsslich mit Etikette und Erotik und stattet den Tugendwettbewerb grosszügig mit Ironie aus." (Filmarchiv Austria)

Text?Bonne chance! Directed by: Sacha Guitry,France - 1935
Director: Sacha Guitry - Cast: Sacha Guitry - Jacqueline Delubac - Pauline Carton -

Text?Bunny Lake is missing Directed by: Otto Preminger,USA - 1965
Producer: Otto Preminger - Production Manager: Eva Monley - Director: Otto Preminger - Vorspann: Saul Bass - Cast: Laurence Olivier - Carol Lynley - Anna Massey Elvira - Fred Emney - Keir Dullea - Noel Coward -

Text?Die Börsenkönigin (The Stock Market Queen, Borsdronningen), Directed by: Edmund Edel,Germany - 1916
Production: Neutral-Film GmbH, Berlin N° 904 - Producer: Asta Nielsen - Director: Edmund Edel - Scenario: Edmund Edel - Cast: Wilhelm Kaiser-Heyl Inspektor Müller - Asta Nielsen Helene Netzler / Helena Neiber - Aruth Wartan Bruno Lindholm / Landmann, Direktor der Mine -
Synopsis in German: Helene Metzler ist die gut situierte Besitzerin einer Kupfermine namens "Glückauf". Doch als die Mine erschöpft ist und alle Anteilseigner panisch ihre Aktien abstoßen, ist auch Helenes Lage bedroht. Sie sucht nach Auswegen und inspiziert selbst die Mine. Direktor Lindholm entdeckt eine Kupferader, die neue Erträge verspricht. Helene ordert den Rückkauf aller Aktien an, und ihr Mut wird belohnt – bald floriert die Mine wieder. Aus Dankbarkeit will sie Lindholm zum Teilhaber machen und verliebt sich überdies in ihn. Der hat allerdings Gefallen an ihrer armen Cousine Lina gefunden. (www.filmportal.de)

Cabin in the Cotton Directed by: Michael Curtiz,USA - 1932
Director: Michael Curtiz - Cast: Richard Barthelmess - Bette Davis - Dorothy Marshall - Dorothy Peterson - J.Carroll Naish -

Caccia allo Stambecco Directed by: Carlo Rossi,Italy - 1907
Production: Rossi e Cie - Director: Carlo Rossi -

The case of Lena Smith Directed by: Josef von Sternberg,USA - 1929
Production: Paramount Pictures - Director: Josef von Sternberg - Scenario: Jules Furthman - Based on : Samuel Ornitz - Director of Photography: Harold Rosson - Art Director: Hans Dreier - Cast: Ann Brody Die Frau des Hausmeisters - Alex Woloshin Der Hausmeister - Lawrence Grant Der Kommissar - Betty Aho Stefans Schwester - Fred Kohler Stefan - Emily Fitzroy Frau Hofrat - James Hall Franz Hofrat - Esther Ralston Lena Schmidt - Gustav von Seyffertitz -

The Case of the Curious Bride Directed by: Michael Curtiz,USA - 1934
Producer: Harry Joe Brown /xx/ - Director: Michael Curtiz - Scenario: Tom Reed - Based on : Erle Stanley Gardner - Director of Photography: David Abel - Editor: Terry O. Morse - Costume Design: Orry-Kelly - Cast: Thomas E. Jackson Toots Howard, 'Inquirer' Reporter - Charles Richman C. Phillip Montaine - Olin Howland Coroner Wilbur Strong - Warren B. Hymer Oscar Pender, Doris' Brother - Winifred Shaw Doris Pender - Barton MacLane Chief Detective Joe Lucas - Phillip Reed Dr. Claude Millbeck - Allen jenskins Spudsy Drake - Claire Dodd Della Street - Donald Woods Carl Montaine - Margaret Lindsay Rhoda Montaine - Warren William Perry Mason - Errol Flynn Gregory Moxley -

Text?Catene Directed by: Raffaello Matarazzo,Italy - 1949
Production: Labor Film - Titanus - Producer: Giuseppe Bordogni - Director: Raffaello Matarazzo - Scenario: Aldo de Benedetti - Nicola Manzari - Based on : Gaspare di Majo - Libero Bovio - Director of Photography: Mario Montuori - Composer: Gino Campese - Editor: Mario Serandrei - Art Director: Gino Brosio - Ottavio Scotti - Cast: Amedeo Nazzari Guglielmo - Yvonne Sanson Rosa - Giulio Tomassini - Amelia Pellegrini - Nino Marchesini Der Verteidiger - Aldo Silvani Staatsanwalt - Roberto Murolo Der Sänger - Rosalia Randazzo Angela - Aldo Nicodemi Emilio - Teresa Franchini Guglielmo's Mutter -

The champion Directed by: Charles Chaplin,USA - 1915
Production: Essanay Film Manufacturing Company - Distribution: The General Film Company, Inc. - Producer: Jess Robbins (AKA Jesse T. Robbins) - Director: Charles Chaplin - Assistant Director: Ernest Van Pelt - Scenario: Charles Chaplin - Director of Photography: William C. Foster - Editor: Charles Chaplin - Cast: Paddy McGuire Sparring Partner - Jess Robbins - Carl Stockdale Sparring Partner - Ernest Van Pelt Spike Dugan - Leo West - Fred Windemere Cop - Henry Youngman - Daniel P. Kelleher Second Cop - Eddie Fries - Lloyd Bacon Second Sparring Partner / Exerciser in Gym / Referee - Charles Chaplin The Tramp - Bud Jamison Bob Uppercut - Champion - Edna Purviance Trainer's Daughter - Ben Turpin Ringside Vendor - Leo White Crooked Gambler - Billy Armstrong Sparring Partner - Bill Cato First Sparring Partner / Trapeze Man in Gym - Frank Dolan Second Stretcher Bearer - W. Coleman Elam - Gilbert M. 'Broncho Billy' Anderson Enthusiastic Fan -

Text?Chi è senza peccato Directed by: Raffaello Matarazzo,Italy - 1952
Production: Labor Film - Titanus - Producer: Giuseppe Bordogni - Director: Raffaello Matarazzo - Scenario: Aldo de Benedetti - Based on : Alphonse de Lamartine novel - Director of Photography: Rodolfo Lombardi - Composer: Salvatore Allegra - Editor: Mario Serandrei - Art Director: Ottavio Scotti - Costume Design: Dina Di Bari - Cast: Nino Marchesini Maresciallo - Liliane Gerace Agnese - Gualtiero Tumiati Priester - Gianni Glori Dario - Enrico Olivieri Nino - Giovanni Dolfini Gefängnisdirektor - Tina Perbellini Madre Superiore - Teresa Franchini Adele - Anna Maria Sandri Lisetta Dermoz - Mario Ferrari John Morresi - Aldo Nicodemi Advokat - Enrica Dyrell Laura Morresi - Yvonne Sanson Maria Dermoz - Amedeo Nazzari Stefano Brunot - Francoise Rosay Gräfin Lamieri -

China Gate Directed by: Samuel Fuller,USA - 1957
Director: Samuel Fuller - Scenario: Samuel Fuller - Cast: Gene Barry - Nat King Cole - Angie Dickinson - Lee Van Cleef -

China Gate Directed by: Samuel Fuller,USA - 1957
Director: Samuel Fuller - Scenario: Samuel Fuller - Cast: Gene Barry - Nat King Cole - Angie Dickinson - Lee Van Cleef -

Text?Le comédien Directed by: Sacha Guitry,France - 1948
Director: Sacha Guitry - Scenario: Sacha Guitry - Based on : Sacha Guitry play - Director of Photography: Nikolaj Toporkov - Composer: Louis Beydts - Cast: Léon Walther - Georges Grey - Georges Bever - Jean Périer - Henri Charett - Albert Broquin - Ludmilla Pitoëff - Louis Vonelly - Jeanne Vienat - Jacques Courtin - Didier d'Yd - Maurice Teynac - Robert Seller - Yvonne Hébert - Sandra Milowanoff - Sacha Guitry - Jacques Baumer - Simone Paris - Marguerite Pierry - André Brunot - Pauline Carton - Jean d'Yd - Madeleine Suffel - José Noguero - Léon Bélières - Lana Marconi -

A countess from Hong Kong Directed by: Charles Chaplin,Great Britain - 1965
Production: Universal Pictures - Director: Charles Chaplin - Scenario: Charles Chaplin - Director of Photography: Arthur Ibbetson - Composer: Charles Chaplin - Cast: Margaret Rutherford - Sophia Loren Natascha - Tippi Hedren - Sydney Chaplin - Charles Chaplin - Marlon Brando Ogden Mears -
Synopsis in German: Ogden Mears, frischgebackener Botschafter der Vereinigten Staaten, macht in Hongkong die Bekanntschaft der exilrussischen Gräfin Natascha. Auf einer Schiffspassage trifft er sie überraschend wieder: Die mittellose Emigrantin hat sich in seinem Kabinenschrank versteckt, um auf diesem Weg heimlich nach Amerika zu gelangen. Als Ogden ihr nicht helfen will, droht Natascha mit einem Skandal. Ein aberwitziges Katz-und-Maus-Spiel beginnt.

Die exilrussische Gräfin Natascha schlägt sich in der britischen Kronkolonie Hongkong als Edelprostituierte durch. An Bord eines vor Anker liegenden Schiffes lernt sie den milliardenschweren Öl-Erben Ogden Mears kennen und erkennt ihre Chance: Sie versteckt sich im Schrank seiner Kabine, um auf diese Weise illegal in die USA einzureisen. Als der verdutzte Ogden die blinde Passagierin entdeckt, ist er außer sich. Denn als hochrangiger US-Diplomat darf er sich unter keinen Umständen mit einer Dame zweifelhaften Rufs sehen lassen. Während er nach einem Ausweg aus der Situation sucht, legt das Schiff ab. Zähneknirschend teilt Ogden nun die Kabine mit der launischen Gräfin. Bis zur nächsten Station in Honolulu muss das Problem gelöst werden, denn hier kommt Ogdens Noch-Ehefrau Martha an Bord. Um Natascha zu helfen, arrangiert er eine Scheinehe mit seinem Kammerdiener Hudson - doch damit fangen die eigentlichen Komplikationen erst an. In all dem Chaos wird Ogden bewusst, dass er sich in Natascha verliebt hat. Doch um mit ihr zusammenzuleben, müsste er seine soeben begonnene Karriere als Botschafter opfern. (BR Presse)

The Court Martial of Billy Mitchell Directed by: Otto Preminger,USA - 1955
Director: Otto Preminger - Scenario: Milton Sperling - Michael Wilson - Dalton Trumbo - Emmet Lavery - Ben Hecht - Story: Emmet Lavery - Milton Sperling - Composer: Dimitri Tiomkin - Cast: Jack Lord Lt. Cmdr. Zachary 'Zack' Lansdowne - Tom McKee Capt. Eddie Rickenbacker - Darren McGavin Capt. Russ Peters - Stephen Roberts Maj. Carl Spaatz (AKA Steve Roberts) - Will Wright Adm. William S. Sims - Dayton Lummis Gen. Douglas MacArthur - Ian Wolfe President Calvin Coolidge - Phil Arnold Fiorello La Guardia - Robert F. Simon Adm. Gage (AKA Robert Simon) - Ralph Bellamy Congressman Frank R. Reid - Charles Dingle Sen. Fullerton - Charles Bickford General Guthrie - Fred Clark Colonel Morland - Gary Cooper Col. Billy Mitchell - James Daly Colonel Herbert White - Elizabeth Montgomery Margaret Landsdowne - Rod Steiger Major Allan Guillion - Peter Graves Capt. Bob Elliott - Herbert Heyes General John J. Pershing - Robert Brubaker Major H.H. Arnold -

Cretinetti re dei ladri Directed by: nicht genannt,Italy - 1909
Production: Itala Film - Cast: André Deed Cretinetti -

The cure (The Water Cure), Directed by: Charles Chaplin,USA - 1917
Production: Lone Star Corporation - Distribution: Mutual Film - Producer: Charles Chaplin - Henry P. Caulfield - Director: Charles Chaplin - Scenario: Charles Chaplin - Director of Photography: William C. Foster - Roland H. Totheroh - Cast: Tom Wood Patient - Loyal Underwood Patient - Janet Sully Woman - William Gillespie Patient - John Rand Sanitarium Attendant - Edna Purviance The Girl - James T. Kelley Sanitarium Attendant - Frank J. Coleman Head of Sanitarium - Charles Chaplin The Inebriate - Eric Campbell The Man with the Gout - Leota Bryan Nurse - Henry Bergman Masseur - Albert Austin Sanitarium Attendant -

Dante e Beatrice (The Life of Dante), Directed by: Mario Caserini,Italy - 1913
Production: Società Anonima Ambrosio, Torino - Producer: Arturo Ambrosio - Director: Mario Caserini - Director of Photography: Giovanni Vitrotti - Cast: Oreste Grandi Dante Alighieri - Fernanda Negri Pouget Beatrice - Enrico Vidali - Vitale De Stefano - Cesare Gani Carini -

Das Schlafengehen der Neuvermählten Directed by: nicht genannt,Austria - 1907


Les deux soeurs Directed by: Albert Capellani,France - 1907
Production: Pathé Frères, Paris - Director: Albert Capellani -

Dora Brandes Directed by: Magnus Stifter,Germany - 1916
Production: Neutral-Film GmbH, Berlin - Distribution: Saturn-Film AG, Berlin - Director: Magnus Stifter - Scenario: Martin Jørgensen - Louis Levy - Director of Photography: Carl Ferdinand Fischer - Cast: Asta Nielsen Dora Brandes - Ludwig Trautmann Gustave Calvi (Politiker und Journalist) - Max Laurence d' Albert (Politiker) -
Synopsis in German: Dora Brandes ist eine gefeierte Schauspielerin. Seit der Journalist Gustave Calvi, ein Mann mit politischen Ambitionen, ihr Geliebter ist, hat sie in ihrem Leben als Künstlerin mehr und mehr zurückgesteckt und sich ganz und gar dem Einsatz für seine Karriere verschrieben. Von einem früheren Geliebten erhält Dora die für Calvis Politkarriere dringend benötigte Finanzspritze. Mit Doras Hilfe schafft es Calvi tatsächlich eines Tages, Parlamentsabgeordneter zu werden. Nun am vorläufigen Ziel seiner Träume angekommen, sagt sich Calvi, nachdem er vom früheren Geliebten erfahren hat, von ihr los und lässt Dora Brandes allein zurück.

Geschockt von dem Treue- und Liebesverrat, beginnt Dora zu trinken und erfährt einen kontinuierlichen, gesellschaftlichen Niedergang. Nach einigen Jahren sieht Calvi die Möglichkeit, sogar Minister zu werden. Doch seine Feinde planen längst seinen Sturz. Da kehrt Dora Brandes wieder in Calvis Leben zurück und beschafft ihm die benötigten Dokumente, die seinen Aufstieg sichern. Da Dora aufgrund ihrer „Vergangenheit“ – ihre Trunksucht und der damit einhergehende, gesellschaftliche Niedergang – für Calvi keine adäquate, keine akzeptable Lebenspartnerin mehr ist, entscheidet sich Dora für den Freitod und geht ins Wasser. (wikipedia)

Text?Dr. Strangelove (How I Learned to Stop Worrying and love the Bomb), Directed by: Stanley Kubrick,Great Britain - 1964
Director: Stanley Kubrick - Scenario: Stanley Kubrick - Peter George - Terry Southern - Based on : Peter George Red Alert - Director of Photography: Gilbert Taylor - Composer: Maurice Johnson - Production Design: Ken Adam - Art Director: Peter Murton - Cast: Slim Pickens - George C. Scott - Peter Sellers - James Earl Jones - Sterling Hayden - Keenan Wynn -
Synopsis in German: Im Jahr 1963, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, befiehlt der paranoide Brigadegeneral Jack D. Ripper seinem Fluggeschwader den Angriff auf die Sowjetunion. Damit der Befehl nicht widerrufen werden kann, lässt er seinen Stützpunkt abriegeln und die Bomberpiloten auf eine codierte Kommunikationsfrequenz wechseln. Im Pentagon diskutiert ein Krisenstab die Konsequenzen dieses nuklearen Ernstfalles. Für General "Buck" Turgidson steht fest, dass die Piloten ohnehin nicht mehr rechtzeitig aufgehalten werden können, so könne man gleich das gesamte amerikanische Atomwaffenarsenal hinterherschicken, um mit den "Russen ein für alle Mal Schluss zu machen". US-Präsident Merkin Muffley zieht es allerdings vor, mit dem russischen Botschafter Alexi de Sadesky zu verhandeln. Während sie gemeinsam versuchen, den Generalsekretär der KPdSU ans Telefon zu bekommen, bereitet man sich in den Cockpits der B-52-Bomber mit texanischem Patriotismus auf den Abwurf der Nuklearwaffen vor. Als man endlich den angetrunkenen Sowjet-Premier ans Telefon bekommt, erklärt dieser, dass kurz zuvor eine Weltvernichtungsmaschine installiert worden sei, die auf einen nuklearen Angriff mit einem automatischen Gegenschlag reagiert. Als der abgeriegelte Stützpunkt von Infanterietruppen gestürmt werden kann, hat sich General Ripper erschossen. Zuvor jedoch hat er Captain Mandrake einen verschlüsselten Hinweis gegeben, wie der Rückholcode der Flugzeuge lauten könnte. Allerdings fehlt das Kleingeld für einen Anruf und so erreicht die Nachricht das Pentagon zu spät. Inzwischen ist eine der B-52 von einer Rakete der russischen Luftabwehr getroffen worden und hat dabei ihre Kommunikationseinheit eingebüsst. Ihr Pilot, Major T.J. "King" Kong, öffnet per Hand den defekten Bombenschacht seiner Maschine und reitet auf einer Atombombe seinem sibirischen Ziel entgegen. Während der automatisierte nukleare Gegenschlag anrollt, erscheint der gelähmte deutsche Wissenschaftler Dr. Seltsam im Pentagon und unterbreitet den Politikern und Militärs seine Überlegungen für das Überleben einer handverlesenen Schar von Herrenmenschen. Nur mit Mühe kann er dabei den Hitlergruss unterdrücken. Zu den Klängen eines trostspendenden Schlagers blitzt unterdessen draussen ein Atompilz nach dem anderen auf.... (ARTE Presse)

Reviews in German: "Kubricks bitterböse Groteske karikiert auf erschreckende Weise die Denkprozesse des kalten Krieges - Peter Sellers in Hochform" (tele)

"Kubricks böse Atomkriegs-Satire zeigt die militärischen und politischen Umtriebe konsequent als Pandämonium des Irrsinns. Die groteske Stilisierung der Figuren und Schauplätze entlarvt das 'Gleichgewicht des Schreckens' als labiles Konstrukt, das jederzeit durch banale Zufälle und menschliche Schwächen zum Albtraum werden kann. Einer der radikalsten, bittersten und treffsichersten Filme zum Thema." ("Lexikon des Internationalen Films")
Remarks and general Information: "Hintergrundinformationen:
Drehbuch nach dem Roman "Red Alert" von Peter George
Politische Satiren sind in der Regel genauso kurzlebig wie die Politik, die sie persiflieren. Doch Stanley Kurbricks vor 40 Jahren entstandenes Meisterwerk wirkt mit seiner galligen Komik noch heute erschreckend zeitgemäss. Und das, obwohl der Kalte Krieg und mit ihm die Doktrin der nuklearen Abschreckung auch schon seit einem guten Jahrzehnt Geschichte sind. Die zeitlose Intelligenz des Filmes erklärt sich daraus, dass er sich nicht als Satire auf eine bestimmte Politik beschränkt, sondern vielmehr die Logik und die Archetypen zum Ziel seines beissenden Spotts macht, die Grundlagen fast aller Politik sind. Wer wollte, konnte hinter jeder Figur des Filmes ein reales Vorbild in der amerikanischen Politik der 50er und 60er Jahre sehen. So wurde zum Beispiel die Figur des Dr. Seltsam oft mit den einflussreichen deutschen Wissenschaftlern Wernher von Braun und Herman Kahn in Verbindung gebracht. Was die Figuren des Films jedoch zeitlos macht, ist die Schärfe, mit der sie einen gewissen Typus verkörpern. Gnadenlos macht sich der Film über den Männlichkeitswahn der Militärs lustig, über die ausgesuchte diplomatische Höflichkeit der Politiker im Angesicht der totalen Vernichtung und über den Wahn der Wissenschaft, alles unter Kontrolle haben zu müssen.
Das Drehbuch verfasste Stanley Kubrick gemeinsam mit dem ausgewiesenen Satiriker Terry Southern und einem ehemaligen Offizier der Royal Air Force, Peter George. So grotesk überzeichnet und absurd einzelne Details des Filmes sind, so präzise und realistisch ist zugleich die Beschreibung der militärischen Eskalationslogik. Der gesamte Film ist eine treffsichere Fiktion. So auch der berühmte, von Ken Adam gestaltete "war room" des Pentagons, der so glaubhaft wirkte, dass später viele Besucher des amerikanischen Verteidigungsministeriums in eben diesen, in Wirklichkeit nicht existenten, Raum geführt werden wollten." (arte Presse)

