Engelein

Regie: Urban Gad, , Deutschland, Dänemark, 1913

    Plakatmotiv Engelein, © Projektions-AG Union (PAGU)

    Stills and posters © Projektions-AG Union (PAGU)


    Stab und Besetzung

    Produktion Projektions-AG Union (PAGU)
    Produzent Paul Davidson
    Regisseur Urban Gad
    Drehbuch Urban Gad
    Hanns Kräly
    Kamera Karl Freund
    Axel Graatkjær
    Guido Seeber
    Architekt Fritz Seyffert
    Darsteller Asta Nielsen [Jesta, Schneiders Tochter]
    Alfred Kuehne [Redakteur Schneider]
    Max Landa [Peter J. Schneider, aus Chicago]
    Fred Immler [Theodor Schiebstedt]
    Hanns Kräly [Hauslehrer]
    Adele Reuter-Eichberg [Meta Schiebstedt, Theodors Schwester]
    Erner Hübsch
    Bruno Kastner
    Martin Wolff

    Technische Angaben
    Kategorie: Langspiel Film
    Technische Info: Format: 35 mm 1:1,33 - Ratio: 1:1,33 - Schwarz-Weiss Film,Länge: 78 Minuten, 1617 Meter, 4 Akte, 18 Bilder pro Sekunde
    Tonsystem: silent
    Premiere: 3. Januar 1914 in Berlin
    Erstzensur: Berlin 13. Dezember 1913 Entscheid: Jugendverbot
    Vorhandene Kopien: Kopien des Films sind erhalten [Archiv: Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen (Berlin), Deutsches Filminstitut - DIF (Wiesbaden)]

    Inhaltsangabe
    Der Berliner Redakteur Schneider schreibt seinem in Amerika lebenden Bruder Peter J. Schneider, dass er geheiratet habe. Peter ist wohlhabend, aber kinderlos, und bestimmt daher das erste Kind dieser Ehe zu seinem zukünftigen Erben. Er ahnt nicht, dass dieses Kind bereits vor vier Jahren geboren wurde. Die kleine Jesta kam unehelich zur Welt, was die Schneiders dem reichen Verwandten verschweigen. Pünktlich ein Jahr später geben sie die Geburt der Tochter Jesta bekannt und präsentieren dem angereisten Peter ein geborgtes Baby.

    Zwölf Jahre später ist aus Jesta eine temperamentvolle 17-Jährige geworden, die die Erzieher im Internat zur Verzweiflung bringt. Rebellisch stemmt sie sich gegen sämtliche Vorschriften des Internats und wird schliesslich der Einrichtung verwiesen, als sie sich mit ihrem heimlichen Verlobten Theodor Schiebstedt trifft. Ihren Abschied aus dem Internat feiert Jesta mit einer grossen nächtlichen Feier inklusive Süssigkeiten, Alkohol, Zigaretten und Kartenspiel.

    Inzwischen ist der verwitwete Peter aus Chicago zurück nach Europa gekommen und wünscht sich sehr, seine zukünftige Erbin wiederzusehen. Sein „Engelein“ ist in seiner Vorstellung erst zwölf Jahre alt und so verkleiden die Schneiders Jesta als Mädchen. Peter ist von seiner Nichte entzückt und nimmt sie den Sommer über mit auf sein Landgut. Hier richtet Jesta einigen Schaden an und bringt auch ihre neuen Haus- und Tanzlehrer bald zum Aufgeben.

    Unterdessen will ihre Mutter dem Treiben ein Ende bereiten. Sie schickt Theodor Schiebstedt und seine Schwester Meta auf das Landgut. Meta soll Peter verführen, doch versucht Jesta, die sich längst in ihren Onkel verliebt hat, dies zu verhindern. Als Peter und Meta sich verloben wollen, will sich Jesta vor Kummer ertränken, doch ist ihr das Wasser zu kalt. Ihr Abschiedsbrief wird dennoch gefunden und während die Suche nach Jesta beginnt, erzählt Schneider seinem Bruder die Wahrheit. Jesta wird gefunden und Peter, der sie schon immer geliebt hat, beschliesst, sie zu heiraten. (wikipedia)

    Engelein ist ein Film, der im Jahr 1913 in Deutschland, Dänemark produziert wurde. Regie führte Urban Gad, mit Asta Nielsen, Alfred Kuehne, Max Landa, Fred Immler, Hanns Kräly, in den wichtigsten Rollen. Der Film hatte am 03. Januar 1914 in Berlin seine Premiere. Kritiken zu Engelein sind leider nicht verfügbar.



    Literatur Hinweise Deutsche Spielfilme von den Anfängen bis 1933, hg von Günther Dahlke und Günther Karl, Berlin 1988, pg 24f
    La Cinémathèque Suisse # 131, pg 15
    - Catalogo Il Cinema Ritrovato, Bologna 2007, pg 88

    Referenzen zum Film in anderen Datenbanken:

    Unter anderem wurde der Film bei folgenden Filmfestivals aufgeführt:


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