Text?Dracula (The Horror of Dracula), Directed by: Terence Fisher,Great Britain - 1958
Production: Hammer Film - Producer: Anthony Hinds - Director: Terence Fisher - Scenario: Jimmy Sangster - Story: Bram Stoker - Director of Photography: Jack Asher - Composer: James Bernard - Editor: Bill Lenny - James Needs - Art Director: Bernard Robinson - Costume Design: Molly Arbuthnot - Cast: Melissa Stribling Mina Holwood - Peter Cushing Dr.van Helsing - Michael Gough Arthur Holmwood - Christopher Lee Graf Dracula - Barbara Archer Inga - George Woodbridge Wirt - Janina Faye Tania - Charles Lloyd Pack Dr. Seward - Olga Dickie Gerda - Carol Marsh Lucy - John Van Eyssen Jonathan Harker - Valerie Gaunt Die Vampirfrau -
Synopsis in German: Als vermeintlicher Bibliothekar verschafft sich Jonathan Harker (John Van Eyssen) Zutritt zum Schloss von Graf Dracula (Christopher Lee). Er will den Blutsauger bei nächster Gelegenheit töten. Doch eine Unachtsamkeit kostet den Hochstapler selber das Leben. Erbost über den Angriff macht sich Dracula auf, um Harkers Verlobte Lucy (Carol Marsh) in seinen Bann zu ziehen. Als Dr. Van Helsing (Peter Cushing) Lucys Bruder Arthur Holmwood (Michael Gough) und dessen Frau Mina (Melissa Stribling) vom Tod Harkers erzählt, erfährt er von Lucys schlechtem Gesundheitszustand. Für den erfahrenen Vampirologen ist sofort klar, was geschehen ist: Dracula hat Lucy bereits einen Besuch abgestattet und wird wiederkehren. Nur widerwillig schenkt Arthur den Schilderungen Van Helsings Glauben. Doch als er selbst von seiner Schwester angefallen wird, hilft er dem Arzt im Kampf gegen den dunklen Fürsten. Dieser hat es nun auf Mina abgesehen und entführt sie auf sein Schloss. Van Helsing und Arthur sind Dracula dicht auf den Fersen. .... (Presse SF DRS)
Reviews in German: "Sorgfältig und packend inszenierte Verfilmung von Bram Stokers Roman. Christopher Lees Blutsauger-Debüt" (Tele) "Unterdessen zum Klassiker des englischen Horror-Genres avanciert."
Remarks and general Information: "Terence Fishers "Dracula" ist "ein Klassiker der britischen Horror-Film-Schule" (Süddeutsche Zeitung) und "...wohl der beste Schocker der Hammer-Studios..." (TV-Movies). Den transsylvanischen Vampir verkörpert auf ebenso furchterregende wie verführerische Weise Christopher Lee, der mit Auftritten in über 250 Film- und Fernsehproduktionen zu den meistbeschäftigten Schauspielern überhaupt zählt. Zu seinen wichtigsten Rollen zählen neben Dracula auch die Titelrolle im Hammer-Remake von "The Mummy" und der "Mann mit dem goldenen Colt", einer der gefährlichsten Gegenspieler von James Bond. Aktuell spielt der 195 cm grosse Mime in der "Lord of the Rings"-Trilogie den verräterischen Zauberer Saruman. Gegen Dracula kämpft Peter Cushing als Dr. Van Helsing. Der hagere Engländer zählte wie Lee zu den Stützen der britischen Horrorfilmindustrie. Michael Gough verkörpert Arthur, dessen Schwester Lucy vom Grafen leer gesaugt wird. Seine urenglische Art brachte ihm die Rolle als Butler Alfred in den "Batman"-Filmen ein. Terence Fisher war einer der produktivsten Regisseure seiner Zeit und brachte im Zuge des Hammer-Horror-Revivals Schocker wie "The Mummy" (1959) und "The Phantom of the Opera" (1962) in die Kinos." (SF DRS Presse)

Text?Dynamite Directed by: Cecil B. DeMille,USA - 1929
Director: Cecil B. DeMille -

Das eitle Stubenmädchen Directed by: Johann Schwarzer,Austria - 1907
Production: Saturn Film Wien - Producer: Johann Schwarzer - Director: Johann Schwarzer --??-- -

Text?Engelein Directed by: Urban Gad,Germany, Danmark - 1913
Production: Projektions-AG Union (PAGU) - Producer: Paul Davidson - Director: Urban Gad - Scenario: Urban Gad - Hanns Kräly - Director of Photography: Guido Seeber - Karl Freund - Axel Graatkjær - Art Director: Fritz Seyffert - Cast: Bruno Kastner - Hanns Kräly Hauslehrer - Martin Wolff - Adele Reuter-Eichberg Meta Schiebstedt, Theodors Schwester - Erner Hübsch - Asta Nielsen Jesta, Schneiders Tochter - Fred Immler Theodor Schiebstedt - Alfred Kuehne Redakteur Schneider - Max Landa Peter J. Schneider, aus Chicago -
Synopsis in German: Der Berliner Redakteur Schneider schreibt seinem in Amerika lebenden Bruder Peter J. Schneider, dass er geheiratet habe. Peter ist wohlhabend, aber kinderlos, und bestimmt daher das erste Kind dieser Ehe zu seinem zukünftigen Erben. Er ahnt nicht, dass dieses Kind bereits vor vier Jahren geboren wurde. Die kleine Jesta kam unehelich zur Welt, was die Schneiders dem reichen Verwandten verschweigen. Pünktlich ein Jahr später geben sie die Geburt der Tochter Jesta bekannt und präsentieren dem angereisten Peter ein geborgtes Baby.

Zwölf Jahre später ist aus Jesta eine temperamentvolle 17-Jährige geworden, die die Erzieher im Internat zur Verzweiflung bringt. Rebellisch stemmt sie sich gegen sämtliche Vorschriften des Internats und wird schliesslich der Einrichtung verwiesen, als sie sich mit ihrem heimlichen Verlobten Theodor Schiebstedt trifft. Ihren Abschied aus dem Internat feiert Jesta mit einer grossen nächtlichen Feier inklusive Süssigkeiten, Alkohol, Zigaretten und Kartenspiel.

Inzwischen ist der verwitwete Peter aus Chicago zurück nach Europa gekommen und wünscht sich sehr, seine zukünftige Erbin wiederzusehen. Sein „Engelein“ ist in seiner Vorstellung erst zwölf Jahre alt und so verkleiden die Schneiders Jesta als Mädchen. Peter ist von seiner Nichte entzückt und nimmt sie den Sommer über mit auf sein Landgut. Hier richtet Jesta einigen Schaden an und bringt auch ihre neuen Haus- und Tanzlehrer bald zum Aufgeben.

Unterdessen will ihre Mutter dem Treiben ein Ende bereiten. Sie schickt Theodor Schiebstedt und seine Schwester Meta auf das Landgut. Meta soll Peter verführen, doch versucht Jesta, die sich längst in ihren Onkel verliebt hat, dies zu verhindern. Als Peter und Meta sich verloben wollen, will sich Jesta vor Kummer ertränken, doch ist ihr das Wasser zu kalt. Ihr Abschiedsbrief wird dennoch gefunden und während die Suche nach Jesta beginnt, erzählt Schneider seinem Bruder die Wahrheit. Jesta wird gefunden und Peter, der sie schon immer geliebt hat, beschliesst, sie zu heiraten. (wikipedia)

Erdgeist (Earth Spirit, Lulu), Directed by: Leopold Jessner,Germany - 1921
Production: Leopold Jessner-Film - Director: Leopold Jessner - Scenario: Carl Mayer - Based on : Frank Wedekind - Director of Photography: Axel Graatkjær - Art Director: Robert Neppach - Cast: Erwin Biswanger Eugenberg - Julius Falkenstein - Lucie Kieselhausen - Gustav Rickelt Dr. Goll, Lulus erster Ehemann - Asta Nielsen Lulu - Albert Bassermann Dr. Schön, Chefredakteur - Alexander Granach Schigolch - Heinrich George Rodrigi, Athlet - Rudolf Forster Allwa, Sohn des Dr. Schön, Schriftsteller - Carl Ebert Schwarz, Maler - Anton Pointner -
Synopsis in German: Die schöne Lulu ist die Geliebte des wohlhabenden Dr. Schön, der sie einst von der Straße geholt hatte. Er verheiratet sie mit Dr. Goll, um sich selbst mit einer anderen verloben zu können.Doch Goll stirbt an einem Schock, als er Lulu und den Maler Schwarz zusammen in flagranti erwischt. Lulu heiratet daraufhin Maler Schwarz, doch sie und Schön können nicht voneinander lassen. Um sich von ihr zu befreien, erzählt Schön alles ihrem Ehemann, der aus Verzweifelung Selbstmord begeht. Nach dem Tode ihres Mannes, tritt Lulu als Tänzerin in einer Revue auf und begegnet dort Schön und seiner Verlobten. Schön erkennt, dass er Lulu verfallen ist, gibt ihrem Drängen nach und trennt sich von seiner Verlobten. Lulu und Schön sind endlich zusammen, doch sie betrügt ihn mit ihrem angeblichen Vater Schigolch und anderen Bekannten aus ihrem früheren Leben. Als Schön sie dann mit seinem eigenen Sohn Alwa erwischt, nimmt die Katastrophe schließlich ihren Lauf... (www.karlsruher-stummfilmtage.de)
Reviews in German: «Jessners "Erdgeist"-Film ist weniger charakteristisch für die gegenwärtige Situation des deutschen Films als für die (hoffentlich vorübergehende) Unsicherheit des Theatermannes Jessner. (...) Jessner und Carl Mayer nahmen nur die Aufzüge des "Erdgeist"-Dramas und beraubten sich damit von vornherein der filmischen Steigerung. Jessner beraubte sich ihrer zum zweitenmal, als er die fünf Akte nicht in Bewegungsbildern aufbaute, sondern detaillierend auseinanderspielte. Es fehlte das Kräftespiel, das von einem Punkt (Lulu) gleichzeitig angezogen und abgestoßen wird. Stattdessen gab er banale Einzelschicksale, bald in der bürgerlich-spießigen, bald in der gesellschaftlichen Sphäre wurzelnd. (...) Was bleibt von diesem Film? Der erste Auftritt von Granach als Schigolch (den er aber zu steigern keine Gelegenheit findet) und einzelne körperliche Momente von Asta Nielsen. Wenn Asta Nielsen mit zynisch gezogenen Mundwinkeln dasteht, wenn sie die Augen halb öffnet, dann ist Lulu außerordentlich in die Filmsprache übersetzt. (...)» (Herbert Ihering, Berliner Börsen-Courier, 27.2.1923) «Nach seiner vorjährigen "Hintertreppe" hat sich der Intendant, des Berliner Staats-Theaters, Leopold Jessner, nun zum zweiten Male als Filmregisseur betätigt, und das Ergebnis seiner Arbeit, in den Richard-Oswald-Lichtspielen der Öffentlichkeit vorgeführt. Man muß feststellen, daß der große Könner der Bühne den Weg zum Film auch heuer noch nicht gefunden hat. Sein Werk "Erdgeist" ist eine Sünde wider den Geist des Kinematographen, der berufen ist in buntem Wechsel das Antlitz der Weit zu zeigen. Für Herrn Jessner hingegen ist: er dazu da, einige wenige Dekorationen aufzunehmen, in welche die Handlung bühnenmäßig zusammengedrängt wird. Ein völliges Mißverkennen des Filmischen, dessen Richtung dem Theaterhaften geradezu konträr läuft. Das Bühnendrama ist intensiv, der Film extensiv. Jessner kann sich von der Vorstellungswelt des Bühnenregisseurs nicht radikal befreien und inszeniert daher Theater, bei dem er lediglich das gesprochene Wort durch allzu ausgespielte Darstellung, zahlreiche Großaufnahmen und andere Requisiten ersetzt. Und "Ersatz" taugt bekanntlich niemals viel. An diesem Gesamturteil kann sich auch dadurch nichts ändern, daß ihm gar manches eindrucksstarke Bild mit Hilfe des Architekten und des Beleuchters zu formen gelungen ist, und daß die Darstellung, an der Spitze Asta Nielsen und Albert Bassermann, ihr Bestes hergaben. Dennoch gelangte Wedekinds "Erdgeist" in Filmgestalt, auf sechs allzu lange Akte ausgewalzt, nicht zu der menschlich starken Wirkung, die ihm auf der Bühne eignet. – Eine Reminiszenz: wie wurde eines Tages der große Bühnenregisseur Jessner im "Film-Kurier" gegen den Filmautor Karl Maier ausgespielt! Sein neues Werk beweist, daß Herr Jessner als Filmregisseur dem Filmautor Maier nicht adäquat ist. » (Hans Wollenberg, Lichtbild-Bühne Nr. 8, 24.2.1923)
Remarks and general Information: “Should mention be made of Jessner’s directing? Definitely, as he is an ‘innovator’. In this film he creates his very own natura- listic expressionism, so to speak, an expressionism visible in his choice. He does not build crooked walls where straight ones might otherwise stand. Instead, when things are about to go wrong, he films the scene in front of the sloping glass roof of a studio. He satisfies his formal, expressionist needs by means of curtains, screens, and stairs. This is a good idea for the film, but good ideas entail obligations. We wanted to see it carried through to the end. What is more, there are some bad mistakes and tasteless moments in the direction (the finger on the ballet programme, the cookery book!). But the idea, if it was Jess- ner’s, to have Asta Nielsen play Wedekind’s Lulu, is surely the most wonderful of all. We would like to thank the Schwarzenberg cinema for bringing us this film”. (Béla Balázs, Die Erotik der Nielsen, Der Sichtbare Mensch) „ERDGEIST (Leopold Jessner, D 1923) ist eine Verfilmung des "Lulu"-Stoffes frei nach Wedekind, sechs Jahre vor G.W. Pabsts berühmt gewordener Verfilmung Die Büchse der Pandora. Eine Reihe von wichtigen Theaterleuten wirkte in ERDGEIST mit: Leopold Jessner, der Intendant des Berliner Staatlichen Schauspielhauses, führte Regie, und neben Asta Nielsen ist Albert Bassermann in der männlichen Hauptrolle als Dr. Schön zu sehen. In fünf expressionistisch gestalteten Bühnenbildern entfaltet sich, ganz ohne Zwischentitel, eine Geschichte von Eifersucht und Missgunst zwischen der faszinierenden Lulu und ihren Verehrern. "Das Stück? Es gibt hier gar kein Stück. Der einzige Inhalt dieses Films ist, dass Asta Nielsen mit sechs Männern kokettiert, flirtet, liebelt und sie verführt. Der Inhalt dieses Films ist die erotische Ausstrahlung dieser Frau, die uns hier das große, vollständige Gebärdenlexikon der sinnlichen Liebe gibt." (Béla Balázs)” (http://www.fdk-berlin.de)

Text?L' Etrange madame X (The Strange Madame X), Directed by: Jean Grémillon,France - 1950
Director: Jean Grémillon - Assistant Director: Pierre Kast - Director of Photography: Louis Page - Cast: Henri Vidal Etiènne - Robert Vattier - Arlette Thompson - Arlette Thomas Jeanette - Michèle Morgan Irène Voisin-Larive - Maurice Escande - Luise Conte - Paul Barge - Roland Alexandre -

Fabrique de Chapeaux de Paille à Florence Directed by: N. N.,France - 1907
Production: Pathé Frères, Paris - Director: N. N. -

Text?Faces Directed by: John Cassavetes,USA - 1968
Director: John Cassavetes - Scenario: John Cassavetes - Director of Photography: Al Ruban - Haskell Wexler (/xx/) - Cast: Lynn Carlin Maria Forst - Seymour Cassel Chet - Gena Rowlands Jeannie Rapp - John Marley Richard Forst - Val Avery Jim McCarthy - Dorothy Gulliver Florence - Joanna Moore Jordan Lavinia Whateley (AKA Joanna Moore Jordan) - Fred Draper Freddie -
Synopsis in German: Nach einem abendlichen Bar-Besuch ist der Versicherungsmanager Richard ebenso betrunken wie sein Geschäftsfreund Freddie. Gut gelaunt und scherzend wollen die beiden die Nacht mit der jungen Hostess Jeannie Rapp verbringen. Doch durch eine verletzende Bemerkung gegenüber Jeannie verdirbt Freddie den Abend. Zu Hause will Richard mit seiner Frau Maria ins Bett, sie jedoch will ins Kino. Richard sagt seiner Frau, dass er die Scheidung will und verabredet sich in ihrem Beisein telefonisch mit Jeannie. Maria nimmt nach einem Abend in der Disco den alternden Playboy Chet mit nach Hause und verbringt mit ihm die Nacht. Als sie sich daraufhin mit Tabletten vergiften will, rettet er ihr das Leben. Am Morgen begegnen sich Maria und Richard und wissen, dass ihre Ehe zerbrochen ist.... (3Sat Presse)
Remarks and general Information: "Nach seinem Debüt "Schatten" (1960) und "Ein Kind wartet" (1962) ist "Gesichter" das erste Projekt, in dem der Schauspieler und Regisseur John Cassavetes seine filmischen Vorstellungen voll verwirklicht hat. Die dokumentarisch-nüchterne Kamera passt sich ganz dem Spiel der Akteure an, die das emotionale Drama einer zerbrechenden Ehe in theaterhafter Strenge, jedoch ohne Theatralik abbilden." (3 Sat Presse)

Text?Faisons un rêve Directed by: Sacha Guitry,France - 1936
Director: Sacha Guitry - Scenario: Sacha Guitry - Director of Photography: Georges Benoît - Composer: Jacques Zarou - Cast: Arletty - Jacqueline Delubac - Sacha Guitry - Raimu -

Text?I figli di nessuno (Nobody's Children), Directed by: Raffaello Matarazzo,Italy - 1951
Production: Titanus - Labor Film - Producer: Goffredo Lombardo - Director: Raffaello Matarazzo - Scenario: Aldo de Benedetti - Based on : Ruggero Rindi play - Vittorio Salvoni play - Director of Photography: Rodolfo Lombardi - Composer: Carlo Alberto Bixio - Editor: Mario Serandrei - Art Director: Ottavio Scotti - Cast: Enrica Dyrell Elena - Giorgio Consolini Der singende Fahrer - Aristide Baghetti Luisas Vater - Giulio Tomassini Antonio - Nino Marchesini Dottore - Enrico Glori Rinaldi - Olga Solbelli Madre Superiore - Rosalia Randazzo Alda - Enrico Olivieri Bruno - Alberto Farnese Poldo - Gualtiero Tumiati Don Demetrio - Teresa Franchini Marta - Yvonne Sanson Luisa Fanti - Amedeo Nazzari Graf Guido Canali - Folco Lulli Anselmo Vannini - Françoise Rosay Gräfin Elisabeth Canali -
Reviews in German: «Fortgesetzte Bosheiten reicher Leute führen ein Arbeitermädchen über verschiedene Stationen in die Klosterzelle, aus der es kein Entrinnen mehr gibt. - Rührseliges Drama, bestürzend dumm erfunden und in Szenen gesetzt.» (fd 2914 - Lexikon des Internationalen Films)

Figurenturnen Directed by: nicht genannt,Great Britain - 1907


Text?Die Filmprimadonna Directed by: Urban Gad,Germany, Danmark - 1913
Production: Projektions-AG Union (PAGU) - Director: Urban Gad - Scenario: Urban Gad - Hanns Kräly - Director of Photography: Karl Freund - Axel Graatkjær - Guido Seeber - Art Director: Fritz Seyffert - Cast: Paul Otto Herr von Zornhorst - Asta Nielsen Ruth Breton - Fred Immler - Fritz Weidemann Walter Heim Filmschriftsteller -
Synopsis in German: Die Handlung des erhalten gebliebenen Fragments: Die Film-Primadonna Ruth Breton (Asta Nielsen) lehnt alle ihr vorgeschlagenen Manuskripte ab, bis sie ein Drehbuch von Walter Heim (Fritz Weidemann) erhält. Sofort beginnen im Atelier und in einer Villa die Dreharbeiten. Unterdessen ist Walter Heim auch ihr Filmpartner geworden, da beginnt Ruth sich für den Villenbesitzer Herrn von Zornhorst (Paul Otto) zu interessieren... (lhg 2007)

Asta Nielsen, der erste große Star des europäischen Kinos, spielt sich selbst in diesem Film, von dem nur der Anfang erhalten ist. Dieser ist aber von ganz besonderem Interesse: Asta Nielsen führt durch ein Filmstudio und ein Kopierwerk und zeigt uns, wie ein Film entsteht. Das erhaltene viragierte Fragment wurde vom niederländischen Filmmuseum restauriert und besitzt englische Zwischentitel, die den Fortgang der Handlung im verlorenen zweiten Teil des Films beschreiben. (Stummfilmtage Bonn 2010)
Reviews in German: Neben dem hervorragendenen komödiantischen Spiel der Asta Nielsen sind die Einblicke in die Filmproduktion der damaligen Zeit (1913) interessant geblieben. Asta Nielsen ist in verschiedenen Szenen innerhalb der Atelierorganisation und des Kopierwerkes zu sehen. (lhg 2007)

«Neben ihrer Autobiografie lässt sich insbesondere auch ein Film als Beleg anführen: DIE FILMPRIMADONNA (1913). In diesem nur mehr als Fragment erhaltenen Film spielt Asta Nielsen die fiktive Filmprimadonna Ruth Breton. Zu sehen sind u.a. die Dreharbeiten von zwei anderen Filmen mit Asta Nielsen: DIE KINDER DES GENERALS (1912) und DAS MÄDCHEN OHNE VATERLAND (1912). Dabei werden Produktionsabläufe sichtbar (vom Manuskript bis zum Schnitt). Diese Darstellung der Filmproduktion kann bereits für sich genommen als Beleg dafür gelten, welche zentrale Rolle der Schauspielerin Nielsen in allen Bereichen der Filmproduktion zukam. Sie is gleichzeitig ein frühes Zeugnis filmischer Selbstreflexion und „Selbstinszenierung“ einer neuen Branche.» (Winfried Pauleit, in: Karola Gramman u.a. (Hg.): Unmögliche Liebe. Asta Nielsen, ihr Kino, Wien 2010 )

Flicka och Hyacinter Directed by: Hasse Ekman,Sweden - 1950
Director: Hasse Ekman -

Text?Der fremde Vogel Directed by: Urban Gad,Germany - 1911
Production: Deutsche Bioscope GmbH., Berlin - Projektions-AG Union (PAGU) - Director: Urban Gad - Scenario: Urban Gad - Director of Photography: Guido Seeber - Cast: Carl Clewing Max, Bootsführer im Spreewald - Louis Ralph Mr. Herbert Bruce - Asta Nielsen Frl. May, Tochter des Sir Arthur Wolton - Hans Mierendorff Sir Arthur Wolton, Mays Vater - Frl. Karsten Grete, Max' Braut - Eugenie Werner Miss Hobbs, Gesellschaftsdame -
Remarks and general Information: IMDb nennt wohl falsch Agda Nilsson in der Rolle des Stubenmädchen Mizi. Eine solche Rolle kommt im Film gar nicht vor. (lhg 2015)

Text?Der geheime Kurier (The Secret Courier), Directed by: Gennaro Righelli,Germany - 1928
Producer: Herman Millakowsky - Marcel Hellmann - Director: Gennaro Righelli - Scenario: Curt J. Braun - Walter Jonas - Based on : Stendhal novel Le Rouge et le Noir - Director of Photography: Friedrich Weinmann - Composer: Giuseppe Becce - Art Director: Hans Sohnle - Otto Erdmann - Cast: Dillo Lombardi Abbé - Valeria Blanka figlia dell’albergatore / the innkeeper’s daughter - Félix de Pomés-Soler Norbert - Jean Dax Marquis de la Môle - José Davert Monsieur de Renal, Maire - Ivan Mosjoukin Julien Sorel - Lil Dagover Madame Thérèse de Renal - Agnes Petersen Mathilde de la Môle, Tochter des Baron - Hubert von Meyerinck Duc d'Orlèans -

Geneviève de Brabant Directed by: nicht genannt,France - 1907
Production: Pathé Frères, Paris -

Text?The Gold Rush (Goldrush), Directed by: Charles Chaplin,USA - 1925
Production: United Artists - Producer: Charles Chaplin - Production Manager: Alfred Reeves - Director: Charles Chaplin - Assistant Director: A. Edward Sutherland AKA Eddie Sutherland - Harry d'Abbadie d'Arrast - Charles F. Reisner - Scenario: Charles Chaplin - Director of Photography: Jack Wilson - Roland H. Totheroh - Art Director: Charles D. Hall - Cast: Tiny Sandford Barman - Mack Swain Big Jim McKay - Albert Austin Schürfer - Malcolm Waite Jack Cameron - Art Walker Polizist - Tom Wood Schürfer - John Rand Schürfer - Barbara Pierce Manicüre - Henry Bergman Hank Curtis - Charles Chaplin Charlie - Heinie Conklin Schürfer - Kay Desleys Georgias Freundin - Allan Garcia Schürfer - Lita Grey /durch Georgia Hale abgelöst/ - Georgia Hale Georgia - Joan Lowell Georgias Freundin - Betty Morrissey Georgias Freundin - Tom Murray Black Larsen - A.J. O'Connor Polizist - Gypsy Hart Frau im Ballsaal (/xx/) -
Synopsis in German: Die Zeit des grossen Goldrausches in Hohen Norden von Alaska: auch Charlie Chaplin, der Tramp, irrt, wie abertausende, durch die Kälte und den Schnee der unwirtlichen Landschaft. Bei einem Schneesturm findet er Unterschlupf bei dem gesuchten Verbrecher Black Larsen (Tom Murray), und bald gesellt sich auch der dicke Big Jim (Mack Swain) dazu, der vor kurzem in seinem Claim einen Goldschatz gefunden hat. Aber seit Tagen gibt es nichts mehr zu essen, und das Los trifft Black Larsen, auf Nahrungssuche zu gehen. Mittlerweile wird Big Jim vor Hunger bald wahnsinnig und er sieht Charlie nur noch als Huhn vor sich, eine grossartige Szene folgt, und nur das Erscheinen eines Bären kann schliesslich Charlie vor dem hungrigen Big Jim retten. Dann trennen sich beider Wege, Big Jim kehrt zu seinem Berg zurück, wird dort aber von Black Larsen halb tot geschlagen. Aber Black Larsen kommt nicht weit, der Berg rächt sich für Jim. Charlie ist mittlerweile in die nahegelegene Goldgräberstadt gezogen und verliebt sich unglücklich in die schöne Tänzerin Georgia (Georgia Hale).... (lhg) Mit vielen anderen Goldgräbern zieht auch der Tramp Charlie 1889 über den verschneiten Chilkoot-Pass. Während eines Schneesturms sucht er Zuflucht in der Hütte von Black Larson, wo bald auch Big Jim McKay auftaucht, der auf seinem Claim soeben Gold gefunden hat. Bald leiden die Eingeschlossenen unter Hunger; und auf Black Larson fällt das Los, Verpflegung zu besorgen. Doch der macht sich aus dem Staub. Charlie kocht voller Verzweiflung schließlich einen seiner Schuhe, dessen Sohle er wie ein Feinschmecker verzehrt, während Big Jim unlustig das Oberleder kaut. Im Hungerwahn hält Big Jim Charlie für ein Huhn, das er vergeblich zu schlachten versucht. Als der Schneesturm nachlässt, trennen sich die beiden. In einem Tanzlokal verliebt sich Charlie in die Tänzerin Georgia, die ihn jedoch zunächst nicht ernst nimmt. Big Jim gelingt es erst mit Hilfe des Tramps, sein Gold wiederzufinden. Als Millionäre machen sich die beiden auf die Rückfahrt. Auf dem Schiff trifft Charlie durch Zufall Georgia wieder, und die beiden reisen einer gemeinsamen Zukunft entgegen. Charlie Chaplin 1889 auf der Suche nach Gold in Alaska: Wie so viele will der kleine Tramp sein Glück versuchen, auch wenn der ehrliche Tollpatsch für die raue Arbeit in der kargen Bergwelt besonders ungeeignet scheint. Von Hunger und Schneesturm bedroht, muss Charlie erst einige Abenteuer bestehen, bis er die schöne Tänzerin Georgia für sich gewinnen kann.... (arte Presse)
Remarks and general Information: «Für "Goldrausch" war die Konstruktion zahlreicher Kulissen und Bauten notwendig, um die eisige Bergwelt Alaskas im kalifornischen Studio nachzuempfinden. Zum ersten Mal wurde der kleine Tramp aus der modernen Welt herausgerissen und in ein Milieu entführt, das ihm bisher fremd war. In einer abstrakten und quasi zeitlosen Einöde muss er hier gegen die Elemente kämpfen wie zuvor gegen die Gefahren der Großstadt. Und er besiegt sie mit der gleichen Naivität. "Goldrausch" ist einer der wenigen Filme, mit denen Chaplin nach seiner Fertigstellung voll zufrieden war. Formal war der Regisseur so 1925 auf dem Höhepunkt seiner Meisterschaft angelangt. Viele Szenen und Sequenzen des Films sind in die Filmgeschichte eingegangen: das Verzehren des Schuhs, wobei Chaplin mit vornehm gespreiztem Finger die Nägel ableckt, und den Schuhriemen wie Spaghetti um seine Gabel wickelt; der Brötchentanz und so weiter. Wie bei vielen seiner Werke gab es auch bei "Goldrausch" Verzögerungen, da die ursprünglich vorgesehene Darstellerin der Georgia, die erst 15-jährige Lita Grey, während der Drehtage von Chaplin geschwängert wurde, woraufhin dieser sie heiraten und für den Film durch Georgia Hale ersetzen musste. "Goldrausch" wurde der kommerziell erfolgreichste Chaplin-Film. Das Allroundtalent Chaplin brachte später jeweils neue - mit teilweise selbst gesprochenem - Kommentar und Musik versehene Fassungen des Films heraus. So auch die Version von 1942, die ARTE deutsch synchronisiert sendet....» (arte Presse)

Text?Goluboj Ekspress Directed by: Ilja Trauberg,USSR - Sovjet Union - 1929
Production: Sovkino Moskau - Director: Ilja Trauberg - Scenario: Ilja Trauberg - Leonid Ierikhonov - Sergej Tretjakov - Director of Photography: Georges C. Stilly (AKA Jurgis Stilianudis) - Boris Khrennikov - Cast: Sergej Minin - Ivan Saveljev - Igor Chernjak - I Arbenin-Padokhin - Janina Zhejmo - Jakov Gudkin -
Synopsis in German: In einem chinesischen Eisenbahnzug sind die Klassen sauber voneinander getrennt. Als in einem Waggon Gefangene gegen ihre Wärter revoltieren und sich mit den Armen verbrüdern, bricht eine Revolte gegen die Regierungsvertreter in der ersten Klasse aus. Dem Klassiker des russischen Revolutionsfilms gelingt es, auf engstem Raum einen Mikrokosmos der Gesellschaft zu beschreiben und seine von anti-britischen Ressentiments durchsetzte Propaganda in einer spannenden Abenteuergeschichte zu verpacken. (Stummfilmtage Bonn 2010)
Reviews in German: «Wir sahen eine Meisterleistung der Regie. Wir saßen gebannt. Mit wunderbarer Umsicht sind hier die Szenen gegliedert, Episoden wüchtig herausgearbeitet, Einzelheiten hinreißend gestaltet worden. Ereignisse wurden zur schärfsten Wirkung hochgerissen, die Kamera kroch in Menschen und in die Dinge, sie leuchtete in Gehirne hinein und offenbarte mit mitleidsloser Strenge die wahren Beziehungen und alle Umstände, die sich zu Haß und Liebe verdichteten.

Wir sahen die hervorragende Arbeit eines Kamerakünstlers und vor allem des Schauspielens ungewohnte, darum wunderbare Darsteller. Auf den Westen mußte die Kargheit des Ausdrucks und das unbewegliche und darum so intensiv sprechende Gesicht des Mongolen niederwuchtend wirken. Denn er mißt ja den Grad schauspielerischen Könnens an der artistischen Beweglichkeit der Gesichtsmuskeln seiner Akteure ab.» (Hans-Walther Betz, in: Der Film, 25.10.1930 )

Good Time Charley Directed by: Michael Curtiz,USA - 1927
Production: First National Pictures Inc. - Warner Bros. Pictures - Producer: Darryl F. Zanuck - Director: Michael Curtiz - Scenario: Owen Francis - Ilona Fulop - Anthony Coldeway - Story: Darryl F. Zanuck novel - Director of Photography: Barney McGill - Cast: Mary Carr - Julanne Johnston Elaine Keene - Hugh Allen John Hartwell jr. - Montagu Love John Hartwell - Helene Costello Rosita Keene - Warner Oland Charles Edward Keene, genannt Good Time Charley - Clyde Cook Billy Collins -

Text?Hamlet Directed by: Heinz Schall,Germany - 1920
Production: Asta Art-Film GmbH - Director: Heinz Schall - Sven Gade - Scenario: Erwin Gepard - Based on : Prof. Vinning entdeckte Legende "Hamlet" - Director of Photography: Curt Courant - Axel Graatkjær - Composer: Giuseppe Becce - Art Director: Sven Gade - Erik Aaes - Cast: Heinz Stieda Horatius - Eduard von Winterstein Claudius - Anton de Verdier Laertes - Asta Nielsen Hamlet - Hans Junkermann Polonius - Lilly Jacobsson Ophelia - Paul Conradi König Hamlet von Dänemark - Mathilde Brandt Königin Gertrude - Fritz Achterberg Fortinbras -
Synopsis in German: Der eigenwilligen Interpretation Asta Nielsens nach war Hamlet eine Frau, die aus Gründen der Staatsräson als Prinz ausgegeben werden musste. Die ödipalen Konflikte Hamlets verlagern sich im Film auf die Konflikte einer jungen Frau, die ihre Leidenschaften nicht ausleben darf... Die von Asta Nielsen selbst produzierte Verfilmung des Hamlet-Stoffs beruft sich auf die Theorie eines amerikanischen Literaturwissenschaftlers, dass Hamlet eine Frau gewesen sei, und konstruiert dafür eine Vorgeschichte in bester Kintopp-Manier: Der alte König Hamlet ist schwer verwundet. Um die Krone zu retten, gibt seine Frau Gertrude ihr neugeborenes Kind als Junge aus. Was folgt, ist weitgehend aus dem Drama von William Shakespeare bekannt, wird nun aber aus der Perspektive einer jungen Frau erzählt, die aus Gründen der Staatsraison ihre wahre Natur und ihre Gefühle verbergen muss. Erst im Augenblick des Todes begreift Hamlets Gefährte Horatio, welch liebendes Herz unter dem Wams seines melancholischen Freundes schlug..... (Arte Presse)
Reviews in German: Einer der Filme, von denen am meisten gesprochen worden ist und denen man deshalb mit einer gewissen Spannung entgegensieht. Sie wird nicht enttäuscht. Hamlet -- ein Weib? Dieser Versuch, das Rätsel des Dänenprinzen zu deuten, ist an sich reizvoll und dichterisch stark genug, um die großen Züge des Geschehens in der neuen Form des Films erstehen zu lassen. Ausdrücklich sei betont, daß nirgends aufdringliche Gelehrsamkeit zutage tritt, abgesehen von einem kurzen "Vorspann", der berühmte Männer mit ihren Ansichten über Hamlet zeigt und als Vorankündigung gedacht ist. Das ganze Spiel, das sich nun in fesselnden Bildern entrollt, heißt Asta Nielsen. Ihr schlanker, jungenhafter Körper im eng anliegenden schwarzen Wams, der melancholische Blick ihrer großen träumerischen Augen, eine ganz ursprüngliche kleine Geberde zwischendurch: das alles wirkt zusammen, um ihrem Hamlet von Anfang an tiefes menschliches Interesse zu sichern. Ganz neue Möglichkeiten tun sich auf, nun dieser Prinz ein verkleidetes Weib ist, das bei der Geburt von seiner Mutter als Prinz ausgegeben wurde, um den Thron zu erhalten und nun sein Leben lang an dem Fluch dieser Lüge zu tragen hat. Nach außen Mann, dem schöne Frauen sich lächelnd nahen, im Herzen tiefste Weibessehnsucht nach dem Freunde, der erst an dem Toten das Geheimnis entdeckt und über der Leiche in jäher Erkenntnis zusammenbricht. Um diese erschütternde Gestalt gruppieren sich eine Anzahl ausgezeichneter Darsteller. E. v. Winterstein gibt dem verbrecherischen Oheim, der dem Bruder Thron und Weib geraubt, die Wucht des Bösen und den Zwiespalt argwöhnischen Mißtrauens. Heinz Stieda als Freund Hamlets in frischer Lebendigkeit. Lilly Jacobssons Ophelia umkränzt die schwellende Fülle des Weibes mit mädchenhaftem Liebreiz. Der Polonius Hans Junkermanns etwas stark auf das Läppische eingestellt. Paul Conradi als Hamlets Vater -- den der Film in feiner Erkenntnis seiner Grenzen nicht als Geist erscheinen läßt -- Mathilde Brandt als Königin, Anton de Verdier als Ophelias Bruder und Fritz Achterberg als König von Norwegen vervollständigen das Bild. Die Bearbeitung der Sage durch Erwin Gepard paßte sich aufs glücklichste den Forderungen der Filmkunst an. Svend Gade und Heinz Schall bemühten sich um sorgfältige und saubere Regie und stellten das Ganze in einen ungewöhnlichen, reichen Rahmen. So entstehen Bilder von großer Schönheit, wie der träumende Prinz am Fenster, das Herabschreiten Hamlets auf der großen Treppe zum Bankettsaal mit dem weit nachschleppenden schwarzen Mantel, die lauernde Zwiesprache zwischen dem anscheinend wahnsinnigen Prinzen und dem König auf der Treppe vor dem Palast, die Opheliaszenen im Garten und Bogengang usw. Die Photographie, für die Curt Courant und Axel Graatkjer verantwortlich zeichnen, ist namentlich bei den Großaufnahmen von prachtvoller Weichheit im Ton. Die ausgezeichneten Bauten schuf S. Wroblewsky im Jofa-Atelier. (A.F., Der Film (Berlin) vol. 6, no. 6, 05 Feb 1921, p. 41., zitiert nach www.filmhistoriker.de)
Im Mozartsaal gab es eine Ueberraschung: der "Hamlet" der Asta Nielsen ist eine Leistung. Das Wagnis konnte leicht verhängnisvoll werden. Daß es das nicht wurde, ist dem Spiel und der Fundamentierung der Idee zu danken. Shakespeares Hamlet ist ein Mann von etwa dreißig Jahren, ein Phantast, ein Träumer, ein Idealist von starkem Intellekt und geringer Tatkraft, eine problematische Natur. Der Hamlet der Nielsen ist -- ein Weib! Ein Weib, das weiß, daß es ein Weib ist, das alle Vorzüge und Schwächen des Weibes besitzt; das als Mädchen die Knabentrikots über die schlanken Beine streifen muß, um den Thron zu retten; das schließlich liebt. Shakespeares Hamlet tut alles, um nicht zu tun, was der Geist des gemordeten Vaters ihm befohlen hat; der Hamlet der Nielsen ist Rächerin, auch wenn einmal Hamletsches Verzagen dieses Weib in Männerkleidern überkommt. Der Gedanke der Rache [p. 47:] spricht aus der ersten Szene und endet mit der letzten. Dabei ist aber die psychologische Fundamentierung hier sehr viel breiter, vielleicht weniger interessant und einfacher, ersichtlicher, aber filmgerecht. Die Kunst des Bühnenwerks bleibt stets die Dichtung, die Kunst des Films ist die Handlung und das Spiel. Beides steht hier auf hoher Stufe: Die Nielsen ist die große Schauspielerin, die ihre reichen Mittel aus der Tiefe ihrer Seele schöpft. Neben ihr Eduard von Winterstein, ein brutaler, finster-harter und doch von dunklen Ahnungen gepeinigter Claudius, Heinz Stieda ein männlich-offener Horatio, Hans Junkermann ein etwas bühnen-schematischer Polonius. Fritz Achterberg ein kraftvoller Fortinbras und die blonde Dänin Lilli Jacobson eine reizende, etwas robuste Ophelia. Prachtvolle Bauten und prachtvolle Bilder... schwertklirrende Romantik, nordgermanische Rittertümlichkeit. Erdgeruch und Blutdunst über den grauen Gemäuern, nordischer Heidenebel über dem Heerbann Fortinbras'. Wo sind die Dänenrecken? fragt man Svend Gade und Heinz Schall, die die Regie geführt haben. Das Werk wird umstritten werden, aber es verdient, beachtet und betrachtet zu werden. (L.K.F., Deutsche Allgemeine Zeitung, 10 Feb 1921, quoted from Film und Presse (Berlin) vol. 2, no. 5/6, 12 Mar 1921, pp. 46-47., zitiert nach www.filmhistoriker.de)
"Hamlet". Drama in einem Vorspiel und sechs Akten, nach der von Professor Vining aufgefundenen alten Hamletsage bearbeitet von Erwin Gepard. Regie: Svend Gade und Heinz Schall. Photographie: Curt Courant und Axel Graatkjer. Dekorationen nach Entwürfen von Svend Gade. Fabrikat Art-Film. (Mozartsaal.) Es ist bezeichnend, daß dieser Hamlet-Film schon lange vor seiner Uraufführung viel umstritten wurde. Man hat von Shakespeare-Fälschung geschrien und von der Gegenseite protestiert. Wenn man den Film gesehen hat, muß man konstatieren, daß die Proteste gerechtfertigt waren. Wohl schöpfen beide Werke, der Film wie das Bühnendrama, aus der gleichen Quelle, entlehnt der Film manche Szene vom Theater, ist aber in seiner ganzen Anlage und Ausgestaltung, die manches Neue und Schöne hinzufügt, grundverschieden von der Auffassung des großen Briten. Während Shakespeare aus seinem Hamlet einen Grübler und Philosophen macht, fügt der Film zu dem auch hier den Hintergrund bildenden Königsdrama vom verbrecherischen Oheim und der buhlenden Mutter einen neuen Konflikt. Auf die Urquelle der Hamletsage zurückgreifend, wie sie von dem amerikanischen Literaturforscher Professor Vining aufgefunden wurde, betont der Film neben dem psychischen noch den physischen Konflikt, der sich daraus ergibt, daß der Dänenprinz jener Sage nach ein Mädchen gewesen sein soll. Das kompliziert die Geschichte und gibt ihr eine überraschende Wendung. Schuld an dem Unheil hat die Königin Gertrude, die, während der König im Felde gegen die Norweger steht, einem Mädchen das Leben schenkt und auf das Gerücht vom Tode des Königs das Kind als Knaben ausgibt, um ihm den Thron zu erhalten. Als der König unerwartet heil aus dem Feldzug heimkehrt, muß er sich in den Betrug fügen, um das Prestige beim Volke nicht einzubüßen. Die Handlung wickelt sich dann zunächst ähnlich dem Drama ab, der Oheim vergiftet den König durch einen Schlangenbiß und reißt den Thron mitsamt der Königin an sich. Der von der Hohen Schule in Wittenberg heimkehrende Hamlet ahnt den Hergang und stellt sich irrsinnig, um dem Geheimnis besser nachforschen zu können. Nur sein Freund Horatio ist eingeweiht. Um Hamlet zu zerstreuen, sucht man ihn für Ophelia, die schöne Tochter des Kämmerers Polonius, zu interessieren. Hamlet geht scheinbar darauf ein, in Wirklichkeit liebt er seinen Freund Horatio, was ihm erst zum Bewußtsein kommt, als er merkt, daß Horatio Ophelia liebt. Durch eine wandernde Komödiantentruppe, die er den Königsmord darstellen läßt, verschafft sich Hamlet Gewißheit über die Täterschaft des Oheims. Bei der nachfolgenden Szene mit der Mutter ersticht er den hinter dem Vorhang lauschenden Polonius. Der Oheim Claudius erkennt, daß der Stoß ihm galt und versucht, sich Hamlets zu entledigen. Mit zwei Begleitern schickt er ihn zu dem lehnspflichtigen König Fartinbras von Norwegen, dem er befiehlt, Hamlet zu enthaupten. Fartinbras, sein Freund aus der Wittenberger Zeit, schließt aber neue Freundschaft mit Hamlet und beschließt, ihm zu helfen. Mit einem starken Heer zieht er nach Dänemark. Hamlet findet den Oheim in fröhlicher Zechgenossenschaft, macht den Entsetzten völlig betrunken und läßt ihn durch Feuer umkommen. Am Grabe Ophelias, die sich aus Gram ertränkte, fordert ihn ihr Bruder Laërtes zum Zweikampf. Seine eigene Mutter vergiftet die Degenspitze, die ihm den Tod bringt. Sie selbst ergreift aus Versehen den Giftbecher. Gerührt erkennt Horatio an der Leiche des Freundes, daß Hamlet ein Mädchen war. Der zu spät mit seinem Heer eintreffende Fartinbras kann den Freund nur noch ehrenvoll zu Grabe tragen. Der stark vom Drama abweichende Schluß gibt Gelegenheit zu imposanten Bildern, wie überhaupt die Regie äußerst eindrucksvolle Szenen geschaffen hat: Das Festmahl bei der Hochzeit des Königs in der weiten Halle, die Schule in Wittenberg, die Ankunft bei Fartinbras. Auch im Architektonischen und Landschaftlichen wird außerordentlich Schönes geboten, unterstützt durch saubere, klare Photographie. Asta Nielsen war die einzige, die den Dänenprinzen spielen konnte und sie spielt ihn hervorragend, eine Sarah Bernhard des Films (der sie in Kostüm und Geste ähnelte), spielt ihn so jünglingshaft, daß man darüber vergaß, daß er eigentlich ein Mädchen sein soll. Wenn man trotzdem manchmal sich des Gefühles nicht erwehren konnte, daß das gesprochene Wort fehlte, so mag das zum großen Teil am Manuskript liegen, das ängstlich jeden Anklang an Shakespeare mied und reichlich triviale Zwischentexte gab. Ueberdies scheint der Film stark beschnitten und wirkt in der konzentrierten Aufeinanderfolge der Ereignisse etwas überstürzt. Aber er bringt Szenen von starker Wirkung und wird immerhin ein interessantes Experiment bleiben. Neben Asta Nielsen stehen Namen von bewährtem Klang: Eduard von Winterstein (König Claudius), Mathilde Brandt (Königin Gertrude), Heinz Stieda (Horatio), Hans Junkermann (ein bißchen reichlich trottelhaft als Polonius), Lilly Jacobsson (Ophelia), Fritz Achterberg (Fortinbras) und Anton de Verdier als Laërtes. (Anonym, Der Kinematograph (Düsseldorf) vol. 15, no. 730, 13 Feb 1921, zitiert nach www.filmhistoriker.de)
Selten ist wohl ein Film mit soviel Spannung erwartet worden, wie der Hamlet-Film der Asta Nielsen. Monatelang beschäftigten sich Fach- und Tagespresse damit. Endlich kommt die Erlösung. Zuerst eine Einleitung oder besser Erläuterung dieses Hamlets, den Asta Nielsen spielt. Gelehrte Forscher der Hamletsage ziehen am Auge vorüber, als letzter ein Amerikaner, der in Hamlet ein Weib sieht. -- Asta Nielsen verkörpert ihn, gibt ihm Gestalt, Leben. Freud und Leid. -- Wie groß steht diese Asta über ihren Mitspielern, denen zum Teil wirksames Ausspielen die Rolle vorschreibt, doch wie verblassen sie, wie z.B. Winterstein als Claudius, der seine Persönlichkeit erst zum Schluß wiederfand. Der Spion des Hofes, Polonius, Hans Junkermann trägt kräftiger auf. Heinz Stieda als Freund und heimlicher Geliebter des Hamlet schuf eine Figur, jedoch nur eine solche, ohne nachhallende Wirksamkeit. Lilly Jacobsson als Polonius' Tochter Ophelia war schwach. -- Erwähnenswert erscheinen mir aber der Laertes -- Anton de Verdier und Fortinbras -- Fritz Achterberg. -- Die Regie Svend Gades hat viel gute Arbeit geleistet, aber auch einige Schwächen, die hätten vermieden werden können. Photographisch ist der Film einwandfrei von Curt Courant und Axel Graatker aufgenommen worden. (Vr. Film und Presse (Berlin) vol. 2, no. 5/6, 12 Mar 1921, p. 46., zitiert nach www.filmhistoriker.de)
Prinz Hamlet in (altem) neuem Gewand Premiere der wieder entdeckten, neu restaurierten Farbfassung Deutschland 1920/21 Hamlet – eine Frau? Diese Umdeutung des tragischen Dänenkönigs mochte im Jahre 1921 nicht nur Literaturwissenschaftler und Shakespeare-Verehrer entrüsten, sondern auch dem damaligen, sich gerade erst im Umbruch befindenden Geschlechterverständnis zuwiderlaufen. Eine Frau in Wams und schwarzen Hosen, die sich nicht in die ihr gesellschaftlich zugewiesene Unmündigkeit ergibt, sondern eine moderne, eine „Neue Frau“, die für Ehre und Gerechtigkeit auch mal den Degen ergreift. Sicher, der Rollentausch wurde nicht aus der Forderung nach Gleichberechtigung vorgenommen; noch beruht er auf einem Geheimnis, einer Notlüge. Denn die Frau Hamlet kann sich ihr männliches Verhalten nur erlauben, weil sie bei ihrer Geburt aus Furcht um den Verlust des Thrones von der Mutter als Sohn ausgegeben wurde. Ihre Weiblichkeit muss sie verleugnen – das ist die psychologische Basis, die Drehbuchautor Erwin Gepard der inneren Zerrissenheit des Protagonisten zugrunde legt. Nicht nach dem Sein oder Nichtsein im allgemeinen wird hier gefragt, sondern nach der Selbstdefinition und Selbstbestimmung eines Individuums, das zum „Spielzeug“ der Mächtigen geworden ist. Die Tatsache, dass dieser neu erfundene Hamlet trotz vielfacher Kontroversen dennoch akzeptiert wurde, mag daran liegen, dass keine Geringere als Asta Nielsen ihm ihr Antlitz lieh. Die androgyne Dänin mit den großen Augen vermag es, den klassischen Helden von jeglicher Travestie fernzuhalten und seine tragische Aura um die Facette des inneren Geschlechterkampfes zu bereichern. Wo Komik entsteht – und der Film ist reich an ironischen und komischen Momenten –, ist sie weder auf einer Respektlosigkeit gegenüber dem Stoff noch auf einer burlesken Veralberung der weiblichen Scharade begründet. Mit seiner provokanten These und der in ihm vorgeführten neuen Weiblichkeit fügt sich dieser 1920/21 unter der Regie von Swend Gade und Heinz Schall entstandene „Hamlet“ nahtlos ein in die Reihe jener Filme, welche die diesjährige Berlinale-Retrospektive unter dem Titel „City Girls. Frauenbilder im Stummfilm“ zeigt. Und dennoch wurde ihm, aus gutem Grund, ein ganz eigenständiger Vorführungsrahmen zugestanden. Schließlich handelt es sich bei der gestern gezeigten Fassung des Films um die lange verloren geglaubte und 2005 vom Deutschen Filminstitut (DIF) unerwartet wieder entdeckte deutsche Premierenfarbfassung. Mit Hilfe der im Bundesarchiv – Filmarchiv, Berlin vorhandenen Zensurkarte und einer noch erhaltenen französischen Verleihkopie konnte die teilweise beschädigte und lückenhafte Nitrokopie originalgetreu vervollständigt und restauriert werden. Auch die ursprüngliche Einfärbung des Materials ließ sich rekonstruieren und auf die restaurierte Fassung übertragen. Dank der finanziellen Unterstützung der Sender ZDF und ARTE sowie der Hessischen Kulturförderung konnte so ein einzigartiges Stück Filmgeschichte auf der Leinwand der voll besetzten Volksbühne präsentiert werden. Einzig neu ist die von ARTE bei dem Komponisten und Klarinettisten Michael Riessler in Auftrag gegebene Musik. In Zusammenarbeit mit den Italienern Enrico Melozzi und Stefano de Angelis, die gemeinsam das experimentelle Duo „Lisma Project“ bilden, entwickelte der Improvisations- und Klangkünstler eine akustische Untermalung, die den Film auf zwei verschiedenen Ebenen begleitet. Ein vorproduziertes Einspielband, für dessen technische Leitung Federico Savina, der Tonmeister von Regiegrößen wie Fellini oder Leone, gewonnen werden konnte, liefert die orchestrale Basis, auf die während der Vorführung live gespielte historische Instrumente wie Nyckelharpa und Drehleier, aber auch elektronisch erzeugte Klänge Bezug nehmen. Alt und neu wurden hier zu einem zu keiner Zeit fremd wirkenden, sondern sich organisch verbindenden und sich nie von den Bildern abhebenden Ganzen verwoben. In fließenden Übergängen passt sich die Komposition Schnitt und Szenenwechsel an, ändert die Stimmung gemäß der von der Leinwand schimmernden, mal heiteren, mal düsteren Atmosphäre und flicht wie nebenbei Andeutungen von Geräuschen wie dem Sirren der Degen oder dem Knarren einer Tür in die musikalische Untermalung ein. Damit diese besondere Form der akustischen Begleitung kein flüchtiges Einzelerlebnis bleibt, wurde die Live-Aufführung des gestrigen Abends mitgeschnitten und kommt so in Zukunft, u.a. für die Fernsehausstrahlung der restaurierten Fassung auf ARTE im Juli 2007, auch jenem Publikum zu Ohren, das die Berlinale-Premiere des wieder gefundenen „Hamlets“ verpasst hat. (Jutta Klocke, Volksbühne Berlin, 10. Februar 2007)
Remarks and general Information: «Hintergrundinformationen: Das durch Asta Nielsens eigene Produktionsfirma hergestellte Werk wurde der erste große internationale Erfolg des deutschen Films nach dem Ersten Weltkrieg. Als Drehorte dienten die mittelalterlichen Festungstürme, das gotische Rathaus und der prächtige Kaisersaal der kleinen Stadt Goslar im Harz. Die Innenaufnahmen entstanden auf dem Berliner Flugplatz Johannisthal, wo eine mächtige Glashalle zum Filmatelier umgestaltet wurde. Asta Nielsen, 1881 in Kopenhagen geboren, feierte ihr Filmdebüt in "Abgründe" (1910) von Urban Gad, der zu ihrem Ehemann wurde. Für ihn stand sie noch des Öfteren vor der Kamera, bevor sich auch Regisseure wie Ernst Lubitsch, Leopold Jessner und Georg Wilhelm Pabst für die Schauspielerin interessierten. Durch ihre Interpretation dunkler und extremer Frauenfiguren wurde Asta Nielsen zum Stummfilmstar und wirkte in knapp 80 deutschen Filmen mit. Mit ihrer präzisen Körpersprache und androgynen Erscheinung war sie für die Rolle des weiblichen Hamlet geradezu prädestiniert. Die kämpferische, leidenschaftliche und fortschrittlich denkende Frau starb 1972. Der Komponist und Klarinettist Michael Riessler, 1957 geboren, ist seit Jahren in unterschiedlichen Formationen zu erleben, in denen er Improvisation und Komposition, Sprache, Text und Bild, Tanz und Klang zu neuen Figurationen zusammenführt. Nach "Heimat 3" von Edgar Reitz wählte er für seine aktuelle Filmmusik "Hamlet", entstanden 2007 im Auftrag von ZDF/ARTE, eine Besetzung, die zwischen verschiedenen Epochen und Klangwelten changiert. Riesslers Komposition wurde mit verschiedenen Instrumenten und Samples früherer Aufnahmen vorproduziert und anschließend zu einem großen Raumklang gemischt.» (ARTE Presse) Martin Proskauer: Hamlet -- nicht von Shakespeare! Ich war gestern vier Stunden im Johannisthaler Atelier und habe zugesehen, wie Asta Nielsen spielt. Das war ein großer künstlerischer Genuß, und ein ganz seltener noch dazu, denn noch nie habe ich eine Filmdarstellerin so spielen sehen. Seit langem schon halte ich Asta Nielsen für unsern ersten Filmstern, und diese Meinung hat sich gestern von neuem bestätigt. Ich glaube fast, daß der Film alle Feinheiten, das leise Zucken des Mundes, das Flattern der hochgeworfenen Hände nicht so wiedergeben kann, wie es meine Augen sahen. Kann es der Film doch, so wird er bestimmt ein großer Erfolg, schon weil die Nielsen darin spielt. Sie ist Hamlet, Prinz von Dänemark. Soviel man aus den wirr einander folgenden Szenen entnehmen kann, ist im Filmmanuskript eine starke Anlehnung an Shakespeares Hamlet sichtbar. Die Herren vom Art-Film sagen, daß ihr Manuskript auf alten Hamletsagen beruht -- sicherlich ist es ihnen unverwehrt, an die Quelle zu gehen, aus der Shakespeare schöpfte; und wenn der Film fertig ist und gut ist, braucht niemand über Sakrileg zu schreien. Wer etwas kann, begeht keine Tempelschändung. Und die Nielsen kann, kann unglaublich viel. Eine ernsthafte Frage: hat noch kein Bühnenleiter Berlins versucht, diese Frau für sein Theater einzufangen? Ich sah die Szene des jungen Prinzen Hamlet in der Schule. Die Schulgefährten kommen, gehen an ihre Plätze, teils brav spielend, teils im Statisten-Übereifer zu derb auftragend. Dann kommt die Nielsen. Ganz in schwarz, die schlanken Beine im glatten Trikot, ein kleines Mäntelchen über den Schultern hängend, springt sie in ihren Platz. Sie schlendert einen Schritt, wirft die Bücher hin -- sie ist ein unerhört schlanker Knabe, ein ganz junger, sorgenloser, froher Mensch. Ich stehe dabei, eingequetscht zwischen den Jupiterlampen, und bin ganz vom Spiel dieses Knaben-Prinzen eingefangen. Asta Nielsen legt ein Bein übers andere, gelangweilt hängt ihre Hand über die Knie -- so und nur so sieht ein Prinz aus, der nicht lernen mag. Der Magister ist fort, die Schüler toben. Prinz Asta springt ans Katheder, steckt übermütig die Gänsefeder vom Schreibgerät in das schwarze Haar und spielt Magister. Ich glaube, ein sehr kritisch und negierend anspruchsvoller Mensch zu sein, und ich gestehe, daß ich in jedem Augenblick entzückt und hingerissen war. Die nächste Szene. Der Gesandte bringt in die tobende Jünglingsschar die Botschaft vom Tode des Vaters an Hamlet. Asta Nielsen öffnet das Pergament, erbleicht (erblichte sie nicht? Ich könnte schwören, daß sie erbleichte), taumelt und verzerrt den Mund in wortesuchender Qual. Asta Nielsen ist nicht schön, nicht hübsch. Sie weiß es sicher selbst. Aber als sie diese Szene spielte (vielleicht fünf Meter Film), den jäh in Trauer gestürzten Knaben, da sah ich plötzlich zur Seite, wo zwei Damen zuschauend standen. Und die Damen weinten. -- -- Was an Frau Asta Nielsen so reizvoll ist, kann man schwer sagen. Sie ist überschlank, es tat mir leid, sie mit Eisenhelm und schwerem Schwert stehen zu sehen, sie ist ganz schmucklos schwarz, sie agiert nicht, sie spricht nur, wenn sie muß -- und doch gehört die Szene ihr, wenn sie spielt -- nicht nur, weil sie der Filmstern ist, nein, weil sie die größte Könnerin ist. Diese Frau könnte spielen, was sie wollte, es würde lohnen, hinzugehen. Mir fällt ein, daß ich sie vor Jahren in einem Lustspiel sah, "Das Eskimobaby". Da war sie ein aus Eismeergegenden in die Kultur geratenes Eskimofräulein. Das war so lustig, so voller Pointen, und graziösen Witzes -- nicht das Stück, das war schwach -- aber ihr Spiel. Ich erinnere Frau Nielsen daran. "Ja", sagt sie, "ich weiß wohl. Ich habe mit viel Vergnügen gespielt, denn es macht mir Spaß, etwas Lustiges zu spielen. Ich würde es auch jetzt gern spielen, aber es lohnt der Mühe nicht." Beim Plaudern betrachte ich sie in der Nähe. Das Gesicht dieser Frau ist charaktervoll in jedem Zug. Dies Augen leben, dieser Mund gehorcht im Ausdruck wie ein edles Tier dem, der es meistert. Und die Hände. Ich habe mit Frau Nielsen nicht darüber gesprochen, aber sie weiß sicherlich, daß beim Spiel (noch dazu beim stummen) die Hände den halben Ausdruck und mehr ersetzen. Die Hände dieser Frau sprechen für sich und für sie: kräftig, schlank, in jeder Sehne ausgearbeitet, mit gut angesetzten geraden Fingern, sind sie wie ein wundervolles Instrument. Dabei sind die Hände von Nervosität durchbebt, der eigenen Kraft bewußt. -- -- Eine neue Szene ist bis zur Probe fertig. Frau Nielsen geht zum Umkleiden, man probt ohne sie. Sie probt nicht mit; nur einmal arbeitet sie, mehr für den Regisseur und die Mitspieler als für sich, die Rolle des Augenblicks durch, das genügt. [p. 2:] Svend Gade, Asta Nielsens Landsmann, leitet die Aufnahmen mit einer unerhörten Ruhe. Kein Schreien, kein lautes Wort, kein Hetzen. Von ihm sind auch die dekorativen Bauten, die soviel ich sah, an Geschmack, Solidität und Stilreinheit hohe Qualität darstellen. Ringsum klopft und hämmert es. Die sonderbare halbwirkliche Welt des Films ist um uns aufgestiegen. Hier steht ein Thronsessel und ein Stück Saal, der bis hinten hin ins Freie führt. Nein -- das ist ja ein Riesenhimmel aus blauer Leinwand. Das Freie steht ein Güterzug, liegen Bretter, knattert ein Doppeldecker durch die Luft. Ich wende mich in die entgegengesetzte Richtung -- da steht eine Säule, halb nur schwingt sich ein Bogengewölbe von ihr, wo das Filmobjektiv nicht hinreicht, hört der Zauber auf. Dahinter steht die Prinzenschule, sehr echt in Bau und Farbe. Da sitzt die Statisterie und erhöht im Moment mit ihren Trachten das Gespenstige der jähen Echtheit. Zu mir tritt Herr Wingard, Asta Nielsens Gatte und Inhaber des "Art-Films" und sagt: "Man sollte eigentlich nicht fremde Augen in das Werden des Films hineinsehen lassen. Es gibt ein falsches Bild, läßt vielleicht Dinge wichtig erscheinen, die im Filmspiel nebensächlich sind, und verlegt das Ganze vom künstlerischen Standpunkt auf eine Art Sensation außerhalb des eigentlichen Zieles." Herr Wingard hat recht. Im allgemeinen sollte man nicht zusehen, wenn Lissy-Pussy oder Fredy Meierini ihrem Filmtalent freie Bahn lassen, aber hier ist es etwas anderes. Hier ist ein Mensch, der von heißem Betätigungsdrang erfüllt ist, der ein ganz großer Könner in seinem Reich ist, am Werk; hier kann man fast körperlich die Hand an die feinsten Wurzeln dessen legen, was wirklich Kunst im Film ist. Hier kann man froh sein, wenn man zusieht. Und jetzt, Frau Nielsen, vestehe ich auch, warum Sie nicht leiden mögen, wenn allzuviel Volk zuschaut. Sie schaffen jäh, spontan in der Rolle sich entflammend, Stück für Stück das ganze Spiel, Sie sind jedesmal mit allen Nerven der Mensch, den die Rolle will. Sie geben sich jedesmal von neuem aus -- es ist ein Bloßheitsempfinden und eine künstlerische Scham. Und diese ehrt Sie ebenso wie Ihr großes Können Sie über die andern erhebt. Ich bin noch nie so begierig gewesen, einen Film zu sehen, wie diesen "Hamlet", von dem Shakespeare nichts weiß. (Film-Kurier (Berlin) vol. 2, no. 166, 30 Jul 1920, pp. 1-2., zitiert nach www.filmhistoriker.de) «Ein Höhepunkt der diesjährigen Retrospektive ist die Erstaufführung der wieder entdeckten Farbfassung von Hamlet (Deutschland 1920/21) mit Asta Nielsen in der Titelrolle am 10. Februar in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Der Film gehörte zwar nie zu den verschollenen Werken der Stummfilmkünstlerin, war aber nur in einer Schwarzweiß-Fassung überliefert. Für die aufwändig restaurierte Farbfassung hat der Komponist und Klarinettist Michael Riessler eine Musik geschrieben, in der archaische Naturklänge sich mit elektronisch generiertem Material und dem Klang historischer Instrumente verbinden. Die Restaurierung des Hamlet ist ein Kooperationsprojekt des Deutschen Filminstituts (DIF) mit dem ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE. Sie basiert auf einer bislang unbekannten und einmaligen Kinokopie der originalen deutschsprachigen Verleihfassung. Der Film wurde gemäß der seinerzeit üblichen Praxis mit Schwarz-Weiß-Negativmaterial gedreht und die Positive anschließend mit unterschiedlichen Verfahren polychrom eingefärbt. Vor der Wiederaufführung geben Claudia Dillmann (DIF), Nina Goslar (ZDF/ARTE), Karola Gramann (Kinothek Asta Nielsen) und Anke Mebold (DIF) in einem Podiumsgespräch im Filmhaus am Potsdamer Platz Auskunft über die Bedeutung des Films und die Hintergründe seiner Restaurierung. Das Gespräch wird moderiert von Dr. Rainer Rother, dem Leiter der Retrospektive. ARTE wird die restaurierte Fassung des Hamlet im Juni 2007 erstmals ausstrahlen. Hamlet wurde am 4. Februar 1921 im Berliner Mozartsaal uraufgeführt. Eine kompositorisch abweichende amerikanische Fassung, die mit einer zweiten Kamera parallel gedreht wurde, hatte noch im selben Jahr in New York Premiere. Für Hamlet hatte der Drehbuchautor Erwin Gepard eine sehr freie Interpretation des Shakespeare’schen Originalstoffes verfasst, die in der zeitgenössischen Kritik umstritten war. Die Dramaturgie des Films wird von den Auswirkungen eines Geschlechtertauschs des Titelhelden getragen: Um die Thronfolge zu sichern, gibt die dänische Königin ihre Tochter als Knaben aus. Hamlet in der Regie von Svend Gade und Heinz Schall ist der erste Film der von Asta Nielsen und ihrem Mann 1920 in Berlin gegründeten Produktionsfirma Art Film. Mit Art Film schuf sich Asta Nielsen die Möglichkeit, in finanzieller und künstlerischer Unabhängigkeit ihr Filmschaffen zu gestalten. Die Firma realisierte von 1920 bis 1922 insgesamt drei Filme. » (www.berlinale.de)

Her Birthday Present Directed by: Mack Sennett,USA - 1913
Production: Keystone Film Company - Distribution: Mutual Film - Producer: Mack Sennett - Director: Mack Sennett - Cast: Al St. John (/xx/) - Harry McCoy - Ford Sterling The Police Chief - Henry Lehrman The Bandit's Rival - Fred Mace Bandit - Betty Schade (/xx/) -

Text?His trysting place Directed by: Charles Chaplin,USA - 1914
Production: Keystone Film Company - Distribution: Mutual Film - Producer: Mack Sennett - Director: Charles Chaplin - Scenario: Charles Chaplin - Director of Photography: Frank D. Williams - Cast: Vivian Edwards Woman Outside Restaurant - Edwin Frazee Thrown Pie Recipient - Billy Gilbert Diner in Overalls - Frank Hayes Diner in Bowler - Ted Edwards Diner with White Shoes - Nick Cogley Bearded Diner - Glen Cavender Cook / Park Police Officer - Helen Carruthers Clarice - Mack Swain Ambrose - Mabel Normand Mabel, The Wife - Charles Chaplin Clarence, the Husband - Phyllis Allen Ambrose's Wife -

Text?I've always loved you Directed by: Frank Borzage,USA - 1946
Director: Frank Borzage - Cast: Frits van Dongen (AKA Philip Dorn) - Catherine McLeod -

The idle class (Vanity Fair, Charlot et la maschera di ferro), Directed by: Charles Chaplin,USA - 1921
Production: First National Pictures Inc. - Director: Charles Chaplin - Director of Photography: Roland H. Totheroh - Cast: Walter Bacon Extra (/xx/) - Mack Swain - Rex Story - Edna Purviance - Lita Grey Magd - Charles Chaplin - Catherine Vidor (/xx/) -

Il cuore più forte del dovere Directed by: nicht genannt,Italy - 1907
Production: Rossi e Cie -

Il varo della Corazzata Roma Directed by: Filoteo Alberini,Italy - 1907
Production: Società Italiana Cines - Director: Filoteo Alberini -

Il varo della Corazzata Roma Directed by: Giovanni Vitrotti,Italy - 1907
Production: Società Anonima Ambrosio, Torino --??-- - Director: Giovanni Vitrotti --??-- -

Im Malatelier Directed by: Johann Schwarzer,Austria - 1907
Production: Saturn Film Wien - Producer: Johann Schwarzer - Director: Johann Schwarzer --??-- -

Text?In dem grossen Augenblick Directed by: Urban Gad,Germany - 1911
Production: Deutsche Bioscope GmbH., Berlin - Projektions-AG Union (PAGU) - Director: Urban Gad - Scenario: Urban Gad - Director of Photography: Guido Seeber - Art Director: Robert A. Dietrich - Cast: Max Obal Rittergutsbesitzer Bergmann - Asta Nielsen Annie, Stütze der Hausfrau - Emil Albes Johann, Kutscher - Hugo Flink Heinz Nelson, ihr Neffe - Eugenie Werner Bergmanns Frau -

Text?L' Inferno Directed by: Giuseppe de Liguoro,Italy - 1911
Production: Milano Film, Milano - Director: Adolfo Padovan - Giuseppe de Liguoro - Francesco Bertolini - Based on : Dante Alighieri La Divina Commedia - Director of Photography: Emilio Roncarolo - Art Director: Sandro Properzi - Francesco Bertolini - Cast: A Milla Luzifer - Emilise Beretta - Attilio Motta - Giuseppe de Liguoro Farinata / Pier delle Vigne / Conte Ugolino - Arturo Pirovano Virgilio - Salvatore Papa Dante -

Text?The Invasion of the Body Snatchers Directed by: Don Siegel,USA - 1956
Production: Allied Artists - Director: Don Siegel - Scenario: Sam Peckinpah uncredited - Daniel Mainwaring - Based on : Jack Finney novel - Director of Photography: Ellsworth Fredericks - Composer: Carmen Dargon - Production Design: Ted Haworth - Cast: Larry Gates Larry Gates - Carolyn Jones Theodora - Ralph Dumke - Kevin McCarthy Bennell - King Donovan Belicec - Virginia Christine - Jean Willes - Dana Wynter Becky Driscoll - Pat O Baggage Man -
Reviews in German: «Aus rätselhaften ausserirdischen Samenkapseln entstehen seelenlose Wesen, die sich der Körper von Menschen bemächtigen und ihre Persönlichkeiten mit dem Keim der Zerstörung infizieren. Beklemmende negative Utopie. Der mit sparsamen Mitteln sorgfältig inszenierte Film vermeidet sichtbare Horror-Elemente und verlässt sich auf die Wirkung geistigen und psychischen Terrors. Zunächst von der Kritik abgelehnt, gilt die vielfach auch politisch interpretierte Produktion McCarthy-Ära heute als subtiler Klassiker ihres Genres und als frühes Meisterwerk Don Siegels.» (filmdienst)

Text?Jimmy the Gent Directed by: Michael Curtiz,USA - 1934
Production: Warner Bros. - Producer: Robert Lord - Ausführender Produzent: Jack L. Warner - Hal B. Wallis - Director: Michael Curtiz - Scenario: Lillie Hayward - Ben Markson - Based on : Rosalind Keating Shaffer - Director of Photography: Ira H. Morgan - Composer: Leo F. Forbstein - Editor: Thomas Richards - Costume Design: Orry-Kelly - Cast: Alice White - James Cagney - Philip Reed - Mayo Methot - Allen Jenkins - Arthur Hohl - Alan Dinehart - Bette Davis - Mary Treen Nurse -

Text?The kid (Het Jochie, The Waif (Working title), 6 reels of Joy), Directed by: Charles Chaplin,USA - 1921
Production: First National Pictures Inc. - Producer: Charles Chaplin - Director: Charles Chaplin - Assistant Director: Charles Riesner - Scenario: Charles Chaplin - Director of Photography: Jack Wilson Zweite Kamera - Roland H. Totheroh - Composer: Charles Chaplin Neufassung - Art Director: Charles D. Hall - Cast: Granville Redmond the artists' friend - Charles Riesner Bully (AKA Chuck Riesner) - Phyllis Allen - May White Frau des Polizisten - Tom Wilson Polizist - Robert Dunbar - Edna Purviance Die Dame - Carl Miller Der Mann - Raymond Lee Bullys kleiner Bruder - Albert Austin Dieb - Nellie Bly Baker Slum Nurse - Henry Bergman Kunst Agent und Nachasylwirt - Charles Chaplin The Tramp - Syd Chaplin - Jackie Coogan The Kid - Jack Coogan sr. Taschendieb - Lita Grey AKA Lillita MacMurray - Esther Ralston (/xx/) -
Synopsis in German: Vor seiner schäbigen Wohnung findet Charlie ein Wickelbaby, das eine junge ledige Mutter (Edna Purviance) ausgesetzt hatte. Nach fruchtlosen Versuchen, das Baby wieder los zu werden, findet sich Charlie mit seinem Schicksal als unfreiwilliger Ziehvater ab. Jahre später: die beiden sind ein perfektes Team geworden: der Kleine (Jackie Coogan) schmeisst mit Steinen Fensterscheiben ein, wie zufällig kommt Augenblicke später Charlie vorbei, um seine Dienste als Glaser anzubieten und die zerbrochenen Scheiben auszutauschen. Aus der Mutter ist eine berühmte Sängerin geworden, die verzweifelt ihr ausgesetztes Kind sucht. Ohne sich zu erkennen, kreuzen sich beider Wege. Der Junge wird krank, der herbeigerufene Arzt will den Kleinen in ein Waisenhaus einweisen, aber Charlie kann seinen Ziehsohn in letzter Minute retten. In der Zwischenzeit hat die Mutter eine Belohnung für das Finder ihres Sohnes ausgeschrieben: Charlies Wirt, bei dem die beiden Nachtasyl gefunden haben, bringt den schlafenden Jungen zur Polizei. Charlie, verzweifelt auf der Suche nach dem Kid, schläft ermattet vor der Türe seiner Wohnung ein: ihm träumt, er wäre im Himmel, bis ihn der Polizist weckt und zum Haus der Sängerin bringt, wo Mutter und Sohn auf ihn gewartet haben...
Reviews in German: "Was Charlie Chaplin betrifft, scheint es mir immer mehr, dass er nicht nur als Filmschauspieler, sondern viel mehr noch als Filmdichter gross ist. er ist der Meister jener unliterarischen, spezifischen Filmsubstanz, von der kluge europäische Theoretiker träumen." (Bela Bálasz, Der Tag)
Remarks and general Information: THE KID war der dritte Film, den Chaplin für die FIRST NATIONAL gedreht hatte. Für Chaplin war die Drehzeit und besonders die Fertigstellung aus privaten Gründen besonders anstrengend. Es war die Zeit der Scheidung Chaplins von seiner ersten Frau Mildred Harris, und ihre Anwälte versuchten, das Negativ des noch ungeschnittenen Filmes zu pfänden, um ihre Alimentenforderungen absichern zu können. So reisten die Filmbüchsen in einem Taxi kreuz und quer durch New York, nach New Jersey und schliesslich bis nach Utah, wo schliesslich Chaplin seinen Film fertig schneiden konnte. - In THE KID begegnete Chaplin dann aber auch seiner zweiten Frau, Lita Grey, die als Engel in der Paradiesszene auftritt. Die Ehe mit Mildred Harris wurde im November 1920 geschieden, jene mit Lita im August 1927 und kostete Chaplin rund zwei Millionen Dollar. «Jeder kennt das Findelkind und den Tramp - sie zählen zu den berühmtesten Paaren der Filmgeschichte, und sie haben Millionen von Zuschauern zu Tränen gerührt. Das "Lexikon des Internationalen Films" resümiert: "Chaplin reflektiert in seinem ersten abendfüllenden Spielfilm die eigene Kindheit. Eine sentimentale, bittere, sozialkritische Tragikomödie, in der sich Realismus, Romantik und Phantasmagorie dank Chaplins und des kleinen Jackie Coogans unwiderstehlicher Darstellung mit Gags und Slapsticks zu einem großen Kinovergnügen verbinden."» (arte Presse)

Text?Kult Ciala Directed by: Michel Wazinsky,Austria - 1929
Production: Monopole-Fidex - Producer: Juliusz Zagrodski - Production Manager: Josef Rosen - Director: Michel Wazinsky - Scenario: Anatol Stern - István Székely AKA Stefan Székély - Story: Mieczyslaw Srokowski novel - Director of Photography: Hans Theyer - Akos Farkas AKA Alex Farkas - Art Director: Stanislaw Roman Lewandowski Skulpturen - Pawel Minime - Boris Bilinsky - Cast: Victor Varconi Czeslaw / Marcel Dworski - Fritz Delius Baron Stumberg / Michel (AKA Fryderyk Delius) - Krystyna Ankwicz Lina, ein Modell - Eugeniusz Bodo Franciszek, Czeslaw's Assistent - Pawel Orwekko Zahorski - Agnes Peterson Hanka Zlotopolska / Annie -

L' ascension au Mont-Blanc Directed by: nicht genannt,France - 1907
Production: Pathé Frères, Paris -

L' industrie de la bouteille Directed by: nicht genannt,France - 1907
Production: Pathé Frères, Paris -

L' Uomo torpedine (The Electric Sword), Directed by: nicht genannt,Italy - 1907
Production: Rossi e Cie -

La ceinture magnetique Directed by: nicht genannt,France - 1907
Production: Pathé Frères, Paris -

La grève des nourrices Directed by: André Heuzé,France - 1907
Production: Pathé Frères, Paris - Director: André Heuzé -

La lutte pour la vie Directed by: Lucien Nonguet,France - 1907
Production: Pathé Frères, Paris - Director: Lucien Nonguet - Scenario: André Heuzé -

La madre e la morte (If One Could See Into the Future), Directed by: Arrigo Frusta,Italy - 1912
Production: Società Anonima Ambrosio, Torino - Distribution: Motion Picture Distributors and Sales Company (USA) - Società Anonima Ambrosio, Torino - Producer: Arturo Ambrosio - Director: Arrigo Frusta - Scenario: Arrigo Frusta - Director of Photography: Giovanni Vitrotti - Cast: Mary Cleo Tarlarini La Madre - Norina Rasero - Fernanda Negri Pouget (AKA Fernanda Negri Pouget) - Oreste Grandi Il figlio a vent'anni - Maria Bay il bambino - Paolo Azzurri - Gigetta Morano - Ercole Vaser La Morte -

La suocera di Robinet Directed by: N. N.,Italy - 1913
Production: Società Anonima Ambrosio, Torino - Distribution: Società Anonima Ambrosio, Torino - Producer: Arturo Ambrosio - Director: N. N. - Cast: Marcel Fabre Robinet - Nilde Baracchi Robinette - Annetta Ripamonti -

Text?The last Hunt Directed by: Richard Brooks,USA - 1956
Director: Richard Brooks - Scenario: Richard Brooks - Director of Photography: Russell Harlan - Composer: Daniele Amfitheatrof - Make-Up: William Tuttle - Cast: Stewart Granger Sandy McKenzie - Constance Ford Pag - Lloyd Nolan Holzbein - Debra Paget Indianerin - Ainslie Pryor Büffeljäger - Robert Taylor Charles Gilson - Ralph Moody Agent -
Synopsis in German: Sandy McKenzie war früher ein erfolgreicher Büffeljäger. Er hat miterlebt, wie rücksichtslos die gewaltigen Herden dezimiert wurden, weil die Häute der Tiere begehrt sind. Angewidert von diesem blutigen Geschäft beschliesst er endlich, keine Büffel mehr zu schiessen, sondern sich als Viehzüchter zu versuchen. Als seine Rinder jedoch eines Tages einer in Panik geratenen Büffelherde zum Opfer fallen, gelingt es dem ehemaligen Scharfschützen Charly Gilson, McKenzie umzustimmen. Gilson will mit Büffelhäuten das grosse Geld machen, aber er hat wenig Ahnung von der Jagd. Darum braucht er einen erfahrenen Partner. McKenzie sucht sich seine Mannschaft zusammen: seinen alten Gefährten "Holzbein" und Jimmy, einen jungen Indianer. Doch die Zusammenarbeit mit Gilson wird zu einem Problem, denn er gehört zu jenen Weissen, die Indianer nicht akzeptieren. So tötet er einen Sioux und zwingt dessen junge Begleiterin mit ihm zu gehen, da er im Lager nicht ohne Frau sein will. Genauso rücksichtslos, wie er die Büffel abschiesst, setzt er sich auch über die Gefühle der Indianerin hinweg. McKenzie bedauert es bald, sich mit Gilson eingelassen zu haben; er empfindet nicht nur Mitleid mit der jungen Indianerin, sie gefällt ihm mehr, als er wahrhaben will. Vor allem aber empört es ihn, wie wenig Gilson ein Menschenleben bedeutet. Von Tag zu Tag wachsen die Spannungen zwischen den beiden, bis schliesslich McKenzie nach einem heftigen Streit nachts heimlich das Lager mit der Indianerin verlässt.Als "Holzbein" Gilson daran hindern will, McKenzie zu verfolgen, bezahlt er dafür mit dem Leben. McKenzie bringt die junge Squaw zurück in ihr Reservat und bemüht sich selbstlos, den Indianern zu helfen. Doch sein ehemaliger Partner kommt ihm auf die Spur. Gilson überrascht McKenzie in einer Felsenhöhle, wo dieser mit der Indianerin vor dem einbrechenden Nachtfrost Zuflucht gesucht hat. Schon bei Sonnenaufgang kommt es am nächsten Tag zum grossen Show-down ... (ARD Presse)
Reviews in German: "... Schonungslose Abrechnung mit US-Mythen" (TV Spielfilm)

«... Kritischer Western mit krass realistischer Brutalität» (tele 21/2011)
Remarks and general Information: "Die letzte Jagd" lief in den deutschen Kinos unter dem Titel "Satan im Sattel". Der Film beweist, "wie ... überlegen Brooks die Gesetze des Western zu beachten, wie verständig er die Attraktionen des Genres mit moralischen und politischen Implikationen zu verbinden weiss" (Uwe Nettelbeck).
Brooks, durch Filme wie "Die Saat der Gewalt", "Die Katze auf dem heissen Blechdach" oder "Kaltblütig" international bekannt geworden, drehte seine eindringlichen Bilder u. a. im Badlands-National-Park an der Grenze von South Dakota und Nebraska während der alljährlich notwendigen Abschüsse aus der sorgsam gehegten grössten Büffelherde der USA durch erfahrene staatliche Jäger.

Robert Taylor, der romantische Held der 30er- und 40er-Jahre, der elegante und ritterliche Liebhaber überlässt hier den sympathischen Part Kollege Stewart Granger, dem exzellenten Protagonisten des Mantel-und-Degen-Films. Der 44-jährige Taylor spielt den hassenswerten sadistischen Büffeljäger, skrupellosen Indianerkiller und Frauenverächter überzeugend mit eiskalter Gelassenheit und zynischer Attitüde." (Walter Greifenstein, BR-Presse)

«Ein Western, der dunkle Seiten der amerikanischen Geschichte aufschlägt. Die Jagdaufnahmen entstanden in amerikanischen Nationalparks bei den alljährlich notwendigen Abschüssen in den sonst sorgfältig gehegten Herden.» (rbb Presse)

Laster der Menschheit (Human vice), Directed by: Rudolf Meinert,Germany - 1927
Production: Internationale Film AG (IFA), Berlin - Director: Rudolf Meinert - Scenario: Leo Birinski - Director of Photography: Ludwig Lippert - Composer: Willy Schmidt-Gentner - Art Director: Robert A. Dietrich - Cast: Asta Nielsen Tamara - Die Sängerin - Carla Meissner - Sibylle Lerchenfeld - Eberhard Leithoff - Eliza La Porta Maleine - Das Experiment - Werner Krauss Cook - Charles Willy Kayser - Trude Hesterberg - Maria Forescu Li - Ekkehard Arendt - Alfred Abel -
Reviews in German: Ein Film à la Mode im Stil des Gesellschaftsdramas der Ende Zwanziger Jahre, vorwiegend in den Interieurs der Villen und Salons gedreht. Bemerkenswert ist eine Theaterinszenierung im Film, wo Asta Nielsen die Salom spielt. Es ist weitgehend ihr faszinierendes Gebärdenspiel, das den Film prägt. Alfred Abel als personifizierte Boosheit, erfrischen Elizza La Porta als Maleine und in der Rolle der Dienerin Li Maria Forescu. Als Ganzes aber von der Inszenierung ohne besondere Originalität. (lhg 2007)

Le bagne des gosses Directed by: nicht genannt,France - 1907
Production: Pathé Frères, Paris -

Le chapeau de Madame Directed by: nicht genannt,France - 1907
Production: Société des Etablissements L. Gaumont -

Le petit Jules Verne Directed by: nicht genannt,France - 1907
Production: Pathé Frères, Paris -

Le scarabée d'or Directed by: Segundo de Chomón,France - 1907
Production: Pathé Frères, Paris - Director: Segundo de Chomón - Director of Photography: Segundo de Chomón -

Les Apaches du Far-West Directed by: nicht genannt,France - 1907
Production: Pathé Frères, Paris -

Les faux-monnayeurs Directed by: nicht genannt,France - 1907
Production: Pathé Frères, Paris -

Les pêcheries en thon en Sicile Directed by: nicht genannt,France - 1907
Production: Pathé Frères, Paris -

Text?Luci del Varietà (Variety Lights, Lights of Variety), Directed by: Alberto Lattuada,Italy - 1950
Production: Capitolium Film - Director: Alberto Lattuada - Federico Fellini - Scenario: Tullio Pinelli - Federico Fellini - Ennio Flaiano - Alberto Lattuada - Director of Photography: Otello Martelli - Composer: Felice Lattuada - Art Director: Aldo Buzzi - Cast: Gina Mascetti - Giulietta Masina Melina - Carlo Romano - Dante Maggio - Folco Lulli - Silvio Bagolini - John Kitzmiller - Carla de Poggio Liliana - Peppino de Filippo Checco Dalmonte - Franca Valeri -

Text?Mabel's busy day Directed by: Mabel Normand,USA - 1914
Production: Keystone Film Company - Distribution: Mutual Film - Producer: Mack Sennett - Director: Mack Sennett - Mabel Normand - Director of Photography: Frank D. Williams - Cast: Harry McCoy Hot Dog Thief - William Hauber Customer - Alice Howell Spectator - Edgar Kennedy Tough Hot Dog Customer - Henry Lehrman Spectator - Grover Ligon Vendor - Wallace MacDonald Spectator - Frank Opperman Spectator - Mack Sennett Customer - Al St. John Policeman - Edwin Frazee Freeloader - Charley Chase Spectator - Mabel Normand Mabel - Slim Summerville Policeman - Dan Albert Vendor / Spectator - Chester Conklin Police Sergeant - Charles Avery Policeman - Billie Bennett Spectator - Charles Bennett Spectator - Charles Chaplin Tipsy Nuisance - Glen Cavender Customer - Helen Carruthers Spectator -

Text?Mabel's strange predicament (Hotel Mixup, Pajamas (Working title)), Directed by: Mabel Normand,USA - 1914
Production: Keystone Film Company - Distribution: Mutual Film - Producer: Mack Sennett - Director: Mabel Normand - Scenario: Henry Lehrman - Director of Photography: Frank D. Williams - Hans F. Koenekamp - Cast: Harry McCoy Mabel's Admirer - Henry Lehrman Guest in lobby - Sadie Lampe Hotel Guest - Billy Gilbert Bellman - Frank Cooley Hotel Manager - Chester Conklin Husband - Alice Davenport Wife - Al St. John Bellboy - William Hauber Hotel Guest - Mabel Normand Mabel - Charles Chaplin Drunk -

Text?Maciste imperatore Directed by: Guido Brignone,Italy - 1924
Director: Guido Brignone - Cast: Bartolomeo Pagano Maciste - Lola Romanos - Elena Sangro - Gero Zambuto -

Madame a ses vapeurs Directed by: nicht genannt,France - 1907
Production: Pathé Frères, Paris - Cast: Max Linder Liebhaber (--??--) -

Madame de Thèbes (The Son of Destiny), Directed by: Mauritz Stiller,Sweden - 1915
Production: AB Svenska Biografteatern - Distribution: AB Svenska Biografteaterns Filmbyrå - Director: Mauritz Stiller - Scenario: Martin Jørgensen - Louis Levy - Director of Photography: Julius Jaenzon - Cast: Carl Apolloff parlamentsledamot - Albert Ståhl parlamentsledamot - Thure Holm parlamentsledamot - Georg Fernquist åhörare på balkongen i parlamentet - Ernst Eklund Roberts vän - Otto Malmberg parlamentsledamot - Albin Lavén von Volmar, baron, politiker - Ragna Wettergreen Ayla, zigenerska, känd som spåkvinnan ''Madame de Thèbes'' - Doris Nelson Ayla als Kind - Karin Molander Louise, von Volmar daughter - William Larsson Max - Nicolai Johannsen Graf Robert, Aylas son - Märta Hallden Gräfin Julie - John Ekman Aylas Vater -

Le malibran Directed by: Sacha Guitry,France - 1943
Director: Sacha Guitry - Director of Photography: Fjodor Burgasov -

Text?The Man in Grey Directed by: Leslie Arliss,Great Britain - 1943
Director: Leslie Arliss - Scenario: Leslie Arliss - Cast: Stewart Granger -

Text?The man who came back Directed by: Charles Weston,Great Britain - 1915
Production: Regent Film - Director: Charles Weston - Cast: Arthur Finn -

The Masquerader (Putting One Over, The Female, The Female Impersonator, The Perfumed Lady, The Picnic), Directed by: Charles Chaplin,USA - 1914
Production: Keystone Film Company - Distribution: Mutual Film - Producer: Mack Sennett - Director: Charles Chaplin - Scenario: Charles Chaplin - Director of Photography: Frank D. Williams - Cast: Frank Dolan Boy - Dixie Chene Actress - Glen Cavender Other Director - Vivian Edwards Actress - Billy Gilbert Cameraman - Grover Ligon Actor - Gene Marsh Actress - Mabel Normand Actress Outside Studio - Frank Opperman Actor - Helen Carruthers Actress - Billie Bennett Actress - Cecile Arnold Actress - Charles Chaplin Film Actor / Beautiful Stranger - Charley Chase Actor - Minta Durfee Leading Lady - Harry McCoy Actor - Charles Murray Film Director - Fritz Schade (--??--) - Chester Conklin Film Actor - Jess Dandy Actor / Villain - Dan Albert Cameraman - Roscoe 'Fatty' Arbuckle Film Actor -

Il Miracolo di San Gennaro Directed by: Luciano Emmer,Italy - 1948
Director: Luciano Emmer -

Mocny Cłowiek Directed by: Henryk Szano,Poland - 1929
Director: Henryk Szano -

Text?Modern Times Directed by: Charles Chaplin,USA - 1936
Production: United Artists - Producer: Charles Chaplin - Director: Charles Chaplin - Assistant Director: Carter de Haven - Henry Bergman - Scenario: Charles Chaplin - Director of Photography: Roland H. Totheroh - Ira H. Morgan - Composer: Charles Chaplin - Art Director: Russell Spencer - Charles D. Hall - Cast: Myra McKinney - Murdoch McQuarrie - Louis Natheaux - Ted Oliver - John Rand - Cecil Reynolds - Tiny Sandford Big Bill/Arbeiter - Richard Alexander (AKA Dick Alexander) - Sam Stein Vorarbeiter - Juana Sutton - Hank Mann - Fred Maltesta - Henry Bergman Cafébesitzer - Stanley Blystone Sheriff Couler - Charles Chaplin Ein Arbeiter - Chester Conklin Mechaniker - Heinie Conklin - Allan Garcia Fabrikbesitzer - Paulette Goddard Gamine - Lloyd Ingraham - Walter James - Edward Kimball - Edward J. Le Saint - Jack Low - Wilfred Lucas - Gloria DeHaven Gamin's Sister (/xx/) -
Synopsis in German: Charlie ist Fließbandarbeiter in der Fabrik. Mit zwei riesigen Schraubenschlüsseln bewaffnet, hat er so lange den immer gleichen Handgriff auszuführen, bis er überschnappt und in euphorischem Wahnsinn die ganze Fabrik auf den Kopf stellt. Er landet in einer Nervenheilanstalt. Bei der Entlassung gibt man ihm den Rat, künftig jede Aufregung zu vermeiden. Auf der Straße gerät er in eine Demonstration von Arbeitslosen und wird prompt als vermeintlich gefährlicher Kommunist inhaftiert. lm Gefängnis holt er sich unfreiwillig einen Kokainrausch und fühlt sich plötzlich so stark, dass er im Alleingang eine Häftlingsrevolte niederschlägt. Wegen guter Führung wird er entlassen. Er findet Anstellung in einer Werft, wo er versehentlich ein großes Schiff vom Stapel Iässt. Wieder steht er auf der Straße und jetzt sehnt er sich nach dem ruhigen Gefängnisleben zurück. Um festgenommen zu werden, nimmt er einen Brotdiebstahl auf sich, den in Wirklichkeit ein junges Mädchen begangen hat. Keiner glaubt ihm. Doch er erzwingt seine Festnahme, indem er in einer Cafeteria eine große Zeche nicht bezahlt. lm Polizeiwagen trifft er das Mädchen wieder. Durch einen kleinen Verkehrsunfall werden sie aus dem Wagen geschleudert und fliehen. Von nun an sind sie unzertrennlich. Charlies nächste Beschäftigung als Nachtwächter in einem Kaufhaus dauert nur eine Nacht. In Einbrechern erkennt er Kameraden aus dem Gefängnis wieder, bewirtet sie mit Sekt und wird am nächsten Morgen von der Polizei geholt. Nach seiner Entlassung wird er in einem Tanzcafé, in dem seine Freundin als Tänzerin auftritt, als singender Kellner angestellt. Aber die beiden müssen wieder fliehen, als die Fürsorge das Mädchen festnehmen will.... (ARTE Presse)
Reviews in German: "Beim Fliessbandterror verliert er die Nerven, aber nicht die Formen: plötzlich schwebt er mit verzückt-graziösen Sprüngen, zierlich wie eine Ballettprinzessin, durch die Fabrikhallen. Charlie läuft nicht Amok, er tanzt Amok. Im Total- und Brutalkapitalismus der Fabrik ist er der einzige und letzte Sensible. Während die Kollegen, allesamt klobige Gesellen, in der Mittagspause stumpf an ihren Stullen kauen, kämpft Charlie den Kampf mit dem Fliessband pantomimisch weiter. So überragt Charlie mit Zwergencharme seine plumpe Umwelt: Lumpenaristokrat und Herrenmensch, kein hilflos-sentimentaler Clown." (Benjamin Henrichs, SZ, 1972) Das "Lexikon des Internationalen Films" schreibt: "Eine Tragikomödie von bitter-ironischer Schärfe; mit einfachsten Mitteln, viel Bildwitz und Galgenhumor gestaltet, setzt der Film die vitalen Bedürfnisse des Menschen gegen die übertriebene Rationalisierung und Mechanisierung des Lebens." Und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung": "Selten genug vermag ein Kintopp so zu erheitern und gleichzeitig Rührung, Erschütterung und Mahnung zu sein ...".
Remarks and general Information: " Mit bitterer Präzision fängt der Film die Monotonie der Fließbandarbeit ein. Eine riesige Maschine, die Charlie erfasst, zeigt die Bedrohung des Menschen. "'Moderne Zeiten' ist die Geschichte der Industrie, des privaten Unternehmertums, der Kreuzigung der Menschheit auf ihrer Jagd nach dem Glück.", sagt Chaplin über seinen Film, der einer der wenigen Hollywood-Filme der 30er Jahre ist, die sich mit den Problemen der Industriegesellschaft ernsthaft auseinandersetzen. Autor, Regisseur, Komponist und Produzent Chaplin schuf eine eigenwillige Mischung aus Stumm- und Tonfilm. Chaplin, der das Aufkommen des Tonfilms als Bedrohung für die Kinokunst empfand, verweigert darin seinem Tramp weiter das Wort und setzt stattdessen einzig auf Gestik und Mimik als Ausdrucksmittel. Nur einmal öffnet der Tramp Charlie den Mund: um in einem Phantasiekauderwelsch als Tellerwäscher ein Lied vorzutragen. Die Verwendung des Tons ist in diesem Film hingegen negativ besetzt: Die Maschinen lärmen, die Stechuhr piepst, der Fabrikdirektor brüllt. Immer steht der Ton für Macht und Kontrollausübung, für das Unwirtliche und Menschenfeindliche der Maschinenwelt." (Arte Presse) Der Filmhistoriker und Chaplin-Biograf Georges Sadoul notierte 1965: "Mit den Jahren gewinnt 'Moderne Zeiten' immer mehr an Kraft und Homogenität". Und die Zeitung "France Soir" meinte 1972: "Dieser Film von gestern ist ein Film von morgen". "Moderne Zeiten" entstand in den Jahren 1934/35 unter dem Eindruck der Weltwirtschaftskrise, die Chaplin nicht nur in den USA, sondern auf einer Weltreise auch in anderen Ländern studiert hatte. Chaplins Meisterwerk aus dem Jahre 1936 zeigt den unsterblichen Tramp im Räderwerk der Industriemaschinerie und zeichnet in Bildern von abgründiger Komik eine Arbeitswelt, die einem Albtraum gleicht. Der über siebzig Jahre alte Film ist heute noch so aktuell wie die Tagesnachrichten; Chaplins "Moderne Zeiten" sind die Zeiten von Arbeitslosigkeit, Streik und Aussperrung; von Produktionsmaximierung, Rationalisierung und Automatisierung. Der Film handelt von Drogen- und Wohnungsproblemen; von totaler Kontrolle des Individuums, öffentlicher Hysterie bei der Verfolgung vermeintlicher Staatsfeinde; und von der staatlichen Fürsorge, der man entfliehen muss, wenn man den Weg zu sonnigeren Horizonten finden will. Als "Moderne Zeiten" herauskam, lag der Beginn der Tonfilmzeit schon mehr als ein halbes Dutzend Jahre zurück, aber wie schon in "Lichter der Großstadt" verweigert Chaplin sich auch hier dem Sprechfilm, es sei denn, Sprache bietet sich ihm als Pointe an, wie in Stimmen von Fernsehschirmen, Schallplatten und aus Radios. In Deutschland kam "Moderne Zeiten" erst 1956 in die Kinos. "Unter den Meisterwerken sind die,Moderne Zeiten' wiederum das Meisterwerk", schrieb der Kritiker Hellmuth Karasek zur Wiederaufführung der Chaplin-Werke 1972. (BR Presse)

Eine moderne Ehe Directed by: Johann Schwarzer,Austria - 1907
Production: Saturn Film Wien - Producer: Johann Schwarzer - Director: Johann Schwarzer --??-- -

Text?Das Mädchen ohne Vaterland Directed by: Urban Gad,Germany - 1912
Production: Deutsche Bioscope GmbH., Berlin - Projektions-AG Union (PAGU) - Director: Urban Gad - Scenario: Urban Gad - Director of Photography: Guido Seeber - Cast: Fred Immler - Paul Meffert General Czepow, Festungskdt. - Asta Nielsen Zidra - Max Wogritsch Lt. Sergej Ipanoff -
Synopsis in German: In den Gebirgswäldern am Balkan liegt eine kleine aber wichtige Grenzfestung, die der Feind zur Eroberung ausspionieren möchte. Als Spionin von durchschlagender Wirkung wird eingesetzt Zidra, die schönste Blüte eines Zigeunerstammes. (www.filmportal.de)

Nach dem Gesetz (In the Eyes of the Law), Directed by: Willy Grunwald,Germany - 1919
Production: Cserépy-Film Co. GmbH., Berlin N° 101 - Director: Willy Grunwald - Based on : Anton Strandberg - Director of Photography: Max Lutze - Art Director: Siegfried Wroblewsky - Cast: Otz Tollen Erich Waler, Arzt - Bernhard Goetzke Kriminalinspektor - Georgine Sobjeska Frau Waler, Sonja und Erichs Mutter - Henri Peters-Arnolds Wedels Sohn - Asta Nielsen Sonja Waler, Journalistin - Fritz Hartwig Arthur Wolf, Journalist - Theodor Loos Albert Holm, Arzt - Wilhelm Kaiser-Heyl Professor Wedel - Guido Herzfeld Heere, Wucherer -
Synopsis in German: Freundin eines Erfinders tötet, um für ihn an Geld zu kommen und wird dafür verurteilt. (German Early Cinema Database)

The new janitor Directed by: Charles Chaplin,USA - 1914
Production: Keystone Film Company - Distribution: Mutual Film - Producer: Mack Sennett - Director: Charles Chaplin - Scenario: Charles Chaplin - Director of Photography: Frank D. Williams - Cast: Al St. John Elevator Boy - Fritz Schade - Minta Durfee - John Francis Dillon Villainous Manager - Glen Cavender Luke Connor, gambler - Charles Chaplin The Janitor - Jess Dandy Bank President - Frank Hayes Accountant - Peggy Page Secretary -

No greater glory Directed by: Frank Borzage,USA - 1934
Director: Frank Borzage - Cast: George P. Breakston - Jimmy Butler - Jackie Searl -

Text?Noah's Ark Directed by: Darryl F. Zanuck,USA - 1929
Production: Warner Bros. Pictures, Inc. - Associate Producer: Darryl F. Zanuck /xx/ - Director: Darryl F. Zanuck - Michael Curtiz - Scenario: De Leon Anthony - Anthony Coldeway - Director of Photography: Barney McGill - Hal Mohr - Composer: Alois Reiser (/xx/) - Louis Silvers (/xx/) - Editor: Harold McCord - Art Director: Anton Grot - Special Effects: Fred Jackman - Weiteres Team: Henry Blanke Technician - Cast: Malcolm Waite The Blakan / Shem - Anders Randolf Der Deutsche / Anführer der Soldaten - George O'Brien Travis / Japheth - Guinn Williams Al / Ham - John Wayne Komparse (/xx/) - William V. Mong Wirt / Wache - Paul McAllister Priester / Noah - Noah Beery jr. Nickoloff / König Nephiliu - Joe Bonomo Soldat (/xx/) - Dolores Costello Mary / Miriam - Nigel de Brulier Soldate / Hohepriester - Louise Fazenda Hilda / Tavern Girl - Otto Hoffman Händer - Noble Johnson Broker - Armand Kaliz Der Franzose / Führer der königlichen Wache - Myrna Loy Tänzerin / Sklavin - Noah Beery sr. -
Reviews in German: "In Realität eigentlich zwei Filme, die miteinander verwoben sind: die Geschichte des 'Amerikaners in Paris" Travis und der deutschen Tänzerin Mary in Frankreich bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges und die Geschichte der Arche Noah als der Rettung aus dem Gottesgericht der Sintflut. NOAH'S ARK ist aber auch ein interessantes Beispiel für den Zeitenwandel am Ende der Stummfilmzeit: wohl wegen des Erfolgs des ersten Tonfilm THE JAZZ SINGER drehte Michael Curtiz einige Sequenzen des Stummfilms mit Dialogen, aber das neue Medium bringt die Dynamik des Stummfilms zu einem Halt: die Schauspieler wirken plötzlich wie versteinert, wegen den technischen Einschränkungen des Vitaphone-Systems können sie ihre Dialoge nur ganz langsam und mit jeder Silbe deutlich betont sprechen. Der Film zeigt auch, warum viele der Stummfilmstars wie Dolores Costello an der neuen Technik des Tonfilms scheiterten.
Im Gegensatz zu der biblischen Geschichte wirken die Szenen aus der Gegenwart
unzusammenhängend, es fehlt an einer wirklichen Dramaturgie, und - obwohl in manchem an Griffith's INTOLERANCE erinnernd, fehlt der Superproduktion aus dem Ende der Zwanziger Jahre die filmische Dynamik. Die visuelle Umsetzung der Sintflut wirkt auch heute noch beeindruckend, in ihrer Kombination von
Miniaturen, Doppelbelichtungen und grossen Sets, mit einer geschickten Massenchoreographie.

Eine filmische Kuriosität ist Curtiz' ARCHE NOA geblieben, auch wenn nicht nur die Technik heute etwas antiquiert wirkt: Die Realität hat zweifellos die Botschaft des Films eingeholt: Was der Priester am Ende verkündet, dass die blutigen Schlachtfelder Europas (des Ersten Weltkrieges) ebenso wie die Wasser der Sintflut die Sünden der Menschheit weggespült haben und dass der Friedensschluss Gottes Regenbogen im Himmel sei - das wurde schon zehn Jahre später zur Grossen Illusion..." (lhg 2004)

Text?L' Odissea Directed by: Giuseppe de Liguoro,Italy - 1911
Production: Milano Film, Milano - Director: Francesco Bertolini - Giuseppe de Liguoro - Adolfo Padovan -
Reviews in German: sehr statisch wirkende Verfilmung der Odyssee nach Homer. In der erhalten gebliebenen Fassung sind die einzelnen Tableaus u.a. Der Abschied des Odysseus; Odysseus mit seinen Gefährten verlässt das brennende Troya; der Kampf gegen den einäugigen Zyklopen, Die Sirenengesänge der ...; Die Durchfahrt bei Scilla und Charibdis; Die Freier um "Frau Odysseus"; die Heimkehr des Odysseus und der Kampf gegen die Freier. Rekonstruierte Fassung des Films in Pordenone 2006 Dauer 43 Minuten (784 meter bei 16 b/s)

Pain à la campagne Directed by: nicht genannt,France - 1907
Production: Pathé Frères, Paris -

Text?Papirosnitsa ot Mosselproma (The Cigarette Girl of Mosselprom, The Cigarette Girl from Moscow), Directed by: Jurij Zheljabuzhskij,USSR - Sovjet Union - 1924
Production: Mezhrabpom-Rus - Director: Jurij Zheljabuzhskij - Scenario: Aleksej Fajko - Fjodor Ozep - Director of Photography: Jurij Zheljabuzhskij - Art Director: Vladimir Balljuzek - Sergej Kozlovskij - Make-Up: N Sorokin - Cast: Naum Rogozhin - N Vizhnjak - Mikhail Zharov - Galina Kravchenko Filmschauspielerin - Leonid Baratov Barsov-Aragonskij, Regisseur - M Tsibulskij Oliver Mac-Bride, Amerikaner - Nikolaj Tsereteli Latugin, Kameramann - Julia Solntseva Zina Vesenina - Igor Ilinskij Nikodim Mitjushin - Anna Dmokhovskaja Maria Ivanova Rybcova - Nikolaj Prozorovskij -
Synopsis in German: Mehrere Handlungstränge verweben sich zu einer Geschichte um die Zigarettenverkäuferin Zina Veselina: der dicke, fettte Amerikaner Oliver Mac-Bright landet mit seinem Flugzeug in Moskau und will das Leben in der neuen Sowjet-Union erkunden. Bei der hübschen Zina kauft er sich eine Packung Zigaretten und gibt ihr dafür eine Fünf-Dollar-Note. Ihr heimlicher Verehrer, der Buchhalter und Nichtraucher Nikodim Mitjushin, hortet zu Hause all die vollen Zigarettenschachterln, die er täglich bei ihr kauft..., und dann gibt es noch ein Filmteam mit dem Kameramann Latugin, der sich in Zina verguckt hat. Zina wird schliesslich als Filmstar engagiert, aber Latugin verpatzt die Aufnahmen und wird mit seinem "Star" gefeuert, Mac-Bright lässt sich von Zina die neueste Moskauer Mode-Kollektion vorführen, Nikodim - in der Zwischenzeit eher gegen seinen Willen mit seiner Kollegin Maria Ivanova verlobt - vermutet plötzlich ein Mordkomplex und mobilisiert die Polizei: doch die "Leiche im Koffer" entpuppt sich als ein Schaufensterpuppe. Schliesslich soll er auch noch dank seiner Sprachkenntnisse für Mac-Bright um die Hand Zinas anhalten, übersetzt aber geflissentlich alles falsch und verpatzt auch diese Geschichte. Am Schluss reist der Amerikaner ab, Zina ist wieder Zigarettenverkäufeerin bei Mosselprom, Nikodim und Maria Ivanova sind ein ehrenwertes Ehepaar, Latugin immer noch auf der Suche nach Zina, denn er soll einen Film über das Leben im neuen Moskau drehen. Aus der Strassenbahn heraus entdeckt er Zina bei Mosselprom, springt aus dem Fenster der fahrenden Tram, ein Polizist führt die ganze Gesellschaft aufs Revier ("Es ist verboten, aus dem Fenster der fahrenden Tram zu springen!") - endlich heiraten die beiden und drehen den Film "Die Zigarettenverkäuferin bei Mosselprom" ...
Reviews in German: Burleske Komödie um die Abenteuer der hübschen Zigarettenverkäuferin Zina im Moskau der 20er Jahre, ein recht chaotisches Durcheinander verschiedener Handlungsstränge mit sehr spontan wirkenden Einfällen. Man spürt noch sehr viel von der Aufbruchstimmung, die im damaligen Moskau geherrscht haben muss, fernab jeglicher Ideologie herrscht fröhliche Anarchie nicht nur in der Handlung, sondern auch in der Inszenierung des Films.

Text?Party Girl Directed by: Nicholas Ray,USA - 1958
Production: Metro-Goldwyn-Mayer - Producer: Joe Pasternak - Director: Nicholas Ray - Scenario: George Wells - Story: Leo Katcher - Director of Photography: Robert Bronner Cinemascope - Composer: Jeff Alexander - Nicholas Brodszky - Art Director: Randall Duell - William A. Horning - Costume Design: Helen Rose - Make-Up: William Tuttle - Anderes... (94): Richard Pfefferle - Cast: Robert Taylor Thomas Farrell - Kent Smith Jeffrey Stewart - Carmen Phillips Ricos Secretary (/xx/) - David Opatoshu Lou Forbes - Patrick McVey Detective O'Malley - Claire Kelly Geneviève - John Ireland Louis Canetto - Lee J. Cobb Rico Angelo - Lewis Charles Danny Rimett - Cyd Charisse Vicki Gaye - Corey Allen Cookie La Motte - Barrie Chase Showgirl (/xx/) -
Synopsis in German: Chicago Ende der 30er Jahre. Der Staranwalt Thomas Farell wäscht mit großem Erfolg die Westen dunkler Gestalten aus dem Milieu rein. Rico Angelo, skrupelloser Gangsterboss, bezahlt ihn dafür, seine wegen Mordes angeklagten Handlanger zu verteidigen und einen Freispruch zu erwirken. Auf einer Party bei Angelo lernt der Anwalt die Revuetänzerin Vicki Gaye kennen. Er wirft ihr vor, sich als 'Partygirl' aushalten zu lassen. Und er lasse sich als Anwalt aushalten, gibt Vicki zurück. Nach dem Eingangsgefecht kommt es zwischen den beiden zur Annäherung. Farrel hat seine Behinderung - er hinkt seit der Kindheit infolge eines Unfalls - mit seinem kometenhaften beruflichen Aufstieg zu kompensieren versucht. Dabei ist ihm jedes Mittel recht gewesen, nur bei Frauen hat es nicht funktioniert... Farrell will mit Vicki ein neues Leben anfangen und dem Milieu den Rücken kehren. Doch Rico Angelo lässt ihn nicht so einfach gehen. Zum einen weiß Farrell zu viel, zum anderen möchte Rico seine Dienste als glänzender, mit allen Wassern gewaschener Verteidiger nicht missen. Als Rico droht, Vicki etwas anzutun, gibt Farrell nach. Bei der nächsten Verhandlung jedoch gelingt dem Angeklagten die Flucht. Farrell selbst steht in Verdacht, einen Geschworenen bestochen zu haben und kommt ins Gefängnis. Leicht könnte er Rico Angelo und seine Bande verpfeifen, aber Farrell riskiert lieber 20 Jahre, als Vicki in Gefahr zu sehen... (ARD Presse)
Reviews in German: "Ein Gangsterdrama, das beträchtliche Zugeständnisse an die Schaulust des Publikums macht, dafür seine interessanten Ansätze einer vertieften menschlichen Aussage nur halb ausnützt. In der Behandlung sittlicher Werte unbefriedigend." (Filmberater, III-IV)
Remarks and general Information: "Nicolas Ray debütierte in den späten 40-er Jahren mit dem Film Noir ('Sie leben bei Nacht', 1948/49; 'Ein einsamer Ort', 1949; 'On dangereous ground', 1952). Der non-konformistische Regisseur war aber auch in anderen Filmgenres kreativ ('Johnny Guitar', 1954; '...denn sie wissen nicht, was sie tun', 1955). Mit Vorliebe stellte er verzweifelte, oft aggressive gesellschaftliche Außenseiter in den Mittelpunkt. Seine Figur des berühmt-berüchtigten Strafverteidigers, gespielt von Robert Taylor, der seine moralischen Wertvorstellungen dem gesellschaftlichen Aufstieg geopfert hat, ist ebenfalls eine gebrochene. Wie oft in seinen Filmen, paart Ray auch in dem späten 'Partygirl' eine Kriminalgeschichte mit romantischen und melodramatischen Aspekten. Mit der Figur der Vicki zeichnet er eine gerade, starke Frau, die nicht nur Geliebte, sondern echte Partnerin ist. Die von Cyd Charisse getanzte Leopardennummer ist im Rahmen des Hay-Codes zwar sittlich korrekt, aber doch ziemlich sexy! Farrells Widersacher Rico Angelo wird von einem glänzenden Lee J. Cobb gespielt, Spezialist für Bösewichte und exzellenter Nebendarsteller. In der Regie assistierte Nicholas Ray übrigens der älteste Sohn von Erich von Stroheim." (arte Presse)

Text?The Pawnshop Directed by: Charles Chaplin,USA - 1916
Production: Lone Star Corporation - Distribution: Mutual Film - Producer: Charles Chaplin - Henry P. Caulfield - Director: Charles Chaplin - Scenario: Charles Chaplin - Director of Photography: William C. Foster - Roland H. Totheroh - Cast: Frank J. Coleman Policeman - Charlotte Mineau Customer - Wesley Ruggles Client with Ring - John Rand Pawnshop Assistant - Edna Purviance His Daughter - James T. Kelley An Old Actor - Charles Chaplin The New Employee - Eric Campbell A Thief - Henry Bergman The Pawnbroker - Albert Austin Customer -

Text?Per qualche Dollaro in più (For a few dollars more, For some Dollars more), Directed by: Sergio Leone,Italy, Germany, Spain - 1965
Director: Sergio Leone - Scenario: Luciano Vincenzoni - Fulvio Morgella - Sergio Leone - Director of Photography: Massimo Dallamano - Composer: Ennio Morricone - Cast: Panos Papadopoulos - Mario Brega - Aldo Sambrell - Kurt Zips - Gian Maria Volonte Indio - Werner Abrolat - Lee Van Cleef Colonel Mortimer - Gigi Pistilli Groggy - Klaus Kinski Wild - Josef Egger Prophet - Clint Eastwood Monco - Antonio Molino Rojo Frisco, Member of Indios Gang (/xx/) -
Reviews in German: "Hier präsentiert sich ein europäischer Western, der mühelos das Gros der amerikanischen Produktionen in die Ecke stellt."(Filmbeobachter) "Düster und gradlinig" (Gong) "Westernepos der Superklasse !" (lhg)

Præsten fra havet Directed by: Fritz Magnussen,Danmark - 1918
Production: Dansk Film Co. - Director: Fritz Magnussen - Scenario: Martin Jørgensen - Louis Levy - Director of Photography: Louis Larsen - Cast: Axel Boesen - Oscar Nielsen Janus Kruse - Augusta Blad Britta - Fritz Lamprecht Biskop Martens - Gudrun Bruun Stephensen Agnete, Warmings Tochter - Cajus Bruun Konsul Warming - Olaf Fønss Pastor Strøm -

Preston and District Role of Honour Directed by: N. N.,Great Britain - 1915
Production: Will Onda's Pictures - Director: N. N. -

Raggio di Sole (Sunbeam), Directed by: N. N.,Italy - 1912
Production: Società Anonima Ambrosio, Torino - Producer: Arturo Ambrosio - Director: N. N. - Story: Arrigo Frusta -

Robinetta presa per Nikilista Directed by: N. N.,Italy - 1913
Production: Società Anonima Ambrosio, Torino - Distribution: Società Anonima Ambrosio, Torino - Producer: Arturo Ambrosio - Director: N. N. - Cast: Filippo Castamagna - Cesare Gravina - Lia Negro - Armand Pouget - Dario Silvestri - Angelo Vestri - Nilde Baracchi Robinette -

Schatten der Weltstadt Directed by: Willi Wolff,Germany - 1925
Director: Willi Wolff - Scenario: Robert Liebmann - Willi Wolff - Art Director: Otto Erdmann - Cast: Harry Lamberts-Paulsen -

Sklavenmarkt Directed by: Johann Schwarzer,Austria - 1907
Production: Saturn Film Wien - Producer: Johann Schwarzer - Director: Johann Schwarzer --??-- -

Text?Den sorte drøm Directed by: Urban Gad,Danmark - 1911
Production: Fotorama, Aarhus - Distribution: Fotorama, Aarhus - Director: Urban Gad - Scenario: Urban Gad - Director of Photography: Adam Johansen - Cast: Asta Nielsen Stella, Kunstreiterin - Gunnar Helsengreen Adolf Hirsch, Juwelier - Ellen Gottschalch - Ellen Feldmann - Peter Fjelstrup - Ellen Holm - Valdemar Psilander Johann Graf von Waldberg -

The star boarder Directed by: George Nichols,USA - 1914
Production: Keystone Film Company - Distribution: Mutual Film - Producer: Mack Sennett - Director: George Nichols - Scenario: Craig Hutchinson - Director of Photography: Frank D. Williams - Cast: Jess Dandy Boarder - Wallace MacDonald Boarder - Rube Miller Boarder - Lee Morris Boarder - William Nigh Boarder - Al St. John Boarder - Phyllis Allen Boarder - Billy Gilbert Boarder - Harry McCoy Boarder assisting with magic lantern show - Hank Mann (--??--) - Edgar Kennedy Landlady's Husband - Gordon Griffith The Son - Minta Durfee Landlady - Alice Davenport Landlady's Friend - Charles Chaplin The Star Boarder -

Strange Love of Molly Louvain (The Tinsel Lady, Tinsel Girl), Directed by: Michael Curtiz,USA - 1932
Director: Michael Curtiz - Scenario: Brown Holmes - Erwin Gelsey - Director of Photography: Robert Kurrle - Editor: James Morley - Art Director: Robert M. Haas - Cast: Thomas E. Jackson - Mary Doran Dance hall girl - Charles B. Middleton Captain Slade - Evalyn Knapp Sally - Frank McHugh Skeets - Leslie Fenton Nicky Grant - Guy Kibbee Pop - Richard Cromwell Jimmy Cook - Ann Dvorak Molly Louvain - Lee Tracy Scottie Cornell - Hank Mann Harley -

The strange one Directed by: Jack Garfein,USA - 1967
Director: Jack Garfein - Cast: Ben Gazzara -

Die Sünden der Väter (Regina, The Devil's Assistant), Directed by: Urban Gad,Germany, Danmark - 1913
Production: Projektions-AG Union (PAGU) - Deutsche Bioscope GmbH., Berlin - Director: Urban Gad - Scenario: Urban Gad - Director of Photography: Guido Seeber - Cast: Fritz Weidemann Marten, ein junger Maler - Frl. Stoike Fanny, seine Tochter - Hermann Seldeneck Prof. Harlow, Maler - Hans Albers --??-- - Asta Nielsen Hanna, seine Tochter - Emil Albes Der alte Meyer - Max Wogritsch Hans Braun -
Synopsis in German: Die junge Hanna versucht verzweifelt, ihren Vater von seinem Alkoholismus abzubringen. Als auch die materielle Bedrängnis steigt, steht sie in einer Malschule Modell, um etwas Geld zu verdienen. Dort verliebt sie sich in den Maler Marten. Der beginnt ein Verhältnis mit ihr, reist aber bald zu einem Studienaufenthalt nach Italien ab und hat Hanna schnell vergessen. Aus Gram sucht sie nun wie ihr Vater Trost im Alkohol. Als Marten zurückkehrt, erkennt er sie nicht mehr; in einer Kneipe spricht er sie an, ihm für ein allegorisches Bild über die Trunksucht Modell zu stehen. Hanna lässt sich darauf ein, zerstört am Ende jedoch aus Rache das fertige Bild. Ihr Leben endet vorzeitig – wie das ihres Vaters. (www.filmportal.de)

Text?Tea and Sympathy Directed by: Vincente Minnelli,USA - 1956
Production: Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) - Producer: Pandro S. Berman - Director: Vincente Minnelli - Scenario: Robert Anderson - Based on : Robert Anderson play - Director of Photography: John Alton - Composer: Adolph Deutsch - Make-Up: William Tuttle - Cast: Jacqueline De Wit Lilly Sears - Ralph Votrian Steve - Richard Tyler Roger - Steven Terrell Phil - Edward Andrews Herb Lee - Don Burnett Vic - Tom Laughlin Ralph - Kip King Ted - John Kerr Tom - Deborah Kerr Laura - Norma Crane Ellie Martin - Jimmy Hayes Henry - Leif Erickson Bill - Dean Jones Ollie -
Reviews in German: "Ein klug und subtil verfilmtes Theaterstück, das sich kühl und kritisch mit gewissen amerikanischen Lebensnormen auseinandersetzt: Der Überbewertung des Sportes etwa, der groben Sexprotzerei, vor allem aber mit der nahezu krankhaften Angst, nicht „normal“ zu sein. Wobei das „Nichtnormal- sein“ bereits dort anfängt, wo die Konvention des kameradschaftlich schulterklopfenden Sportlergeistes durchbrochen wird, wo einer so entartet ist, nicht Baseball spielen zu mögen, „unmännliche“ Gedichte zu lesen und nächtliche Abenteuer zu scheuen. In einer solchen robusten Jungmännergemeinschaft wird ein junger Einzelgänger schliesslich unnatürlicher Neigungen verdächtigt, nur weil er ein etwas „weicher“ Typ ist, und die einzige, die ihm in dieser Krise der Vereinsamung und gewaltsam gezüchteter Minderwertigkeitsgefühle die Stange hält, ist eine Lehrersgattin, die, ihrerseits an einen robusten USA-Normal-Idealmann verheiratet, in dem melancholischen Jungen bald mehr sieht als nur einen anlehnungsbedürftigen Studenten. Da sich der Konflikt immer stärker auf die Dialoge konzentriert, schwächt sich die anfänglich präzise und atmosphärestarke Charakter- und Milieustudie etwas ab. Aber die Regie hält einen behutsamen Kammerspielton durch, der von Deborah Kerr und John Kerr in den Hauptrollen (neben vorzüglichen Chargen) glänzend getroffen wird und dieser noblen Seelenromanze besonderes Niveau gibt. (…)" Ponkie in: Filmblätter (Berlin), Nr. 5, 31.1.1958.

"So „heiss“ wie die diversen anderen amerikanischen Filme über Jugendprobleme wird dieser Streifen dem unbefangenen europäischen Betrachter gar nicht erscheinen. Es geht hier vergleichsweise stiller zu. Und dennoch ist dies wohl einer der mutigsten Filme, die Amerika in letzter Zeit hervorgebracht hat. Seine Kritik zielt nicht auf Auswüchse, sondern ins Zentrum der amerikanischen Wirklichkeit. Anders zu sein als die anderen, als die Norm, gilt dort ja geradezu als unanständig, als unmoralisch. In einem College verschliesst sich ein Achtzehnjähriger gegen die robust kraftmeierische Lebensform der Gemeinschaft. Er findet keinen Geschmack an den rauhen Vergnügungen seiner Kameraden. Er liebt gute Musik und einsame Spaziergänge. Er trägt keinen Bürstenhaarschnitt. Und was dergleichen Anstössigkeiten mehr sind. (…) Der einzige Mitschüler, der sich noch etwas seiner annimmt, rät ihm schliesslich, den allgemein üblichen „Männlichkeitsbeweis“ in den Armen eines käuflichen Schankmädchens zu erbringen. Durch die gehäufte Verachtung an sich selbst irre geworden, geht der „Einzelgänger“ zunächst auf den Vorschlag ein, wird dann aber vom Ekel überwältigt und will sich töten. Nur die warme, verstehende Zuneigung der Frau eines Lehrers fängt ihn auf. In der Geschichte dieses Ehepaares ist die Frage nach den Spannungsverhältnis zwischen dem einzelnen und der Norm wirkungsvoll kontrapunktiert. Der Mann existiert gewissermassen nur noch als entpersönlichter Vertreter des Männlichkeitsideals, sportlich-kameradschaftlich, hart und allem Gefühl abhold. Deshalb ist er auch unfähig, seine Frau in der Besonderheit zu erkennen, und behandelt sie als Konventionstyp Frau. Die Ehe wird leer und zerbricht schliesslich an der Frage, die der Achtzehnjährige aufwirft. Es wäre an die Lösung manche Frage zu stellen. Es mag auch an der Geschichte dieser Ehe manches allzu drastisch gezeichnet sein. Aber solche Überdeutlichkeit ist wohl durch die kritische Absicht gerechtfertigt. (…) Er ist keine filmische Glanzleistung, wohl aber eine darstellerische. Gegen diese beherrschte, scharf charakterisierte und doch effektlose Darstellung junger Menschen müssen noch die besten Leistungen des deutschen Films bei vergleichbaren Themen verblassen. Die Vertreter der älteren Generation werden in überaus präzisen Typenbildern gegeben, plastische Erscheinungen eines verödeten Konformismus’. Besonders eindrucksvoll ist Deborah Kerr in der ungemein differenzierten Rolle der unverstandenen, aber verstehenden Frau. Ein genau komponiertes Zusammenspiel, das immer wieder Szenen von künstlerischem Höchstwert hervorbringt." Fr. in: Evangelischer Film-Beobachter (München), Nr. 4, 23.1.1958.

The Making of a Modern Newspaper Directed by: nicht genannt,USA - 1907
Production: Lubin Manufacturing Company -

Text?The rink Directed by: Charles Chaplin,USA - 1916
Production: Lone Star Corporation - Distribution: Mutual Film - Director: Charles Chaplin - Scenario: Charles Chaplin - Director of Photography: George C. Zalibra - William C. Foster (--??--) - Roland H. Totheroh - Art Director: George 'Scotty' Cleethorpe - Cast: Leota Bryan Edna's Friend - Lloyd Bacon Guest - Albert Austin Cook - John Rand Waiter - Edna Purviance The Girl - Charlotte Mineau Edna's Friend - James T. Kelley Her Father - Charles Chaplin A Waiter - Posing as Sir Cecil Seltzer - Eric Campbell Mr. Stout - Henry Bergman Mrs. Stout - Frank J. Coleman Restaurant Manager -

The Taking of Luke McVane (The Fugitive), Directed by: Clifford Smith,USA - 1915
Production: New York Motion Picture Company (--??--) - Kay-Bee Pictures (--??--) - Distribution: Mutual Film - Producer: Thomas H. Ince - Director: William S. Hart - Clifford Smith - Scenario: Thomas H. Ince - Richard V. Spencer - Story: Thomas H. Ince - Cast: Ernest Swallow Jack Ashley - Clifford Smith Sheriff Stark (AKA S.C. Smith) - Enid Markey Mercedes - William S. Hart Luke McVane -

The Tragedy of the Lusitania: Germany's Foolest Crime Directed by: N. N.,France - 1915
Production: Pathé's Animated Gazette - Director: N. N. -

The Third Degree Directed by: Michael Curtiz,USA - 1926
Production: Warner Bros. Pictures - Director: Michael Curtiz - Assistant Director: Henry Blanke - Scenario: C. Graham Baker - Based on : Charles Klein play - Director of Photography: Hal Mohr - Editor: Clarence Kolster - Cast: Dolores Costello Annie Daly, Alicias Tochter - Michael Vavitch Clinton, Chef der Detektive - David Torrence Howard Jeffries sr. - Harry Todd Mr. Chubb - Tom Santschi Daredevil o Daredent Daly - Jason Robards sr. Howard Jeffries jr. - Kate Price Mrs. Chubb - Louise Dresser Alicia Daly, später Alicia Jeffries - Mary Louise Miller Alicia Daly als Kind - Myrna Loy /xx/ - Fred Kelsey Detektiv - Rockcliffe Fellowes Underwood -

Text?Tormento Directed by: Raffaello Matarazzo,Italy - 1950
Production: Labor Film - Titanus - Producer: Giuseppe Bordogni - Director: Raffaello Matarazzo - Scenario: Aldo de Benedetti - Based on : Libero Bovio - Gaspare di Majo - Director of Photography: Tino Santoni - Composer: Gino Campese - Editor: Mario Serandrei - Art Director: Ottavio Scotti - Cast: Yvonne Sanson Anna Ferrari - Annibale Bretone Gaetano Ferrari - Mario Ferrari Avvocato - Tina Lattanzi - Amedeo Nazzari Carlo Guarnieri - Rosalia Randazzo Dinuccia -

Text?Torna! Directed by: Raffaello Matarazzo,Italy - 1954
Production: Labor Film - Titanus - Producer: Giuseppe Bordogni - Director: Raffaello Matarazzo - Scenario: Raffaello Matarazzo - Aldo de Benedetti - Based on : Raffaello Matarazzo - Director of Photography: Tino Santoni - Composer: Michele Cozzoli - Editor: Mario Serandrei - Art Director: Piero Filippone - Costume Design: Marisa Polidori - Cast: Giovanni Dolfini Martino - Nino Marchesini Notar - Giulio Tomasini Vittorio - Olinto Cristina Advokat - Teresa Franchini Madre Superiore - Maria Grazia Sandri Das Kind - Liliana Gerace Luisa - Giovanna Scotto Antonia - Franco Fabrizi Giacomo - Yvonne Sanson Susanna - Amedeo Nazzari Roberto Varesi - Enrica Dyrell Viviana -

Toto fait de la peinture Directed by: nicht genannt,France - 1907
Production: Pathé Frères, Paris -

Text?The tramp Directed by: Charles Chaplin,USA - 1915
Production: Essanay Film Manufacturing Company - Distribution: The General Film Company, Inc. - Producer: Jess Robbins (AKA Jesse T. Robbins) - Director: Charles Chaplin - Assistant Director: Ernest Van Pelt - Scenario: Charles Chaplin - Director of Photography: William C. Foster - Cast: Ernest Van Pelt Farmer - Leo White First Thief - Edna Purviance Farmer's Daughter - Paddy McGuire Farmhand - Bud Jamison Third Thief - Fred Goodwins - Charles Chaplin The Tramp - Lloyd Bacon Second Thief / Edna's Fiancé - Billy Armstrong Minister -
Remarks and general Information: Ausschnitte in "The funniest man in the world"

Text?The Tramp and the Dictator Directed by: Kevin Brownlow,Great Britain - 2001
Director: Kevin Brownlow - Cast: Charles Chaplin Charles Chaplin -
Synopsis in German: Der Dokumentarfilm folgt den Dreharbeiten von Charles Chaplins Meisterwerk "Der große Diktator" mit bis vor wenigen Jahren unbekanntem Farbmaterial, das Chaplins Sohn Sidney mit einer 16mm-Kamera am Set gedreht hatte. Die Welt liebte den einen und hasste den anderen: Charles Chaplin und Adolf Hitler wurden im selben Jahr, sogar im selben Monat geboren, der eine in England, der andere in Österreich. Sie kamen beide aus ärmlichen Verhältnissen und träumten früh von einer Künstlerkarriere. Adolf Hitler, der verhinderte Maler, wurde zum schrecklichsten Diktator des 20. Jahrhunderts. Und Charles Chaplin wurde der berühmteste Schauspieler, Autor und Produzent der Kinogeschichte. Aber sie verband mehr als Geburtsjahr und Herkunft. Chaplin wurde 1940 mit seinem bis dahin weltweit erfolgreichsten Film "Der große Diktator" der wohl hellsichtigste und schärfste Kritiker Hitlers und seines Naziregimes. Die Nazis haben die Bedrohung durch Chaplins Film schnell erkannt und den Regisseur und Schauspieler mit allen Mitteln der Propaganda bekämpft. Und Chaplin musste schließlich feststellen, dass die Wirklichkeit viel schrecklicher war, als er sie sich je vorstellen konnte. Ob Adolf Hitler, der das amerikanische Kino liebte, das Meisterwerk seines schärfsten Kritikers je gesehen hat, ist nicht überliefert. Zur Vorführung in der Reichskanzlei hatte er ihn allerdings drei Mal bestellt. "Der Tramp und der Diktator" fragt auch nach der Darstellung Adolf Hitlers in Hollywood-Filmen, nachdem Chaplin mit "The Great Dictator" den Bann gebrochen hatte. Spätestens nach Kriegseintritt der USA 1941 verloren die Studios das Interesse am deutschen Markt. Der Patriotismus boomte und Hitler wurde konsequent lächerlich gemacht. Die erste nennenswerte Anti-Nazi-Komödie war Ernst Lubitschs "To Be or Not to Be". Ab 1942 gab es eine ganze Reihe weiterer Filme, in denen Hitler eine Rolle spielte. Der Schauspieler Bob Watson avancierte zum viel beschäftigten Hitlerdarsteller. (arte Presse)
Remarks and general Information: «Filmemacher Kevin Brownlow und Michel Kloft stellen die Frage "Darf man über Hitler lachen? Verharmlost die Satire nicht das menschenverachtende System der Nazis?" Die Antwort geben Chaplins Meisterwerk "Der große Diktator" und seine nachhaltige Wirkung auf Generationen von Kinogängern. Diese Wirkung unterstreichen auch Zeitzeugen wie der amerikanische Regisseur Sidney Lumet.» (arte Presse)

Text?Treno popolare Directed by: Raffaello Matarazzo,Italy - 1933
Production: SAFIR - Società Anonima Film Italiani, Roma - Giuseppe Amato Film - Director: Raffaello Matarazzo - Scenario: Gino Mazzucchi - Gastone Bosio - Raffaello Matarazzo - Director of Photography: Anchise Brizzi - Composer: Nino Rota - Editor: Marcello Caccialupi - Cast: Cesare Zoppetti Der untreue Ehemann - Jone Frigerio Die Ehefrau - Raffaello Matarazzo Dirigent in Orvieto - Idolo Tancredi Ein Reisender - Aldo Frosi Ein Reisender - Giuseppe Ricagno Ein Reisender - Gino Viotti Der Mann mit dem Papillon - Giuseppe Pierozzi Ein Reisender - Lina Gennari Lina - Carlo Pietrangeli Carlo - Marcello Spada Giovanni - Maria Denis Das Mädchen im Zuge -

Un dramma giudiziario a Venezia Directed by: nicht genannt,Italy - 1907
Production: Società Italiana Cines -

Un Testamento originale Directed by: Giovanni Vitrotti,Italy - 1907
Production: Società Anonima Ambrosio, Torino - Director: Giovanni Vitrotti -

Unmögliche Liebe Directed by: Erich Waschneck,Germany - 1932
Production: Märkische Film GmbH, Berlin - Director: Erich Waschneck - Scenario: Alfred Schirokauer - Erich Waschneck - Based on : Alfred Schirokauer novel - Director of Photography: Bruno Mondi - Composer: Wolfgang Zeller - Art Director: Hans Jacoby - Cast: Friedrich Ettel - Elisabeth Wendt Katharina Steinkamp - Lotte Spira Werners Frau - Ernst Behmer - Alfred Haase - Walter Steinbeck Werner, Konsul - Ellen Schwannecke Toni - Katja Bennefeld - Ery Bos Nora - Eugen Burg - Julius Falkenstein Zimmermann, Diener der Familie Steinkamp - Hilde Hildebrand Fräulein Martini - Asta Nielsen Vera Holgk - Tamara Oberländer - Anton Pointner Leopold von Möllenhof - Hans Rehmann Professor Steinkamp - Werner Scharf Hagedorn, Redakteur der 'Gerechtigkeit' - Carl Balhaus Erwin Hammer -
Reviews in German: "Das Bemerkenswerte an diesem Film ist nicht so sehr die Geschichte oder die Inszenierung, sondern der Fakt, dass hier zum ersten (und auch einzigen) Male Asta Nielsen in einem (deutschen) Film spricht. Die Stimme der "stummen Muse" frappiert, sie überrascht, sie wirkt zurückhaltend, zurückgenommen, fast wie eine Erklärung: "Ja, auch ich kann sprechen..." Am Ende des Films sagt ihr Tochter Toni "Ich glaub' sie mag uns alle nicht mehr". Es wird ihr letzter Film auf deutschem Boden bleiben, im folgenden Jahr übernimmt die Braune Bande in Deutschland die Macht. (lhg 2007)

La vie d'un honnête homme Directed by: Sacha Guitry,France - 1953
Director: Sacha Guitry -

Text?Violent saturday Directed by: Richard Fleischer,USA - 1955
Producer: Buddy Adler - Director: Richard Fleischer - Scenario: Sydney Boehm - Story: William L. Heath novel - Director of Photography: Charles G. Clarke - Composer: Hugo Friedhofer - Cast: J.Carroll Naish - Ernest Borgnine Stadt - Kevin Corcoran /xx/ - Sylvia Sidney - Stephen McNally Harper - Victor Mature Shelley Martin - Lee Marvin Dill - Virginia Leith Linda - Richard Egan Fairchild - Donna Corcoran Anna Stadt - Richard Garrick (/xx/) -

Text?Vordertreppe und Hintertreppe (Front Stairs and Back Stairs), Directed by: Urban Gad,Germany - 1915
Production: Projektions-AG Union (PAGU) - Producer: Paul Davidson - Director: Urban Gad - Scenario: Urban Gad - Based on : Hermann Sudermann - Director of Photography: Guido Seeber - Karl Freund - Axel Graatkjær - Art Director: Fritz Seyffert - Cast: Fred Immler Kellner Lehmann - Asta Nielsen Sabine Schulze - Adele Reuter-Eichberg Frau Schulze - Alfred Kuehne Schulze, Schneider - Senta Eichstaedt Tochter Goldsohn - Mary Scheller Frau Kommerzienrat Goldsohn - Paul Otto Leutnant von Hammeln - Victor Arnold Kommerzienrat Goldsohn -
Reviews in German: In eher komödiantischer Form greift der Film das Thema des 1911/1912 entstandenen Films "Die arme Jenny" auf: wieder ist es ein Mädchen, das zu Beginn die Treppe putzen muss und dabei von einem Schürzenjäger in Leutnantsuniform angesprochen wird. Ein Lotterielos mit der Zahl 25382 spielt dabei eine Hauptrolle, denn dieses Los, das Sabine von ihrem Verlobten Lehmann erhalten hatte, wird im Laufe der Handlung zum grossen Lotteriegewinn. Darauf und die zu erwartende Mitgift hatte es schliesslich auch der Leutnant abgesehen, doch keiner der Beteiligten weiss, dass Lehmann längst wieder im Besitz des Loses ist. Nach allerlei Verwicklungen macht der Leutnant auf der Vordertreppe mit der Tochter des Kommerzienrates ("Als Schwiegersohn des Kommerzienrates wird Ihre Beförderung zum Rittmeister in ein paar Wochen folgen") seine erwartete Karriere, und auf der Hintertreppe findet Sabine schliesslich mit ihrem Kellner Lehmann ihren Hauptgewinn...
Urban Gad's Inszenierung wirkt wie stets recht spontan, interessant auch hier seine Kameratechnik mit dem leicht erhöhten Blickwinkel ("Feldherren-Position"), die ihm erlaubt, paralelle Handlungen im Vorder- und im Hintergrund in einer Einstellung zu zeigen. Auch hier meistens in Totalen, und nur vereinzelt sieht man Asta Nielsen und die Schauspieler in Halbtotalen. (lhg 2007)

Vues d'Espagne en cartes postales Directed by: nicht genannt,France - 1907
Production: Pathé Frères, Paris -

Text?Way Out West Directed by: Fred Niblo,USA - 1930
Director: Fred Niblo - Cast: Buddy Roosevelt - William Haines Windy - Leila Hyams Molly Rankin - Polly Moran Pansy - Cliff Edwards Trilby - Ralph Bushman Steve (AKA Francis X. Bushman Jr.) -

Text?A Woman (Charlie the perfect lady), Directed by: Charles Chaplin,USA - 1915
Production: Essanay Film Manufacturing Company - Distribution: The General Film Company, Inc. - Producer: Jess Robbins (AKA Jesse T. Robbins) - Director: Charles Chaplin - Assistant Director: Ernest Van Pelt assistant director (/xx/) - Scenario: Charles Chaplin - Director of Photography: Harry Ensign (/xx/) - William C. Foster - Cast: Jess Robbins Soda Vendor (/xx/) - Leo White Idler in the Park (/xx/) - Margie Reiger Father's Lady Friend (/xx/) - Edna Purviance Daughter of the House (/xx/) - Charles Inslee Her Father (/xx/) - Marta Golden Her Mother (/xx/) - Charles Chaplin Gentleman / 'Nora Nettlerash' - Billy Armstrong Father's Friend (/xx/) -
Synopsis in German: Die Familie verbringt den Nachmittag im Park. Während Edna und ihre Mutter auf der Parkbank einschlafen, verguckt sich der Vater in eine Spaziergängerin und folgt ihr. Dabei kommt ihm der Vagabund Charlie in die Quere, der sich ebenfalls für die Frau interessiert, und es folgt eine kurze Auseinandersetzung zwischen den Männern. Die Spaziergängerin lotst den Vater daraufhin für ein Versteckspiel weg und beklaut ihn. Charlie gerät währenddessen in einen weiteren Streit und ergreift die Flucht. Als er den Vater sieht, der mit verbundenen Augen auf ein Signal seiner Angebeteten wartet, nutzt er dies als Revanche und stößt ihn in den See. Charlie trifft Edna und ihre Mutter, die begeistert von dem jungen Mann sind und ihn nach Hause zum Essen einladen. Als der Vater zurückkehrt, muss Charlie mit Schrecken erkennen, dass es sich um eben den Mann handelt, den er gerade in den See geschubst hat! Er entscheidet sich eine Verkleidung zu suchen, findet aber nur ein Damenkostüm. Mit Hilfe von Edna, die Gefallen an ihm gefunden hat, perfektioniert er sein Auftreten und rasiert sogar seinen Bart ab. Sein Auftritt ist jedoch so überzeugend, dass ihm sowohl der umtriebige Vater als auch dessen Freund Avancen machen und Charlie sich bald in noch größerer Bedrängnis sieht ... (ARTE Presse)
Remarks and general Information: «"Charlie Chaplin - A Woman" entstand 1915 während einer kurzen Phase vor seinem Wechsel zur Mutual Film Cooperation, in der Chaplin für die Essanay Film Manufacturing Company arbeitete. Seine Filmkarriere begann einige Jahre zuvor bei den Keystone Studios, deren Direktor Mack Sennett den jungen Briten in einer tourenden Varietétruppe entdeckte, in der dieser gemeinsam mit Arthur Stanley Jefferson, der später als Stan Laurel selbst große Kinoerfolge feierte, auftrat. In seiner Zeit bei Keystone schafft Chaplin seinen wohl berühmtesten Charakter, den Vagabunden -In seiner Zeit bei Keystone schafft Chaplin seinen wohl berühmtesten Charakter, den Vagabunden - im Original "The Tramp". Chaplins Vagabund vereinte Eigenschaften des Landstreichers mit dem Stolz und den Manieren eines Gentlemans. Dieser Kontrast wird auch in dem unausgeglichenen Kleidungsstil der Figur - übergroße Hose und Schuhe, enge Jacke und zu kleiner Hut - unterstrichen. In den zwölf Produktionen, die Chaplin für Essanay drehte, gelingt es ihm, den Charakter weiter auszubauen und seinen komödiantischen Stil weiterzuentwickeln. Als bekanntestes Werk dieser Zeit gilt "Der Tramp" (1915). Ein weiteres Glanzstück ist "A Woman". Chaplin stellt hier sein Talent für Slapstick und Timing zur Schau, verkleidet sich zum dritten und letzten Mal in seiner Karriere als Frau - dieses Mal, um den Vater seiner Angebeteten zu täuschen, und rasiert sich dafür sogar den für ihn typischen Schnurrbart ab. An seiner Seite ist seine damalige "Leading Lady" Edna Purviance zu sehen, die in fast allen frühen Chaplin-Filmen die weibliche Hauptrolle übernahm, unter anderem auch in "The Kid" (1921).Chaplin und Purviance arbeiten auch in "Die Nächte der schönen Frau" ("A Woman in Paris", 1923) zusammen, der ersten Produktion der von Chaplin gemeinsam mit Mary Pickford, Douglas Fairbank und D.W. Griffith gegründeten Filmgesellschaft United Artists. Zwar wird das Melodram von der Kritik hochgelobt, erweist sich jedoch als kommerzieller Misserfolg. Purviance zieht sich bald danach aus dem Filmgeschäft zurück, wird aber von Chaplin bis zu ihrem Tod 1958 unterstützt.» (ARTE Presse)

Work made easy Directed by: nicht genannt,USA - 1907
Production: Vitagraph Company of America -

Text?Zapatas Bande (Zapata's Band), Directed by: Urban Gad,Germany - 1914
Production: Projektions-AG Union (PAGU) - Director: Urban Gad - Scenario: Urban Gad - Director of Photography: Axel Graatkjær - Karl Freund - Art Director: Fritz Seyffert - Cast: Adele Reuter-Eichberg - Mary Scheller - Asta Nielsen - Hans Lanser-Rudolff - Ernst Körner - Fred Immler - Erich Harden - Senta Eichstaedt - Carl Dibbern - Max Agerty -
Reviews in German: Temporeiche und burleske Inszenierung, die vor allem auch durch viel spontane Aktion von Asta Nielsen und ihren Schauspielerkollen brilliert. Nach wie vor amüsant. (lhg 2007)

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